Biographie von Wilhelm Friedemann Bach (1710-1784)

22.11.1710
Geboren in Weimar als ältester Sohn von Johann Sebastian
Klavier-, Orgel- und Kompositionsunterricht beim Vater, Geigenunterricht von J. C. Graun.
1733
Organist an der Sophienkirche in Dresden mit viel freier Zeit zum Komponieren und für mathematische Studien.
1746
Umzug nach Halle an der Saale, dort Organist an der Marktkirche St. Marien und Dirigent des städtischen Orchesters.
Enttäuschungen bezüglich des Erfolgs mit eigenen Kompositionen und als Klaviervirtuoso führen zum Absturz in den Alkoholismus.
Ältester Bach-Sohn und vom Vater als begabtester angesehen.
01.07.1784
Verstirbt verarmt in Berlin

Noten für Flöte:

1. Triosonate (D-Dur)
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(2 Flöten, Klavier basso continuo)
Camera Flauto Amadeus, BP 761
  1. Allegro ma non troppo
  2. Largo
Wilhelm Friedemann ist immer anspruchsvoll, besonders rhythmisch.
Sechs Duette - Heft 1
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(2 Flöten)
Bewertung: schwer
  1. Duett I e-moll
  2. Duett II G-Dur
  3. Duett III Es-Dur
Besonders hinsichtlich des Rhytmus' anspruchsvoll. Da ist es gut, dass es in Partitur gesetzt ist.
Sechs Duette - Heft II
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(2 Flöten)
Bewertung: schwer
  1. Duett IV F-Dur
  2. Duett V Es-Dur
  3. Duett VI f-moll
Diese sechs Duette gehören zum besten was für diese Besetzung geschrieben wurde (meine Meinung).
Trio No. 3 - (unfinished) (a-moll)
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(2 Flöten, Cello ad. Lib., Klavier basso continuo)
Bewertung: schwer
  1. Allegro
  2. Larghetto
Klavierstimme sehr klein gedruckt, da gleichzeitig Partitur mit Cellostimme. Vom Larghetto gibt es nur die erste Zeile (da ja unvollendet). Faktisch also nur ein Satz, der aber in gewohnter WF-Manier.

Literatur von/über Wilhelm Friedemann Bach

Stand 24.10.2012