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Durchsuche Beiträge mit Schlagwörtern Traversflöte

Eigentlich war ich nie ein großer Freund von alten Instrumenten, eingeschlossen die Traversflöte. Irgendwie klang sie mir immer etwas zu blockflötig. Aber dennoch haben mich dieses Jahr Begegnungen mit diesem Vorfahren der von mir so geliebten Querflöte verfolgt.

Bei meinem Kammermusikkurs im Mai wurde ich von einer begeisterten Barock-Oboistin mit den Worten “Nächstes mal vielleicht mit Traversflöte” verabschiedet, was ich noch grinsend abgewunken habe.  Dann flatterten mir immer wieder irgendwelche Meldungen von gebraucht zu kaufenden Traversos ins Haus, die ich dann immer schön gelöscht habe. Bei alle dem hatte sich aber auch eine gewisse Neugier in meinem Hirn eingehakt. Es folgten verschiedene Artikel im Netz, die von Traversflötisten, Konzerten und ähnlichem berichteten (natürlich auch teilweise im Zusammenhang mit dem Friedrich-Jubiläum dieses Jahr).

Im Sommer erhielt ich dann elektronische Post von Klaus Holsten, der auch viele Termine für seine Kurse im Forum gepostet hat. Und das waren? Traverskurse (teilweise wenigstens). Fast zeitgleich fragte mich auch der neue Organist in meiner “Stammgemeinde”, ob ich eventuell auch Traverso spielen würde.

Nun war es mir echt zu viel. Irgendwie schien eine neue Herausforderung auch kein Fehler, also habe ich mit Herrn Holsten Kontakt aufgenommen und ihn ein bisschen ausgefragt, ob das für einen Laien überhaupt machbar wäre, neben der Böhmflöte auch ein Travers zu lernen und dann beides zu machen. Er meinte, dass das ginge und beriet mich sogar bezüglich der angebotenen Gebrauchtinstrumente. Sehr, sehr nett.….

Also machte ich auf dem Heimweg vom Urlaub einen Umweg, um mir das am geeignetsten erscheinende Instrument anzusehen und es womöglich auch zu kaufen. Leider musste ich dabei feststellen, dass ich aufgrund der unfallbedingten Verkürzung der Sehnen in meiner rechten Hand die Grifflöcher rechts nicht abdecken kann. Das war (obwohl zuvor schon ein wenig befürchtet) ein ziemlicher Schreck und trieb mich schnell von dort fort. Genauso schnell stellte sich ein Gefühl von “jetzt erst recht” ein. Schließlich lasse ich mir nicht gern in meine Pläne pfuschen.

Also habe ich zuhause angekommen ein bisschen herumgemailt (auch einer Empfehlung von Herrn Holsten folgend) und mich mit dem Traversflötenbauer Herrn Aurin in Düsseldorf verabredet. Erstaunlicherweise hatte er schon mal einen ähnlichen Fall und meine sofort, dass es da Abhilfe gäbe…..

Heute war ich da. Ein wunderschönes Haus in Düsseldorf, ein sehr freundlicher Instrumentenbauer und eine Tasse leckerer Espresso. Und nun weiß ich schon viel mehr. Es wird gehen, alle drei Löcher der rechten Hand etwas zu verschieben und die Klappe für den kleinen Finger zu verlängern.  Außerdem habe ich erfahren, dass es inzwischen auch eine richtige Schule für Traversflöte (heißt Notenheft) gibt und dass man in jedem Fall besser zunächst ein paar Unterrichtsstunden nimmt. Das ist natürlich wieder ein Zeitproblem (Stunde und Üben)…. aber wie ich mich kenne, wird es mich wohl nicht mehr loslassen, bis ich es mal probiert habe. Daher also….. to be continued.

 

An alle Flötenlehrer richtet sich der Kurs von Robert Pot “Neue Unterrichtsmethoden im Flötenunterricht” vom 20.-22. Januar. Veranstaltungsort ist die Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände in Staufen. Anmelden kann man sich noch bis zum 6. Januar (da sind schnelle Entscheidungen gefragt). Die Kosten betragen 199 Euro inkl. Unterbringung. Alle Informationen direkt bei der Akademie.

Das Freie Musikzentrum in München bietet am 11. und 12. Februar einen Intensivkurs unter Leitung von Herrn Klaus Holsten an.  Für 137 Euro wird von neuen Spieltechniken über “wie übe ich richtig” bis zu Improvisation und Interpretation fortgeschrittenen Flötisten da ein breites Spektrum angeboten. Veranstaltungsort: Kursraum 1 in der Ismaningerstr. 29.

Renate Greiss und Mathias Allin leiten einen Interpretationskurs in Thomashof (bei Karlsruhe). Alle Informationen zu dieser Veranstaltung vom 22. bis 28. Februar sind per Mail erhältlich: interpretationskurs@gmx.de

Fast eine Woche Internationaler Meisterkurs mit Gaby Pas-Van Riet wird im März (19.-25.) in Koblenz angeboten. Für weitere Informationen (inklusive Preise) bitte Mail an info@imk-koblenz.de.

Forum Artium bietet in diesem Jahr für Flötisten folgende Kurse mit Veranstaltungsort Georgsmarienhütte an:

Die nächste Gelegenheit für einen Kurs bei Wally Hase ist  “Flöte im Schloss” vom 27. April bis zum 2. Mai im Schloss Weikersheim (wirklich toller Rahmen für so eine Veranstaltung).  Veranstalter ist die Jeunesse Musicale Deutschland, bei der man sich auch weiterführend informieren kann. Der Kurs richtet sich an Studierende und solche, die ein Studium anstreben.

Vom 16.-20. Mai 2012 findet im Kloster Armstorf ein Kurf für Traversflöte (Marion Treupel-Franck), Lautenistrumente (Axel Wolf) und Viola da Gamba (Jörg Meder) statt. Alle weiteren Informationen gibt es online.

Für die vierten Flötentage in Staufen vom 17. bis 20. Mai wurden dieses Jahr als Dozenten Renggli und Pas van Riet verpflichtet. Alles weitere auf der Website der Flötentage.

Pas van Riet, die dritte, im Sommerloch in Trossingen: 07. Juni bis 10. Juni, veranstaltet vom Tonkünstlerverband Baden-Württemberg.

Und dann noch mal Pas van Riet im August in Oberstdorf: 01.-12. August, www.oberstdorfer-musiksommer.de

Diese anmutige Kombination wird geboten von

Patrick Pföß (Flöte) und Ulf Dressler (Laute)

Das Programm umfasst Barocksonaten aus der Feder von Vivaldi, Locatelli und Bach. Zu hören sind die beiden:

11.03.2011     18 Uhr

im Crescent-Art-Centre, Belfast (Irland)

12.03.2011    18 Uhr

im Salthouse Cafe, 46 John Street, Drogheda (Irland)

13.03.2011    17 Uhr

in der Lutherian Church St. Finian, 24 Adelaide Road, Dublin (Irland)

19.03.2011    18 Uhr

in Reinbek (genauer Ort leider nicht bekannt)

20.03.2011    10:30 Uhr

in der St. Ansgarkirche, Hindenburgstr. 26, Itzehoe

Der Eintritt ist jeweils frei und verständlicherweise sind Spenden willkommen.

Heute startet das erste Festival für alte Musik in Köln. Die Szene ist von freien Künstlern und Ensemblen geprägt und präsentiert sich dieses Jahr zum ersten Mal breit verteilt in der ganzen Stadt. Mehr Infos und das komplette Programm findet sich auf der dazugehörigen Website.

Hier ein paar Programmpunkte, die für mich aus Flötensicht interessant scheinen:

  • Freitag 22.10.2010, 17 Uhr: Vor der Antoniterkirche (Schildergasse 57): Platzmusik mit Bläserensemble (vermutlich Blech?)
  • Samstag 23.10.2010, 12 Uhr: An der Schiffsanlegestelle am Dom fährt das Schiff ab mit Kammermusik aus Barock und Klassik mit der Musica Solare (Eintritt 12 €, ermässigt 6 €)
  • Ebenfalls Samstag, 14.30 Uhr: Innenhof des Museums für angewandte Kunst (an der Rechtsschule 5: Platzmusik mit Bläserensemble
  • Sonntag 24.10.2010, 15 Uhr: Nochmal Museum für angewandte Kunst (s.o.): Ausklang mit Musik von Mittelalter bis Klassik mit Norbert Rodenkirchen an der Traversflöte (Eintritt 18 €, ermässigt 12 €)

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