Korrekte Fingerhaltung

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Korrekte Fingerhaltung

Ungelesener Beitragvon Altermann » Dienstag 21. Februar 2012, 12:09

Hallo liebes Forum,

ich hab als Autodidakt das problem, dass ich meine Fingerhaltung verbessern will, aber keinen Lehrer habe, der mir dabei hilft. Wie hoch ĂŒber den Klappen sollen eigentlich die nicht genutzten Finger sein. Oder sollen sie, ohne die Klappe herab zu drĂŒcken, auf dieser aufliegen?

Danke,

Altermann
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Re: Korrekte Fingerhaltung

Ungelesener Beitragvon Claudia » Dienstag 21. Februar 2012, 12:51

Hallo Altermann,

die Finger sollen immer nah bei den Klappen bleiben, um die Wege zu reduzieren. Dadurch hat man gleichzeitig auch die Flöte sicherer in der Hand. Ansonsten sollten sie unbedingt entspannt sein, die Gelenke nicht durchgedrĂŒckt, sondern sozusagen jeder Finger als entspannter Bogen (wie eine BrĂŒcke) auf der Klappe ruhen. Wichtig ist auch Position und Haltung des rechten Daumen, auf dem die Flöte aufliegt. Er befindet sich in etwa unter dem Zeigefinger, ist ebenfalls entspannt und gestreckt und die Flöte liegt einfach nur locker darauf.
Eine gute Hilfe ist ein Spiegel, wenn man keinen Lehrer hat.
Der linke kleine Finger bleibt ĂŒbrigens immer ĂŒber dem Gis-Hebel, das ist auch ein hĂ€ufiger Fehler, dass der irgendwo unten rumhĂ€ngt oder gar die Flöte stĂŒtzt. Auch der linke Daumen stĂŒtzt nicht, wenn er nichts zu tun hat. Gerade als AnfĂ€nger drĂŒckt man bei schweren StĂŒcken gerne viel zu heftig auf die Klappen oder krampft ĂŒberhaupt ziemlich. Da hilft nur, gelegentlich die Aufmerksamkeit ganz auf die Finger zu lenken (sozusagen ĂŒberraschend fĂŒr einen selber).

Viel Erfolg beim Selbstunterricht

Claudia
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Re: Korrekte Fingerhaltung

Ungelesener Beitragvon musically » Sonntag 6. April 2014, 22:09

Von wegen AnfĂ€nger verkrampfen oft die Finger...Ich spiel jetzt seit bald 15 Jahren und tus immer noch...Schuld daran ist aber hauptsĂ€chlich meine erste Flöte mit der ich etwa 8 oder 9 Jahre gespielt habe: Das war so eine alte Yamaha-SchĂŒlerflöte mit mindestens drei Vorbesitzern. Da musste man vor allem mit der rechten Hand so arg drĂŒcke, dass die Klappen schliessen, dass ich mir das immer noch nicht ganz abgewöhnen konnte. Und meine Schwester hat dann auch noch etwa zwei Jahre darauf gespielt, bis ich meine Eltern so weit hatte, dass auch meine Schwester eine neue Flöte bekommt...
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