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Bei einem gemeinsamen Frühstück können Flötenlehrer und -lehrerinnen die neue Jupiter Schülerflöte Loop  (ehemals Azumi Wave, Patent verkauft) kennenlernen. Univ.-Prof. Barbara Gisler-Haase trägt außerdem zu Unterrichtsmethoden für Kinder ab 5 Jahre und die aktuellsten Erkenntnisse zu frühem Flötenunterricht vor.  Das alles gibt es zu folgenden Terminen und an folgenden Orten:

  • 2. November 14.30-17.30 Uhr bei flutissimo in Sankt Augustin
  • 3. November 11.00-14.00 Uhr bei more than music in Braunschweig
  • 4. November 11.00-14.00 Uhr bei den Holzbläsern in Berlin
  • 17. November 11.00-14.00 Uhr bei Session Music in Walldorf
  • 18. November 11.00-14.00 Uhr bei Siewers in Köln
  • 30. November 14.00-17.00 Uhr bei der JSB-Musikschule in Innsbruck
  • 1. Dezember 11.00-14.00 Uhr bei Reisser in Ulm und am
  • 2. Dezember 11.00-14.00 Uhr beim Bläserstudio in Ulm

Interessenten finden alle Infos und die Möglichkeit, sich anzumelden bei Jupiter.

Auf dem diesjährigen Flötenfestival der DGfF (23.03.2013) in Freiburg findet ein Wettbewerb für Flötenorchester statt. Teilnehmen können reine Schüler-Ensemble, Ensemble mit volljährigen Laien oder auch Profigruppierungen. Alle Informationen gibt es hier.

Heimatlosigkeit

2 Kommentare

Vielleicht stand der eine oder andere von Euch ja auch irgendwann vor der Entscheidung, ob er vielleicht Musik studieren soll. Bei mir war das früher auch mal der Fall. Das ist eine ganz schön schwierige Entscheidung, wie ich finde. Ich habe mich bekanntlich dagegen entschieden (also nicht mal eine Aufnahmeprüfung versucht).  Da das ganze eine sehr persönliche und individuelle Entscheidung ist, möchte ich dazu weiter gar nichts mehr sagen. Um was es mir geht, ist die Frage wo man landet, wenn man sich dagegen entschieden hat, der Sache, der Flöte nämlich, aber dennoch treu bleibt.

Ich habe eigentlich immer weiter mit kleinen Pausen Unterricht genommen, habe in Ensembles und Orchestern gespielt und auch geübt (mal mehr und mal weniger). Das führt dann dazu, dass man nach so langer Zeit auch einigermaßen gut spielen kann. Und irgendwann steht man dann an einer Stelle, wo man irgendwie nirgends mehr so richtig reinpasst.

Ich bin kein Profi, aber ein richtiger Laie auch nicht mehr. Da wird es schwierig, musikalisch unterzukommen. Egal ob es um Unterricht, Orchester, Ensemble oder Kurse geht. Irgendwie ist man immer oder sehr häufig ein bisschen fremd. Viele Flötenlehrer haben keine oder wenig Übung mit Schülern, die schon Töne und Rhythmus beherrschen und auch Literatur spielen. Kurse richten sich oft entweder an Kinder und Jugendliche oder an Profis/Studenten. Bei den Laienkursen geht es dann häufig mehr um Grundlagen und Spaß für Leute, die spät noch ein Instrument begonnen haben.

Kurz, Zielsetzung und musikalischen Niveau liegen irgendwie immer zwischen allen Welten. Bei Kursen mit Studenten sitzt man dazwischen wie eine Uroma und spielt gleichzeitig am schlechtesten. In Ensembles mit Profis kommt das Terminproblem dazu, weil man die Woche über tagsüber arbeiten muss, die Musiker häufig abends aber konzertieren oder unterrichten.

Glücklicherweise gibt es aber einige Menschen wie mich, die schon lange und mit Begeisterung und Qualität musizieren. Und solche Bekanntschaften muss man dann wirklich gut pflegen. Am besten ist es, Projekte dann einfach selbst zu initiieren. Für Unterricht bedarf es eben etwas Recherche und am besten sucht man jemand, der an einer Hochschule lehrt oder ähnliches, der hat dann Erfahrung mit fortgeschrittenen Schülern.

Als Jugendliche dachte ich immer, wenn Beruf und Familie kämen, dann müsste ich irgendwann die Musik drangeben. Das war die Motivation über ein Studium überhaupt nachzudenken. Heute habe ich einen Beruf, zwar keine Familie aber eine Beziehung und es geht sehr gut. Nur hätte ich nie gedacht, dass gerade das Dabeibleiben mich irgendwann in so eine Niemandsland befördern könnte. Da sieht man mal, das Leben ist nicht vorhersehbar….

Folgende Kursankündigung möchte ich gerne auf diesem Wege weitergeben:

Meisterkurs mit Michael Faust
23. – 28. September 2010, Georgsmarienhütte

Dieser Kurs ist gedacht für Flötist(inn)en vor, während oder kurz nach
dem Studium. Sehr gerne sind aber auch Flöte spielende Jugendliche sowie
engagierte „AmateurInnen“ willkommen. Deshalb gibt es im Prinzip keine
Repertoireeinschränkungen. Erwünscht ist allerdings, dass jeder aktive
Teilnehmer Werke verschiedener Epochen vorbereitet. Die
Fortgeschrittenen sollten mindestens ein Mozart-Konzert gut einstudiert
haben, da sich der Kurs auch als Vorbereitungstraining zu möglichen
Vorspielen versteht, seien es Aufnahmeprüfungen oder Probespiele. Auch
sollte jeder Interessierte die einschlägigen Orchester-Probespielstellen
vorbereitet haben, da auch für diese Zeit während der Kursarbeit
genommen werden soll.

Jeder Teilnehmer soll jeden Tag vorspielen, sei es bei den täglichen
Technik-Übungen (einzeln und in Gruppen), beim Unterricht an
Repertoirewerken oder/und bei den Probespielstellen. Erwünscht ist auch,
dass gängige – und auch weniger bekannte Literatur des 20. Jahrhunderts
erarbeitet werden.

Weitere Infos / Info über Michael Faust.

Veranstalter und Veranstaltungsort ist

FORUM ARTIUM
Georgsmarienhütte (Nähe Osnabrück)
Norddeutsches Studienzentrum für musische Bildung
Am Kasinopark 1, D-49124 Georgsmarienhütte

Dies ist sogar eine Empfehlung auf Basis eigener Erfahrung. Das ist zwar
schon lange her, aber es war interessant, nett und hat mich weitergebracht. Die Räumlichkeiten und die Umgebung sind ideal.

Das Ganze geht tatsächlich auch als Amateur, als ich da war, war ich die
einzige Nicht-Studierende oder -Studierte oder -Studieren-Wollende, 10
Jahre älter als alle anderen. Das war für mich etwas seltsam, wurde aber
sonst von allen mit Leichtigkeit angenommen…. also nur zu! Ich bin sicher, Michael holt jeden da ab wo er steht.

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