blog-FLOETE

Der Blog zu flutepage.de

Durchsuche Beiträge in Internet

Morgen Vormittag, 22. September 2013 um 11 Uhr, findet im im WDR-Rundfunksaal in Köln ein Kammerkonzert des WDR-Sinfonieorchesters statt (Eintritt 15 Euro). Es spielen die Percussionisten und sozusagen als Gast der Flötist Michael Faust in Jolivet’s „Suite en concert“. Für alle, die lieber einen gemütlichen Sonntagvormittag genießen oder zu weit weg wohnen, kann das ganze im Livestream am PC verfolgt werden.

Am 4. Oktober 2013 findet um 20.00 Uhr im Gloria-Theater in Köln die Album Release Party der Band Erdmöbel statt. Dieses Mal mit Beteiligung einer Querflötistin: Christa Becker.  Karten kosten im Vorverkauf 20 Euro.

Für die Wochenendkurse „Atem-Tonus-Ton“ in Hamburg-Elmsbüttel am 19. und 20. Oktober 2013 sind noch Plätze frei. Das zugehörige Buch habe ich hier schon mal vorgestellt, klang für mich alles sehr sinnhaft. Der Samstag ist ein Grundkurs, der Sonntag ein Aufbaukurs zu dieser Atemtechnikschulung. Jeder Kurs geht von 10.00-17.00 Uhr und kostet 85 Euro (Studierende 60 Euro). Anmeldung ist über die Webseite der Dozentin Regula Schwarzenbach möglich.

Am 26. und 27. Oktober 2013 findet in Kappelrodeck (bei Achern, Schwarzwald-Gegend) ein Kurs für Flötenlehrer statt. Der Titel lautet „Praxis eines effektiven Flötenunterrichts und neue Unterrichtsmethoden“, Dozent ist Robert Pot. Zielgruppe sind studierte Instrumentalpädagogen und Studierende dieses Faches.  Los geht es Samstag morgens um 10 Uhr, Ende am Sonntag um 13 Uhr. Der Kurs (ohne Unterbringung und Verpflegung) kostet 135 Euro.

Bitte Ohrschutz in Griffnähe halten…. das ist echt ein akustischer Tiefpunkt…. ich habe Tränen gelacht (bin von den Klugscheissern auf BR drauf gebracht worden)…. gefundenes Fressen für alle Kabarettisten.

blog-FLOETE featured den DGB-Chor Hannover….. (direktes Einbetten auf Anfrage gesperrt…. irgendwie nachvollziehbar)

 

Frohes Neues Jahr!

2 Kommentare

Allen, die hier ab und an vorbeischauen, regelmäßig lesen oder auch gelegentlich mal Ihre Meinung beitragen, wünsche ich ein sehr glückliches, gesundes und musikalisches Jahr 2013! Mir selbst wünsche ich, dass Ihr mir „treu“ bleibt und ich viel von Euch zu lesen bekomme. Viel Spaß beim Flöten, Hören, Lesen…. 

Claudia

 

P.S.: Am 17. Januar spielt Pahud in Düsseldorf mit Gitarre im Robert-Schumann-Saal. Tickets gibt es noch über den Tonhallen-Onlineshop . Ich habe meins schon… vielleicht kann man sich da treffen

Angezogen vom Klang der Flöte, erste Flötenstunde, kleine Anlaufschwierigkeiten und ein wunderbarer Regenwürmer-Chor. Ich habe ihn schon immer geliebt, den Maulwurf, aber das ist einfach grandios:

Der bayerische Verlag Laaber ist auf Fachliteratur zum Thema Musik spezialisiert. Vor einigen Monaten habe ich hier beispielsweise das von Adorjan herausgegebene Lexikon der Flöte besprochen, das bei Laaber erschienen ist. Aktuell bewirbt der Verlag auf seiner Webseite das neue Portal Musikwissen.de.

Das Angebot gliedert sich in vier Bereiche, von denen für drei zu bezahlen ist. Das vierte, ein Sachlexikon der Musik, wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.  Die Bezahlangebote sind pdf-Ausgaben der musikwissenschaftlichen Zeitschrift MusikTheorie, ein Konzert- und Opernführer sowie Komponisten-Chroniken.

Der Reihe nach also: zum Gratisangebot „Sachlexikon der Musik“. Die Stichwortliste umfasst Tempoangaben, Satzbezeichnungen, musiktheoretische Begriffe und Instrumentennamen. Die einzelnen Artikel sind untereinander verlinkt, es ist also eine Anpassung an das Medium Internet vorgenommen worden. Auf den ersten Blick macht das Ganze einen wirklich guten Eindruck und ist auch auf dem Handy ganz gut lesbar. Also tatsächlich eine Bereicherung für jeden, der mal was sucht.

