blog-FLOETE

Der Blog zu flutepage.de

Durchsuche Beiträge mit Schlagwörtern Michael Faust

Wettertaugliches Musikprogramm morgen: Im Radio gibt es Flöte und Hammerklavier (Michael Faust und Sheila Arnold), übertragen wird das Konzert in Bonn Ende letzten Jahres. Los geht es um 20.05 Uhr auf WDR 3.

Am 07.02.2013 gibt es um 17 Uhr ein Klassenvorspiel der Klasse Günther Handl im Tiroler Landeskonservatorium statt.

Für jugendliche Flötenfans findet vom 29.05.2013 bis zum 02.06.2013 ein Kurs mit Andre Sebald und Evelin Degen in Nottuln statt. Veranstalter ist die Jeunesse Musicale, bei der auch alle Infos zum Kurs zu finden sind.

Reservieren sollte man sich auch den 23. Juni 2013. Da spielt ab 18 Uhr Michael Kofler (Flöte) mit Regine Kofler (Harfe) und Franz Lörch (Orgel) in der Erzabtei St. Martin in Beuron.

Eine ganze Menge freie Flötenstellen, darunter die Wiener Symphoniker und das Tonhalle Orchester Zürich, gibt es bei Principal Chairs zu finden.

Update

Keine Kommentare

Mal wieder: Termine!

Und auch Jobs:

  • In Hannover ist eine Professur für Querflöte zu vergeben. Bewerbungsschluss ist der 31.08. Alle Informationen gibt es in der Stellenausschreibung

An alle Flötenlehrer richtet sich der Kurs von Robert Pot “Neue Unterrichtsmethoden im Flötenunterricht” vom 20.-22. Januar. Veranstaltungsort ist die Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände in Staufen. Anmelden kann man sich noch bis zum 6. Januar (da sind schnelle Entscheidungen gefragt). Die Kosten betragen 199 Euro inkl. Unterbringung. Alle Informationen direkt bei der Akademie.

Das Freie Musikzentrum in München bietet am 11. und 12. Februar einen Intensivkurs unter Leitung von Herrn Klaus Holsten an.  Für 137 Euro wird von neuen Spieltechniken über “wie übe ich richtig” bis zu Improvisation und Interpretation fortgeschrittenen Flötisten da ein breites Spektrum angeboten. Veranstaltungsort: Kursraum 1 in der Ismaningerstr. 29.

Renate Greiss und Mathias Allin leiten einen Interpretationskurs in Thomashof (bei Karlsruhe). Alle Informationen zu dieser Veranstaltung vom 22. bis 28. Februar sind per Mail erhältlich: interpretationskurs@gmx.de

Fast eine Woche Internationaler Meisterkurs mit Gaby Pas-Van Riet wird im März (19.-25.) in Koblenz angeboten. Für weitere Informationen (inklusive Preise) bitte Mail an info@imk-koblenz.de.

Forum Artium bietet in diesem Jahr für Flötisten folgende Kurse mit Veranstaltungsort Georgsmarienhütte an:

Die nächste Gelegenheit für einen Kurs bei Wally Hase ist  “Flöte im Schloss” vom 27. April bis zum 2. Mai im Schloss Weikersheim (wirklich toller Rahmen für so eine Veranstaltung).  Veranstalter ist die Jeunesse Musicale Deutschland, bei der man sich auch weiterführend informieren kann. Der Kurs richtet sich an Studierende und solche, die ein Studium anstreben.

Vom 16.-20. Mai 2012 findet im Kloster Armstorf ein Kurf für Traversflöte (Marion Treupel-Franck), Lautenistrumente (Axel Wolf) und Viola da Gamba (Jörg Meder) statt. Alle weiteren Informationen gibt es online.

Für die vierten Flötentage in Staufen vom 17. bis 20. Mai wurden dieses Jahr als Dozenten Renggli und Pas van Riet verpflichtet. Alles weitere auf der Website der Flötentage.

Pas van Riet, die dritte, im Sommerloch in Trossingen: 07. Juni bis 10. Juni, veranstaltet vom Tonkünstlerverband Baden-Württemberg.

Und dann noch mal Pas van Riet im August in Oberstdorf: 01.-12. August, www.oberstdorfer-musiksommer.de

Dieses Konzert heute morgen war ein echtes kleines Ereignis. Glück hatte, wer noch rein kam, ohne vorher reserviert zu hatten. Ausverkauft bis auf den letzten Platz und noch darüber hinaus, es wurden zusätzliche Stühle an den Seiten aufgestellt.

Der helle freundliche Raum in der ServiceResidenz im Bensberger Schloss bot die perfekte Kulisse für ein wunderschönes Konzert. Sheila Arnold am Hammerklavier und Michael Faust auf einem Lot-Flöten-Nachbau (Böhmsystem) der Firma Brannen. Der im ersten Moment für den modernen Hörer ungewohnte, etwas leisere, sanftere Klang der beiden Instrumente wurde in kürzester Zeit zur Gewohnheit und harmonierte perfekt.

Auf dem Programm standen als bekannte Namen Schubert und Böhm, daneben der etwas unbekanntere Ferdinand Ries und der mir völlig neue Wilhelm Wilms. Beide in etwa Zeitgenossen Beethovens und beide aus der Region. Detaillierte Informationen zu Komponisten und Werken finden sich bei Dr. Wieners.

