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Harmoniemusik mit einer Flöte, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörnern und 2 Fagotten lässt die Fürstlich Löwensteinische Hofmusic am 31. Januar 2014 um 19.30 Uhr im Pfarrsaal Mariä Geburt in Höhenkirchen-Siegertsbrunn erklingen. Der Eintritt kostet 12 Euro.

Im Alten Rathaus in Laichingen ist am Sonntag, dem 2. Februar 2014 um 11 Uhr die relativ seltene Besetzung Flöte (Manuela Riegner), Oboe (Ruth Unterkofler) und Fagott (Lukas Gruber) mit Klavier (Christian Riegner) zu hören.  Für 8 Euro gibt es Werke von Telemann, CPE Bach, Ibert und Douglas.

Im Mezzo Ohlsdorf ist am 8. Februar 2014 um 19.00 Uhr das Querflötenensemble querART zu hören. Die sechs Damen spielen im Auftrag des Brucknerbundes Salzkammergut Werke von Bach bis Beatles. Der Eintritt kostet 25 bzw. 9 Euro.

Der Kulturverein Bayerischer Wald präsentiert am 9. Februar 2014 in Cham im Langhaussaal des Rathauses um 19 Uhr ein Konzert für Flöte und Klavier mit dem Duo Mattick-Huth, neben Musik werden außerdem russische Märchentexte und keltische Zaubersprüche gelesen.

Camilla Hoitenga und  Wenyi Tsai springen am 22. Januar in Siegen für den erkrankten Michael Faust ein.  Es gibt drei Uraufführungen und eine europäische Erstaufführung. Am Klavier sitzt Paulo Alvares. Sicher ein spannendes Programm, für alle, die Neue Musik lieben. Für 19 Euro zu hören im Apollo Theater ab 20 Uhr.

Am 28. Januar ist in Herne das Jolivet-Flötenkonzert zu hören. Der Solist ist Markus Hufschmidt, begleitet vom Rheinischen Kammerorchester Köln unter der Leitung von Wolfgang Siegenbrink. Los geht es um 19.30 Uhr im Kulturzentrum Herne.

Für den Ensemble-Workshop am 8. Februar in Wiesbaden mit Britta Roscher gibt es noch Restplätze. Anmeldung und weitere Infos auf deren Homepage.

Für einen Kammermusikkurs im Schullandheim Müllenborn vom 28. Mai bis 1. Juni werden noch Interessenten gesucht. Besonders gefragt sind hier immer Fagottisten. Geboten wird neben gutem Essen, netten Leuten und einer wunderschönen Gegend ein Wochenende mit viel Musik (jeder Teilnehmer spielt in zwei Ensembles, am Abend gibt es Blattspiel) und gerne auch Familie. Mehr Infos bei Interesse direkt von mir (bitte Mail über Webseite schicken). Die Kosten inklusive Unterbringung und Verpflegung belaufen sich für Verdienende voraussichtlich auf knapp 250 Euro (abhängig von der Zahl der Anmeldungen).  Ich habe hier und hier schon zweimal von diesem Kurs berichtet und kann ihn persönlich nur empfehlen.

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So furchtbar lange bin ich ja noch nicht bei Facebook, aber eines habe ich festgestellt: für Musiktermine findet sich dort ein wahres Füllhorn der Möglichkeiten. Aus aller Welt werde ich von Flötisten, Verbänden und Geschäften zugeschüttet mit Einladungen zu Kursen, Konzerten, Wettbewerben usw.

So auch kurz vor dem Jahreswechsel. Flutissimo, eine von mir sehr geschätzte Adresse in Sachen Flöte, lud zum Workshop mit Thomas von Lüdinghausen. Zunächst nach Xanten für einen Abendworkshop am 3. Januar, kurz darauf war dieser ausgebucht und eine zweite Möglichkeit bot sich in Sankt Augustin am 2. Januar. Wie wunderbar, ich konnte noch umbuchen und die kurze Anfahrt in meine ehemalige Heimatstadt wählen, anstatt mich Freitags bis Xanten durchfummeln zu müssen.

Für 30 Euro sollte es also einen dreistündigen Kurs beim aktuellen Soloflötisten der Stuttgarter Philharmoniker und Dozenten der Hochschule für Musik in Stuttgart geben. Im Preis enthalten waren Wasser, Obst und ein handliches Skript zum Abend. Preis-Leistung war also schon mal in jedem Fall absolut unschlagbar.

Kurz vor knapp als vorletzte angekommen, fand ich eine Gruppe von insgesamt 11 interessierten Flötisten aller Alterstufen, Geschlechter und Fortschrittsgrade vor. Die Damen waren mit neun Teilnehmern allerdings mal wieder klar in der Überzahl.

Was kann man mit einer so heterogenen Gruppe in drei Stunden anfangen? Das hatte ich mich vorher auch schon gefragt und lernte an diesem Abend: alles wesentliche.

Los gings mit „Trockenübungen“ ohne Flöte. Zunächst gymnastische Übungen zur Lockerung der Muskulatur insbesondere von Nacken, Wirbelsäule und Schultern. Die Haltung unseres heißgeliebten Instruments ist ja leider nicht dazu angetan, Orthopäden zu Freudenschreien anzuregen. Die Empfehlung unseres Kursleiters lautete, sich die wenigen Minuten vor jeder Übeeinheit, die länger als eine Stunde dauert, zu nehmen.

Das schöne daran ist, dass auch gleich der Kreislauf und die Atmung ein bisschen aktiviert werden, wie ich finde.

Schritt zwei waren Atemübungen. Ziel der Arbeit war die reflektorische, sprich automatische und natürliche „inaktive“ Atmung (meine Lehrerin zeichnet für solche Atmungen gerne kleine Säckchen unter die Noten statt spitze Pfeile oben drüber. Sehr bildhaft, finde ich). Sozusagen der natürliche Druckausgleich, wenn innen keine Luft mehr ist, außen aber wohl. Schließlich ist es alles andere als einfach, die Luft einfach einströmen zu lassen. Zu erkennen ist diese Schwierigkeit an den mitunter sehr lauten Einatemgeräuschen beim Spielen, die den Widerstand hörbar machen.

Thomas von Lüdinghausen trainierte mit uns zunächst ohne Flöte, wobei die Einatempause streng rhythmisch immer weiter zu verkürzen war (ganz schön schwer, für mich jedenfalls).

Im nächsten Schritt wurde die korrekte Haltung der Flöte geübt. Für die meisten recht ungewohnt, da praktisch ohne Drehung der Wirbelsäule. Das ergibt eine Fußstellung, die völlig anschaulich mit der Uhrzeigerstellung bei zwei Minuten vor 2 beschrieben wurde, wobei auf zwölf Uhr dann der Notenständer stehen sollte.

Nachdem die Position bei allen einigermaßen saß, konnte nun die Atemübung mit Flöte wiederholt werden, auch nicht wirklich einfacher als ohne (das Zählen jedenfalls).

Als nächstes ging der Fokus Richtung Luftstrom. Der soll eigentlich immer gleich intensiv durchgehalten werden, auch wenn artikuliert werden muss. Das ist alles andere als ein Selbstverständlichkeit. Der Trick dabei ist, die Luft nicht hinter der Zunge aufzustauen. Das geht nur, wenn die Zunge oben am Gaumen hinten zwischen den oberen Backenzähnen festliegt und nur ein möglichst kleiner Teil der Spitze für den Anstoß sorgt. Ein Kunststück und für mich sehr übenswert.

Unterstützt werden kann der gleichbleibende Luftstrom, indem man die Übung mit gleichzeitigem Singen und Spielen durchführt. Ich kenne das als Maßnahme, den Hals zu öffnen, gleichzeitig scheint es aber auch die Atmung zu stimulieren. Der Unterschied ist im Anschluss an diese Übung jedenfalls klar hörbar.