Der Opern- und Konzertführer ist kostenpflichtig. Je Werk sind 1,95 – 7,95 Euro zu bezahlen. Als Zahlungsarten stehen die Sofortüberweisung, PayPal oder Kreditkarte zur Auswahl. Damit man nicht blind kaufen muss, bietet der Verlag eine handvoll Beispieltexte an. Leider sind auch diese gekürzt, so dass man letzten Endes nicht wirklich einschätzen kann, wie viel man für sein Geld tatsächlich bekommt. Ein Blick in die Beispieltexte zeigt zudem, dass die Beiträge nicht gleichartig aufgebaut sind. Einige haben zu Beginn eine Art „Steckbrief“ des Werkes mit Entstehungszeit, Erstaufführung, Erstdruck und anderen Daten. Leider ist das nicht bei allen Texten der Fall. Den Autor einer Werkbeschreibung findet man, wenn man das einzelne Werk anklickt, dort ist dann auch die Länge des Textes angegeben. Die Texte werden als pdf-Dateien angeboten, in den Beispieltexten finden sich keine Verlinkungen zu anderen Online-Inhalten.

Ich habe mal einige der angebotenen Titel in Google eingegeben. Zu ca. 80-90% der Werke finden sich eigene Wikipedia-Artikel. Dort gibt es ein vorgegebenes Format für die Darstellungen. Die Ausführungen sind nicht immer seitenlang, dafür aber verlinkt mit weiteren Quellen. Zu den wenigen Werken, zu denen Wikipedia nichts im Angebot hatte, gab es andere Suchergebnisse, beispielsweise von Opernhäusern etc.

Nun frage ich mich, für wen ist dieses Angebot interessant? Dem Otto Normalverbraucher werden für den Besuch eines Konzertes oder einer Oper vermutlich die freien Informationen aus dem Internet genügen. In Beschreibungstiefe und Stilistik sind die Beispieltexte eher für einen Musikwissenschaftler von Interesse, eventuell auch für einen Ausführenden, der zunächst eine Analyse des Werkes seiner Erarbeitung zugrunde legen möchte. Auch die teilweise recht exotischen Werke, die Laaber im Portal anbietet, sprechen für diesen Kundenkreis. Musikwissenschaftler verfügen sicherlich zuhause über eine gut ausgestattete Bibliothek zu ihrem Fachgebiet. Wird sich ein Spezialist also diese Artikel herunterladen? Ich würde vermuten, dass diese Sparte im Portal Schwierigkeiten hinsichtlich des Absatzes haben wird. Zumal ich die Beispieltexte im Schriftsatz relativ unangenehm zu lesen empfand.

Im Bereich der Komponisten-Chroniken fällt zunächst auf, dass noch relativ wenige Namen mit Inhalten verknüpft sind. Die beiden als Beispiele angebotenen Texte zu Brahms und Verdi zeigen den prinzipiellen Aufbau. Die Zwischenüberschriften bezeichnen Jahre, zu denen dann in Spiegelstrichen Ereignisse beschrieben werden. Trotz des prinzipiell gleichartigen Aufbaus unterscheiden sich die beiden Beispiele erheblich in der Beschreibungstiefe. Verdi ist eher Stichwortartig beschrieben, bei Brahms finden sich ausformulierte Texte. In beiden Fällen werden auch wesentliche Ereignisse der Zeitgeschichte in die Darstellung aufgenommen, ebenso wie Uraufführungen und Ausgaben wesentlicher Werke der Zeit. Das finde ich eine gute Herangehensweise.

Für Komponisten-Chroniken werden anscheinend durchgängig 7,95 Euro verlangt. Die Detailansicht gibt den Umfang in Seiten und den Autor an. Aktuell werden erst acht Chroniken angeboten, die verfügbaren Namen sind lauter große, zu denen sich umfangreiche Informationen frei im Internet finden lassen (z. B. auf flutepage :)).

Die Stärke dieses Angebots sehe ich daher in der Tat in der Verknüpfung mit dem Zeitgeschehen. Allerdings würde mir das nicht reichen, um dafür fast acht Euro zu investieren. Vielleicht wäre es ein kluger Schachzug, sich hier auf Exoten zu stürzen, die ansonsten kaum im Netz zu finden sind.

Im Bereich Musiktheorie online werden alle Ausgaben der gleichnamigen Zeitschrift ab 2006 zum Download angeboten. Eine Ausgabe ist zum Preis von 23,80 Euro zu bekommen. Bei manchen Ausgaben können auch einzelne Artikel für 7 Euro heruntergeladen werden. Für die Auswahl des gewünschten Artikels oder einer ganzen Ausgabe sind jeweils Vorwort und Inhaltsverzeichnis frei einzusehen.

Der Preis für das Einzelheft im Download ist identisch mit dem auf der Verlagsseite ausgewiesenen für die Printversion. Ob bei Kauf einer Printausgabe auch Versandkosten anfallen, konnte ich der Verlagsseite nicht entnehmen. Nun ist es Geschmacksache, ob man lieber was in der Hand hält oder auf dem Bildschirm liest und dafür eine Suchfunktion hat. Ich finde es ungewöhnlich, für beide Formate den gleichen Preis zu verlangen. Ich würde den Download günstiger erwarten, da kein Aufwand in Abhängigkeit der Anzahl der verkauften Ausgaben für Druck, Papier etc. anfällt.

Alles in allem finde ich es legitim und zeitgemäß für einen Verlag, die Onlinemedien als Vertriebsweg zu nutzen. Ob dieses spezifische Angebot jedoch einschlagen wird, wage ich nach einem ersten Blick darauf zu bezweifeln. Es gibt im Bereich Musik einfach sehr viel freie Information, weil das Thema eben vielen eine Herzensangelegenheit ist und im Rahmen des Hobbies auch publizier wird (so ist das bei mir ja auch).

Ich möchte gleich zu Anfang betonen, dass hier mit Technik weder die Finger-, noch die Ansatz- oder Atemtechnik gemeint ist, sondern die moderne Technik: Computer, DVD, Fernsehen etc.

Vielleicht fragt sich mancher, wo ich die Termine, die hier veröffentlicht werden, immer hernehme. Anfangs habe ich gesucht. Das war sehr aufwändig. Irgendwann bin ich dann auf Google Alert gestoßen. Hier kann man sozusagen bestimmte Suchbegriffe abonnieren. Sehr praktisch und ein wahrer Segen. Neben einer Menge Termine erhalte ich auch andere Nachrichten zu flötistischen Themen. Das ist wirklich interessant und kostet mich leider auch eine Menge Geld. Wegen der vielen Hinweise auf Noten, Bücher, CDs und auch DVDs, die mich immer sehr leicht in Versuchung führen einzukaufen.

Auf diesem Weg wurde ich auch auf die erste DVD aufmerksam, die seit heute auf Flutepage geführt wird. Mangels Kollegen habe ich sie als Buch erfasst mit einem Klammerhinweis, dass es sich um eine DVD handelt. Das gute Stück zeigt Flötenunterricht bei Pierre-Yves Artaud. Um 1990 gabe es im französischen Fernsehen eine Serie mit 12 Folgen, in denen der Unterricht der damals bekanntesten Musiker gezeigt wurde. Die ist eine Folge dieser Serie, von harmonia mundi auf DVD veröffentlicht. Leider ist das ganze auf Französisch, was ich ja nicht verstehe. Deutsche und Englische Untertitel sind aber vorhanden, so dass man nur durch das Lesen ein wenig vom Hören abgelenkt wird.

Als ich mir das Fundstück heute endlich ansehen wollte, bekam ich einen ganz schönen Schrecken. Mein DVD-Player verweigerte die Wiedergabe mit einer Meldung, dass der Fernseher irgendwie nicht für diesen Film tauge (Tücken der Technik). Nach einer kurzen Panikattacke, habe ich die verschiedenen Einstellungen durchsucht und war schließlich erfolgreich, indem ich das Farbsystem von PAL auf NTSC umgestellt habe. Nochmal Glück gehabt, ich dachte schon, ich könnte gar nicht gucken….

Der Film zeigt Aufnahmen von Artaud mit zeitgenössischer Musik und Unterrichtsstunden mit drei Schülern: Veronique Lorand, Clara Novakova und Emmanuel Pahud. Letzterer gerade nach Ende seiner Pubertät mit einer zeitgemäßen riesengroßen Brille auf der Nase, blutjung und schmal. Irgendwie hatte ich fast den Eindruck, ein wenig indiskret zu sein, indem ich da so weit in die Vergangenheit eines der ganz großen unserer Zeit blicke.

Im Unterricht werden Syrinx von Debussy, zwei Werke von Taira und Cassandra‘ Dream Song von Ferneyhough erarbeitet. Alles sehr spannend, zumal Ferneyhough selbst Anweisungen zu seinem Werk gibt. Ein echtes Zeitzeugnis und eine Gelegenheit, von einem ganz großen noch was zu lernen. Ich fand es toll…. trotz Startschwierigkeiten und Untertiteln.

Switch to our mobile site

%d Bloggern gefällt das: