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Folgende Kursankündigung möchte ich gerne auf diesem Wege weitergeben:

Meisterkurs mit Michael Faust
23. – 28. September 2010, Georgsmarienhütte

Dieser Kurs ist gedacht für Flötist(inn)en vor, während oder kurz nach
dem Studium. Sehr gerne sind aber auch Flöte spielende Jugendliche sowie
engagierte „AmateurInnen“ willkommen. Deshalb gibt es im Prinzip keine
Repertoireeinschränkungen. Erwünscht ist allerdings, dass jeder aktive
Teilnehmer Werke verschiedener Epochen vorbereitet. Die
Fortgeschrittenen sollten mindestens ein Mozart-Konzert gut einstudiert
haben, da sich der Kurs auch als Vorbereitungstraining zu möglichen
Vorspielen versteht, seien es Aufnahmeprüfungen oder Probespiele. Auch
sollte jeder Interessierte die einschlägigen Orchester-Probespielstellen
vorbereitet haben, da auch für diese Zeit während der Kursarbeit
genommen werden soll.

Jeder Teilnehmer soll jeden Tag vorspielen, sei es bei den täglichen
Technik-Übungen (einzeln und in Gruppen), beim Unterricht an
Repertoirewerken oder/und bei den Probespielstellen. Erwünscht ist auch,
dass gängige – und auch weniger bekannte Literatur des 20. Jahrhunderts
erarbeitet werden.

Weitere Infos / Info über Michael Faust.

Veranstalter und Veranstaltungsort ist

FORUM ARTIUM
Georgsmarienhütte (Nähe Osnabrück)
Norddeutsches Studienzentrum für musische Bildung
Am Kasinopark 1, D-49124 Georgsmarienhütte

Dies ist sogar eine Empfehlung auf Basis eigener Erfahrung. Das ist zwar
schon lange her, aber es war interessant, nett und hat mich weitergebracht. Die Räumlichkeiten und die Umgebung sind ideal.

Das Ganze geht tatsächlich auch als Amateur, als ich da war, war ich die
einzige Nicht-Studierende oder -Studierte oder -Studieren-Wollende, 10
Jahre älter als alle anderen. Das war für mich etwas seltsam, wurde aber
sonst von allen mit Leichtigkeit angenommen…. also nur zu! Ich bin sicher, Michael holt jeden da ab wo er steht.

Folgende Einladung von Michael Faust hat mich heute erreicht. Ich gebe das einfach mal wörtlich weiter:

Ein großes Werk – in Dimension und Anspruch an sich selbst: Michael Denhoff schrieb während eines ganzen Jahres (2009) jede Woche eine „Melodie“ – also 52, die er durch Veränderungen und Verfremdungen variierte.

„Zentrale Idee war, dabei eine Musik zu schreiben, die nicht allein instrumentenspezifisch gedacht ist, sondern in ihrer klangfarblichen Ausdeutung bedingt offen bleibt, so dass die „Melodien“ von ganz unterschiedlichen Instrumenten spielbar sind. Auch bei den vielfältigen Varianten bestehen verschiedene Möglichkeiten an denkbaren Besetzungen.“

Einzelne Strophen wurden und werden immer wieder aufgeführt, aber das Projekt einer Gesamtaufführung reizte mich sehr stark: Michael Denhoff ist seit kurzem Lehrbeauftragter für Kammermusik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und der Gedanke lag nahe, diese Uraufführung als Projekt mit Studierenden durchzuführen.

Am Donnerstag, 24.6. ab 18:00 werden im Partikasaal der Musikhochschule Düsseldorf die „Strophen op.107“ von Michael Denhoff zum ersten Mal in einer der vielen möglichen Gesamtfassungen erklingen. Mitwirkende sind Studenten der Hochschule (insgesamt 46 Musikerinnen und Musiker). Die Aufführung findet in vier „Blocks“ statt, an deren Beginn (ungefähr zu jeder vollen Stunde) jeweils der Schauspieler Bernt Hahn aus Blaise Cendras Roman „Im Hinterland des Himmels“ liest und anschließend 13 Strophen ohne Unterbrechungen von verschiedenen Positionen im Saal gespielt werden.

„… und auch jetzt bei den STROPHEN gelang wieder der Zustand besonderer innerer Wachheit und damit auch der Vorstoß in Bereiche, die zuvor kompositorisch noch nicht erschlossen waren.“

Alle sind herzlich eingeladen, bei diesem großen und wichtigen Ereignis anwesend zu sein!

Gestern war das letzte Konzert unseres Rundfunkorchester-Abos. Das Orchester des hr mit Matthias Goerne. Eigentlich bin ich kein großer Gesangsfreund. Aber die Abokonzerte haben mir das Orchesterlied nahegebracht. Und die Schubert- und Strauss-Lieder gestern waren ein Traum.
Mit Namen und aktuellen Größen der Szene habe ich mich noch nie ausgekannt. Daher war mir auch Goerne zuvor kein Begriff. Asche auf mein Haupt.
Eine wunderbare Stimme, unglaubliche Spannung. Er lebte die Lieder und ich fand, man konnte seine Körperspannung richtig mitleben.
Das Orchester war gut, gefiel mir aber nicht so gut wie er. Vermutlich ist es aber fast unmöglich, immer leise genug zu begleiten und mit einem so großen Ensemble alle Nuancen eines solchen Vortrags mitzugehen.
Im Programm konnte ich leider nicht für alle Schubert-Lieder entdecken, wer sie orchestriert hat. Ein echtes Manko, wie ich finde. Aber Goerne mit Orchester gerne ganz bald wieder! Vielleicht dann ohne absonderliche Nebengeräusche aus den Publikum…

Im August findet in der Nähe von Trier ein Kurs statt, an dem Flötisten und Pianisten jeweils alleine oder auch im Duo mit Klavier teilnehmen können. Dozenten sind Cordula Hacke (Klavier) und Natalia Geraki (Flöte). Die Kurskosten von 300 Euro sind für eine Woche wirklich moderat, dazu kommt allerdings noch die Unterbringung. Auf dem Programm stehen unter anderem h-moll Sonate von Bach, Faure’s Fantasie und (wow!) das Ibert-Konzert…. mehr Infos gibt es hier.

Heiße Sache…

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damit meine ich unseren Erstauftritt heute morgen. Und „unser“ heißt Willi, Eva, Regine und ich. Wir haben ein Stündchen musiziert und das war spannend, wie immer. Ich finde es jedesmal wieder spannend zu sehen, wie neue Mitmusiker auf den Auftritts-Stress reagieren. Und es war einfach wunderbar. Gepatzt habe nur ich…. wie peinlich. Und es war einfach entsetzlich heiss…. aber es gibt nichts schöneres, als während eines Konzertes irgendwann das Gefühl zu haben, nur Musik zu machen und die Nervosität nicht mehr zu spüren. Ein schöner Tag, der eben durch das zweite Tor unserer Nationalelf noch weiter verschönert wurde. Prost!

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