Das nächste Thema des Abends war die Fingertechnik. Da fragt sich erneut: wie geht das mit Leuten, die so unterschiedlich weit fortgeschritten sind? Und es ist ganz einfach: behandle die Grundlagen. Daran muss jeder immer arbeiten und es gibt auch bei jedem was zu verbessern.

Zunächst also eine unverkrampfte Handhaltung an der Flöte, die allen Fingern (vor allem auch dem rechten kleinen Finger) gleiches Bewegungsvermögen lässt. Ich werde wohl meinen Haltungsabschnitt auf Flutepage nochmal korrigieren müssen….. Die richtige Haltung erkennt man daran, dass die Flöte ruhig liegen bleibt, auch wenn man ohne kleinen Finger der rechten Hand spielt und zum Beispiel das cis ohne linken Daumen umspielt. Die Flöte wird dann nur zwischen linkem Zeigefingergrundglied und rechtem Daumen ausbalanziert.

Für die rechte Hand kann man die korrekte und unverkrampfte Betätigung der Klappen am besten üben, indem man den rechten Daumen mal wegnimmt. Nicht einfach, aber sehr effektiv, auch dann wenn die rechte Hand beim Üben mal zu fest wird. Ohne Daumen kein Griff, ohne Griff kein Krampf.

Es folgte die bekannte aber schwer umzusetzende Anweisung, nicht mehr zu drücken als nötig um die Klappe zu schließen und die Finger nicht weiter zu heben als für die Öffnung der Klappe erforderlich. Das ist Teil der unendlichen Geschichte des Flötenübens…..

Als Tipp zum effektiven Üben schwerer Stellen folgte dann noch die Rhythmisierungstechnik, bei der in Tönen einer Reihe mit gleichen Notenwerten jeweils einer verlängert wird. Dieser verlängerte wandert dann von der ersten Note der Gruppe zur zweiten, dann zur dritten usw. Es ergeben sich x Varianten, wobei jede drei bis vier mal zu wiederholen ist. Das führt dazu, dass man unabhängig von Tonhöhen und Intervallen jedem Ton des Laufs einmal mehr Aufmerksamkeit widmet, sozusagen ein Spotlight auf ihn richtet. Super für das Hirn und perfekt, um eine schwere Stelle schneller draufzubekommen.

Wir haben das ganze noch auf ein Duett angewendet, dass wir mit Flötenorchester zum Schluss aufgeführt haben.

Ein sehr gelungener Abend bei dem wohl jeder was mitnehmen konnte. Tolle Idee, tolle Durchführung und fantastisches Preis-Leistungsverhältnis. Ich wäre jederzeit wieder dabei. Das kann sich jeder leisten, vom Aufwand zeitlich sowie finanziell.

Zu erwähnen sind noch die tollen Räumlichkeiten der Musikschule Sankt Augustin. Da scheint sich eine produktive Zusammenarbeit mit dem örtlichen Flötenhändler Flutissimo anzubahnen. Was könnte sinnvoller sein?

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Wie jedes Jahr, so werden auch zum Jahreswechsel 2013/2014 eine Menge toller Konzerte im Fernsehen gezeigt. Hier eine Übersicht ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Dienstag 31.12.13, 17.30-19.00 Uhr, ZDF: Silvesterkonzert aus der Semperoper
    Staatskapelle Dresden unter Thielemann, Motto: Berlin-New York (Operette))
  • Dienstag 31.12.13, 18.55-20.15 Uhr, arte: Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker
    unter Sir Simon Rattle, mit Lang Lang als Solist: 3. Prokofjew Klavierkonzert, Brahms und Dvorak
  • Mittwoch 01.01.14,7.35-9.20 Uhr, SWR: Strauß & Co. – Neujahrskonzert
    wer spielt, weiß ich leider nicht. Thema: Walzermelodien
  • Mittwoch 01.01.14, 11.15-11.50 Uhr, ORF2: Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker
    unter Daniel Barenboim, Werke der Strauß-Familie
  • Mittwoch 01.01.14,  11.15-13.45 Uhr, ZDF: Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker
    Details siehe oben
  • Mittwoch 01.01.14, 18.05-19.10 Uhr, arte: Neujahrskonzert aus Venedig
    Chor und Orchester der Gran Teatro la Fenice di Venezia unter Diego Matheuz: Opern-Ausschnitte von Verdi, Puccini und anderen
  • Samstag, 04.01.14, 20.15-22.45 Uhr, 3sat: Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2014
    Details siehe oben
  • Montag 06.01.14, 11.45-13.15 Uhr, BR: Galakonzert der Berliner Philharmoniker
    Details siehe oben (Silvesterkonzert)
  • Montag 06.01.14, 20.15-22.10 Uhr, BR alpha: Festkonzert zum 200. Geburtstag Richard Wagners
    leider keine Details zu Mitwirkenden und/oder Programm

Einen würdigen Jahresausklang bietet die protestantische Kirche in Kirchheim an der Weinstraße mit einem Konzert für Flöte und Orgel. Die Musiker sind Tatjana Ruhland vom SWR Orchester in Stuttgart und Christian Schmitt (ECHO Preisträger an der Orgel). Los geht es am 29. Dezember 2013 um 15 Uhr in der Protestantischen Kirche in Kirchheim an der Weinstraße, der Eintritt ist frei.

Am 6. Februar 2014 um 20.30 Uhr ist im Konzertsaal der HfK Bremen das Diplomkonzert der Flötistin Lydia An, Studierende bei Susanne Meier, zu hören. Der Eintritt ist frei.

Andrea Lieberknecht gibt am 8. und 9. Februar 2014 in Schloss Nymphenburg einen Meisterkurs für Flöte. Zielgruppe sind Studenten und Flötisten, die beabsichtigen zu studieren. Für die aktive Teilnahme ist daher ein Lebenslauf erforderlich. Der Kurs wird mit einem Konzert am 7. Februar 2014 um 19 Uhr eröffnet. Für Mitglieder des Deutschen Tonkünstlerverbandes und der DGfF ist die Teilnahme ebenso  ermässigt wie für Schüler und Studenten. Aktive Teilnahme kostet zum vollen Preis 230 Euro, passive Teilnahme 120 Euro. Es sind auch Tageskarten erhältlich.

In der wahrlich exotischen Besetzung Flöte und Tuba ist am 23. Februar 2014 um 16 Uhr in der St. Jürgen Kapelle in Lübeck ein Konzert zu hören. Johanna Rabe und Albrecht Buttman spielen Eigenbearbeitungen.

Für alle, die lange im Voraus planen: am 23. August 2014 spielen um 18 Uhr Marianne Keller (Flöte), Lubomir Maly (Bratsche) und Milan Zelenka (Gitarre) in wechselnden Besetzungen. Der Eintritt kostet 19 Euro, das Konzert findet unter freiem Himmel im historischen Pfarrhof Wurz statt.

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Atem-Tonus-Ton

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Vor einigen Monaten habe ich hier ein Buch besprochen, in dem die Methode „Atem-Tonus-Ton“ für Flötisten behandelt wurde. Die Übungen und Erklärungen fand ich insgesamt gut, doch gibt es vieles, was in einem Buch schwer zu erklären ist. Daher freue ich mich, jetzt auch die Daten zu zwei Kursen dieser Methode hier ankündigen zu können.

Die Autorin des Buchs, Regula Schwarzenbach, gibt am 25. und 26. Januar 2014 in Zürich und am 5. und 6. April 2014 in Freiburg Kurse zu dieser Technik. Alle Informationen zur Anmeldung usw. sind auf der Webseite von Frau Schwarzenbach zu finden.

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