Der Vormittag begann gleich aufregend. Während der ersten Töne des Flötisten ertönte vom Klavier (das von meiner Position schwer einzusehen war) Geraschel. Es gab wohl Probleme beim Umblättern. Faust brach völlig souverän ab und man begann mit einem Lächeln von Neuem. Nach diesem ersten Programmpunkt wurde die Ursache offenbar, die junge Dame, die geblättert hatte, war spontan eingesprungen, da die Erstbesetzung für diesen schwierigen Job, nicht rechtzeitig eintraf (die Räumlichkeiten waren nicht von der Tiefgarage kommend wohl nicht so einfach zu finden). Natürlich gab es für diesen Ersthelfer-Einsatz auch den entsprechenden Applaus. Ich glaube, ich hätte mich das gar nicht getraut.

Beim dritten Programmpunkt setzte das Klavier an, der Flötist blickte etwas irritiert und schon nach kaum einem Takt wurde wiederum abgebrochen. Auf dem Pult lag das falsche Stück, wenn auch vom richtigen Komponisten. Zudem wurde der Solist an zwei, drei Stellen von kurzem Husten geplagt. Alles in allem also etwas erschwerte Bedingungen, die wohl manche weniger routinierte und professionelle Musiker aus dem Tritt hätten bringen können.

Nicht so bei diesem Duo, das das gemeinsame Spiel schlicht zu genießen schien. Musikalisch wurde geflirtet, dazwischen auch mit Blicken das Publikum in die Kommunikatione mit einbezogen. Der Solist sang Passagen des Klaviers stumm mit und lebte die Musik auch in Gestik und Mimik voll aus. Schauspiel und Entertainment eben so sehr, wie musikalische Meisterleistung.

Was sich aufgrund der überdurchschnittlichen Zahl von kleinen Pannen vielleicht nach einem etwas chaotischen Morgen anhört, war der reine Genuss. Beide Musiker brillierten mit technisch perfektem Spiel und musikalischem Ausdruck vom Feinsten. So drückte sich die Professionalität nicht alleine in der Perfektion aus, sondern vor allem in der Bereitschaft an die Grenzen zu gehen. Unfassbar leise, sehr laut, ins Unendliche gedehnte Schlussphrasen am Klavier, die einen den Atem anhalten ließen.  Das Wagnis verlangte gelegentlich Tribut, wenn die Flöte nicht auf Anhieb sondern erst durch Korrektur die Intonation erwischte, ein Ton nicht ansprach oder beide rhythmisch nicht 100%ig zusammen kamen. Diese Feinheiten störten jedoch zu keinem Zeitpunkt sondern trugen nur zu dem lebhaften Eindruck bei, der den Zuhörer Zeit und Raum vergessen lassen konnte. Ein Rundum-Genuß gekrönt durch die vom Solisten auswendig vorgetragenen Variationen über “Trockne Blumen”. Man fragt sich, ob ohne die offensichtliche Erkältung von Michael Faust, das ganze noch besser hätte werden können.

Vielen Dank! Da bin ich wirklich froh, dass ich mich aufraffen konnte, an einem Sonntag meinen Wecker zu stellen um mich in Richtung Bergisches zu bewegen.

Folgende Einladung von Michael Faust hat mich heute erreicht. Ich gebe das einfach mal wörtlich weiter:

Ein großes Werk – in Dimension und Anspruch an sich selbst: Michael Denhoff schrieb während eines ganzen Jahres (2009) jede Woche eine “Melodie” – also 52, die er durch Veränderungen und Verfremdungen variierte.

“Zentrale Idee war, dabei eine Musik zu schreiben, die nicht allein instrumentenspezifisch gedacht ist, sondern in ihrer klangfarblichen Ausdeutung bedingt offen bleibt, so dass die „Melodien“ von ganz unterschiedlichen Instrumenten spielbar sind. Auch bei den vielfältigen Varianten bestehen verschiedene Möglichkeiten an denkbaren Besetzungen.”

Einzelne Strophen wurden und werden immer wieder aufgeführt, aber das Projekt einer Gesamtaufführung reizte mich sehr stark: Michael Denhoff ist seit kurzem Lehrbeauftragter für Kammermusik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und der Gedanke lag nahe, diese Uraufführung als Projekt mit Studierenden durchzuführen.

Am Donnerstag, 24.6. ab 18:00 werden im Partikasaal der Musikhochschule Düsseldorf die “Strophen op.107″ von Michael Denhoff zum ersten Mal in einer der vielen möglichen Gesamtfassungen erklingen. Mitwirkende sind Studenten der Hochschule (insgesamt 46 Musikerinnen und Musiker). Die Aufführung findet in vier “Blocks” statt, an deren Beginn (ungefähr zu jeder vollen Stunde) jeweils der Schauspieler Bernt Hahn aus Blaise Cendras Roman “Im Hinterland des Himmels” liest und anschließend 13 Strophen ohne Unterbrechungen von verschiedenen Positionen im Saal gespielt werden.

“… und auch jetzt bei den STROPHEN gelang wieder der Zustand besonderer innerer Wachheit und damit auch der Vorstoß in Bereiche, die zuvor kompositorisch noch nicht erschlossen waren.”

Alle sind herzlich eingeladen, bei diesem großen und wichtigen Ereignis anwesend zu sein!

Switch to our mobile site

%d Bloggern gefällt das: