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Allüberall flötet es die nächsten Wochen, daher hier noch mehr Konzerttermine:

Dieter Fleury (Soloflötist der Wiener Philharmoniker) spielt in Baden-Baden am 18. November, 20 Uhr, Kurhaus, Weinbrennersaal (Mozart: Konzert D-Dur und Divertimento für Flöte und Orchester).

Das eher seltene Trio Flöte, Oboe und Fagott ist am 18. November um 19.30 Uhr im Neumarkter Reitstadel zu hören. Es musizieren die drei Professoren der Hochschule für Musik in Nürnberg: Anne-Catherine Heinzmann (Flöte), Clara Dent-Boganyi (Oboe) und Bence Boganyi (Fagott).

Am 19. November um 19.30 Uhr gibt es in Gaildorf im Wurmbrandsaal des Alten Schlosses Kammermusik mit Flöte (Hans-Peter Fink), Oboe (Hans-Jörg Alber), Klarinette (Uschi Dahlhausen) und Fagott (Oliver Hasenzahl), zusammen auch Stuttgarter Kammersolisten genannt. Es gibt Werke von Mozart, Rossini, Strauss, Beethoven und anderen.

Am 20. November lädt um 20 Uhr der Verein Blaue Blume zu einem Konzert mit Lesung ein. Thema ist Liszts Beziehung zur Gräfin Sayn-Wittgenstein. Es musizieren die Pianisten Nicolas Namoradze und Susanne Pentek sowie die Flötistin Saskia Schneider. Leser der Briefe und Episoden ist Helmut Winkelmann. Veranstaltungsort ist die Loge zur Einigkeit in der Kaiserstr. 37 in Frankfurt am Main.

Ebenfalls am 20. spielen in Edewecht Elisabeth Moest (Flöte) und Ronith Mues (Harfe) ein Programm von Bach bis Jolivet. In der Christuskirche an der Oldenburger Straße geht es um 20 Uhr los.

Am 21. November, dem 200. Todestag von Kleist, wird mit einer musikalisch umrahmten Lesung im Töpfereimuseum Langerwehe des Literaten gedacht. Es liest Robert Gericke “Über das Marionettentheater”. Die Umrahmung wird in Duetten von Tulou und Kuhlau, gespielt auf  Holzflöten aus der Romantik von Darja Großheide und Susanne Schrage. Beginn ist um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 10 Euro.

Bei Kerzenschein sind am 9. Dezember ab 19 Uhr Evelyn Ebert (Flöte) und Beatrice Höhn (Orgel) in der Christuskirche in Neumarkt zu hören.

Am 10. Dezember spielt Mathias von Brenndorff (Flöte, Dozent an der Berufsfachschule für Musik in Königshofen) mit der Harfenistin Maria Stange ein Konzert im Kloster Wechterswinkel. Los geht es um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 12 Euro (für Schüler nur 8 Euro).

Und wiederum am 10. Dezember, um 19 Uhr musizieren Petra Erdtmann (Querflöte), Norma Lukoschek (Blockflöte) und Heidrun Eggert (Klavier) zugunsten von Ruanda. Der Eintritt kostet 11 Euro (ermässigt 8 Euro). Das Konzert findet in der Matthäuskirche in Bad Kreuznach statt.

Uelzen, Geburtsstadt von Kuhlau, ist Flötisten bereits durch den dort stattfindenden Kuhlau-Wettbewerb bekannt. Die Stadt beabsichtigt nun, ihr Position in der musikalischen (flötistischen) Welt durch ein zentrales Kuhlau-Archiv zu verbessern. Zu diesem Zweck fand sich in der aktuellen Ausgabe von “Flöte aktuell” ein Aufruf zur Spende von Schriften, Notenausgaben und Aufnahmen sowohl der Flötenwerke Kuhlaus als auch derjenigen von Zeitgenossen (1790-1840) wie Beethoven, Hummel, Reicha, Ries, Spohr und viele mehr.  Wer hier einen Beitrag leistet, wird in einer so genannten Ehrenliste geführt. Weitere Informationen sind vom Verantwortlichen Archivar erhältlich:

Dr. phil Reiner Egge
Neues Rathaus
29525 Uelzen
Tel.: 0581/800 62290
Fax: 0581/800 76290
Mail: reiner.egge(at)stadt.uelzen.de

So, nach den Fakten nun meine ganz spontane Reaktion: wie kommt eine Stadt darauf, ein Archiv aus dem Boden zu stampfen und noch ganz offen dazu zu sagen, dass das Ziel lautet

“Somit wäre ein flötistischer Identifikationsplatz gefunden, der in der Welt seinesgleichen sucht, und der Stadt Uelzen zu dem einmaligen Ruf verhilft, endgültig das “Mekka der internationalen Flötistenzunft” zu werden”

Für mich klingt das mit Verlaub nach einer Art Größenwahn. Unter einem derartigen Mekka könnte ich mir vielleicht Paris vorstellen, dank der zentralen Rolle des dortigen Konservatoriums, oder vielleicht München wegen der Böhm. Oder vielleicht sogar Boston wegen der Häufung bedeutender Flötenbauer oder, oder, oder…. aber Uelzen?

Und diese Idee scheint nicht auf dem Vorliegen einer umfangreichen Sammlung zu beruhen sondern alleine auf der Tatsache, dass Kuhlau dort zufällig geboren wurde (und recht bald nach Dänemark abgehauen ist). Die notwendige Sammlung will man sich nun sozusagen “zusammenschnorren”. Interessante Idee…. ich bin gespannt, welche Städte folgen werden und ob bei Gelingen des Anliegens nicht die Recherche-Gebühren auch zur Sanierung des Stadthaushaltes einen kleinen Beitrag werden leisten können….. böse formuliert. Stimmt…. wie gesagt, ganz spontan und nur auf Basis des Aufrufs, den ich doch ein wenig seltsam formuliert empfand.

Hier die Ankündigung zweier vollkommen verschiedener Konzerte, die sich aber sicher beide lohnen:

20. Februar, 11:00 (Matinee) in der Residenz in Bensberg, Raum Vier Jahreszeiten.

Michael Faust auf konischer Holzflöte und Sheila Arnold am Hammerflügel spielen Werke aus der Zeit Schuberts und Beethovens, nämlich:

  • Joseph Haydn / Theobald Böhm: Thema mit Variationen „Gott erhalte Franz, den Kaiser“ aus dem Streichquartett op.76 Nr.3
  • Friedrich Kuhlau: Introduktion und Variationen über ein Thema aus C.M. v. Webers „Euryanthe“ für Flöte und Klavier op.63
  • Ferdinand Ries: Sonate Es-Dur op.169 für Flöte und Klavier
  • Ferdinand Ries: Fantasia op. 133, II
  • Carl Maria von Weber: Sonate aus 6 Sonaten für Flöte und Klavier JV 99-104
  • Franz Schubert: Thema und sieben Variationen über „Ihr Blümlein alle“, op. 160

Der Eintritt kostet 15 Euro und wer mag kann anschließend für 32,50 Euro im Restaurant brunchen (Edelküche).

Tolle Aussicht, wenn das Wetter mitspielt, ist inklusive :)

Knapp zwei Wochen später gibt es eher modernes mit Flöte solo und Flöte mit Gesang:

Am 2. März um 20 Uhr im Dialograum Kreuzung an Sankt Helena Bornheimer Straße 130 – Bonn-Nord
Die Solowerke von Peteris Vasks, York Höller und Steve Reich werden ergänzt durch Werke für Flöte und Gesang (Agnes Lipka, Sopran) von Roussel und Texten, gelesen von Bernt Hahn.

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