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Theobald Friedrich Böhm

  • Geboren am 9. April 1794 in München als ältestes von 11 Kindern des Goldschmieds Karl Friedrich Böhm
  • Lernt etwa ab 1800 Flageolett
  • 1802 Wechsel zur Flöte
  • 1810 Verkauf seines Instrumentes, nachdem er selbst eine vierklappige Flöte gebaut hat (nach Vorbild von Grenser)
  • 1810-1812 Flötenunterricht bei Capeller und Mitarbeit an dessen Flötenverbesserungen
  • Ab 1812 Nebentätigkeit als 1. Flötist am Isarthor-Theater in München (Hauptberuf Goldschmied)
  • 1. 6.1818 Anstellung als Flötist der königlichen Hofkapelle in München
  • 1818-1820 Studium der Komposition bei Grätz und der Instrumentierung bei Stuntz
  • Am 30.10.1820 Heirat mit Anna Rohrleitner (1796-1875) in München
  • 11. 12.1820 Debüt in München mit eigener Komposition (Konzert G-Dur gewidmet Fürstenau)
  • 1821-1822 Konzerttour durch Deutschland
  • 1822 Geburt der Tochter, Maria
  • 1823 Geburt des ersten Sohnes, Ludwig
  • 1823/24 Konzertreise durch Deutschland mit Molique
  • 1825 Geburt des zweiten Sohnes, Karl (schrieb eine Chronik der Familie)
  • 1826-1827 Konzertreise durch die Schweiz und Süddeutschland
  • 1827 Geburt des dritten Sohnes, Theobald
  • Juni - August 1828 Konzertreise durch Österreich und Norditalien
  • Anfang Oktober 1828 Gründung seiner Flötenwerkstatt
  • 1829 Geburt des vierten Sohnes, Wilhelm
  • 1830 Geburt des fünften Sohnes, Max
  • 1831 Geburt des sechsten Sohnes, August
  • 1831 Konzertreise nach Frankreich und England, Gespräch mit Gordon
  • 1832 Herstellung einer Ringklappenflöte
  • 25.4.1833 Konzert im Odeon mit der neuen Flöte
  • Ab 1833 Arbeiten mit Schafhäutl an einem neuen Klaviermodell und metallurgische Experimente
  • 1833-1834 Besuch von Gordon, der in Böhms Werkstatt seine eigenen Modelle herstellen läßt
  • 1837 Geburt des siebten Sohnes, Otto, der später geadelt wurde
  • 8.5.1837 Präsentation seiner neuen Flöte vor der Akademie der Wissenschaften in Paris
  • 1.1.1839 Ernennung zum Ritter 1. Klasse des bayerischen Verdienstordens vom Heiligen Michael
  • 1839 stellt er den Flötenbau ein, um anderen Tätigkeiten mehr Zeit widmen zu können
  • 1840 Arrangement mit Godfroy, Rudall and Rose, die seine Flöten weiterbauen
  • 1843 erscheint seine " Patentflöte""
  • August - November 1845 ist Moritz Fürstenau Schüler von Böhm
  • 1846-47 Studium der Akustik an der Universität München
  • 1846 fällt seine Entscheidung für eine zylindrische Flöte
  • 1847 Abhandlung: "Über den Flötenbau und die neuesten Verbesserungen desselben"
  • Im gleichen Jahr Wiedereröffnung der Werkstatt und Herstellung der ersten Metallflöte
  • 1855: auf der Pariser Weltausstellung präsentiert er eine seiner Flöten zusammen mit der von ihm verfassten Abhandlung
  • Festfeier des Polytechnischen Vereins in München zu Böhms Ehren
  • 1871: Zweite Schrift: "Die Flöte und das Flötenspiel in akustischer, technischer und artistischer Beziehung"
  • Stirbt am 25. November 1881 in München
  • Beisetzung am 27. 11.1881 auf dem Südlichen Friedhof
  • Von Zeitgenossen wurden Böhms Ton über den von Drouet und Fürstenau gesetzt. Lediglich technisch war er diesen nicht gewachsen.


Weiterführendes:
  • Noten zu Werken von Böhm (instrumenten-unspezifisch) finden Sie hier.
  • Aufnahmen von Flötenwerken Böhms finden Sie hier (jpc) oder bei musicload.de direkt zum Runterladen.
Stand: 17.02.2010