{"id":64,"date":"2024-09-13T14:21:52","date_gmt":"2024-09-13T12:21:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.flutepage.de\/blog\/?p=64"},"modified":"2024-09-13T14:21:52","modified_gmt":"2024-09-13T12:21:52","slug":"vom-sacken-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.flutepage.de\/blog\/2024\/09\/13\/vom-sacken-lassen\/","title":{"rendered":"Vom Sacken lassen"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erstver\u00f6ffentlichung: 30.09.2010<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach der erneuten Beschwerde meiner (un)freundlichen Nachbarin, von der ich hier ja schon berichtet hatte ist mein \u00dcbe-mut mal wieder ganz tief gesunken. Dazu ein gro\u00dfes Arbeitspensum, morgens fr\u00fcher raus, abends sp\u00e4ter heimkommen und dann denken <em>&#8222;19 Uhr? Lieber nicht, da wird wieder gemeckert&#8220;<\/em>. Solch einen Zustand habe ich die vergangene Woche gepflegt und mir damit eine regelrechte <strong>&#8222;Fl\u00f6tsehnsucht&#8220;<\/strong> angez\u00fcchtet. Heute also kam ich nach Hause, wieder so 19 Uhr und dachte, mal sehen, ob es noch klappt. Und da schlug es wieder zu, das wundersame Ph\u00e4nomen <strong>&#8222;Sacken lassen&#8220;<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Derzeit \u00fcbe ich an <a href=\"http:\/\/www.flutepage.de\/deutsch\/noten\/noten.php?id=5&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Image<\/a> von <a href=\"http:\/\/www.flutepage.de\/deutsch\/composer\/person.php?id=19&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bozza<\/a>. Schon eine Weile und es ist auch schon das zweite Mal, dass ich das im Unterricht auf dem Pult habe. Vor zwei oder drei Wochen dann die erste Stunde mit dem St\u00fcck und wie meist eine lange Liste von Unzul\u00e4nglichkeiten und un\u00fcberlegtem K\u00e4se, wie ich ihn gern mal produziere (und wenn man darauf hingewiesen wird, f\u00e4llt es einem wie Schuppen von den Augen). Ich also mit meiner Hausaufgabenliste nach Hause und bis zu meiner \u00dcbekrise (s.o.) eifrig auf den Problemstellen rumgekaut, wie Waldi auf seinem w\u00f6chentlichen Knochen. Der Erfolg war eher m\u00e4ssig, wie das h\u00e4ufig mit so kniffeligen Stellen ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heute also habe ich endlich den inneren Schweinehund und die Vision meiner Lieblingsnachbarin kaltgestellt und mal probiert, ob noch was rauskommt aus dem guten St\u00fcck. Und, o Wunder, viel besser als erwartet, oder besser bef\u00fcrchtet. Wie das so ist\u2026. ohne Erwartung beginnen (oder gar mit negativen Erwartungen) und einfach spielen und dann noch die Zeit, in der sich unverdautes in die Neuronen des Hirns hineinarbeiten konnte\u2026. und voila\u2026.. nicht, dass ich das jetzt alles k\u00f6nnte. Aber immerhin hat es schon ein bisschen nach Musik geklungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also: <strong>Sacken lassen!<\/strong> Das ist nicht nur ein Spruch, das ist Millionen mal erprobt und funktioniert tats\u00e4chlich. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur zwanzig Minuten ge\u00fcbt, Stimmung kr\u00e4ftig angehoben, schlechtes Gewissen gemildert, keine Beschwerden\u2026\u2026 jetzt kann der Abend weitergehen und zwar mit Heimarbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Anmerkung der Autorin aus 2024: Die Nachbarin ist wie die Wohnung mittlerweile Geschichte. Seit Jahren hause ich in einem Neubau ganz oben und hatte keinerlei Beschwerden mehr zum Musizieren, selbst wenn mein ganzes Bl\u00e4serquintett hier probt. Es lebe der moderne Schallschutz und die ausgesprochen netten Nachbarn hier im Haus!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstver\u00f6ffentlichung: 30.09.2010 Nach der erneuten Beschwerde meiner (un)freundlichen Nachbarin, von der ich hier ja schon berichtet hatte ist mein \u00dcbe-mut mal wieder ganz tief gesunken. Dazu ein gro\u00dfes Arbeitspensum, morgens fr\u00fcher raus, abends sp\u00e4ter heimkommen und dann denken &#8222;19 Uhr? Lieber nicht, da wird wieder gemeckert&#8220;. 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