blog-FLOETE

Der Blog zu flutepage.de

Durchsuche Beiträge mit Schlagwörtern Jazz

Am Valentinstag, Donnerstag den 14. Februar gibt es in Gelsenkirchen in der JazzArt Galerie GEjazzt OPEN mit Anne Christine Heinrich (Flöte), Christian Hassenstein (Gitarre), Benny Mokross (Percussion) und Martin Furmann (Bass). Los geht’s um 21 Uhr.

Am 9. März um 20 Uhr kann wer will das Duo Pahud/Rivet im Rathaus Landsberg am Lech hören. Karten gibt es seit Freitag für 25 bzw. 18 Euro. Ein Bericht zu dem Konzert der beiden in Düsseldorf als Appetitanreger findet sich hier im Blog.

Speziell für die, die nach einer Pause oder nach ca. 2 bis 3 Jahren Unterricht, ihre Flöte mal wieder in die Hand nehmen wollen, bietet die Musikschule Viersen am 20. April einen Workshop im Ensemblespiel an. Für 21 Euro werden 6 Unterrichtsstunden a 45 Minuten angeboten. Los geht es um 10.30 Uhr, der Workshop endet um 16 Uhr.

Für den Pfingstmontag, 20. Mai 2013,  können sich alle Pfälzer schon mal ein Konzert für Flöte und Orgel im Wormser Dom um 18 Uhr vormerken. Es spielen Judith und Wolfgang Portugall.

Für diejenigen, die gerne länger planen hier noch ein Sommertipp: am 1. Juni um 19.30 Uhr spielt auf Schloss Evenburg in Leer ein Trio mit Flöte, Cello und Klavier. Der Eintritt kostet regulär 13 Euro. Leider habe ich keine Informationen zu den Musikern.

In Würzburg ist eine Professur für Flöte zu vergeben. Alle Infos gibt es dort direkt in der Rubrik Stellenangebote

 

Eine handvoll Termine

Keine Kommentare

Heute Abend gibt es Jazz mit Flöten-Beteiligung. Um 20.30 Uhr spielen Gesche Clasen (Flöte), Jens Köhler (Gitarre),  Harry Kretzschmar (Bass) und Ulrich Meletschus (Schlagzeug) im Felder Seegarten.

Am 21. Dezember 2012 um 20 Uhr spielen Albrecht Hampe (Querflöte) und Andrzej Kula (Klavier) im Haus des Gastes in Bad Wiessee Werke von Bach, Mozart, Debussy, Fauré und anderen.

Jazzig wird es am 21. Januar 2013 um 19.30 Uhr im Bezirksmuseum Floridsdorf in Wien. Es spielt das Vienna Jazztrio mit Rudolf Gindlhumer an der Jazzflöte.

Am 1. Februar 2013 stellt sich die Klasse von Susanne Meier der Musikhochschule Bremen um 20 Uhr im Konzertsaal an der Dechanatstr. vor.

Das Preisträgerkonzert des 8. HC Kompositionswettbewerbs findet am 25. April 2013 im Barocksaal des Alten Rathauses in Wien statt. Die Ausführenden sind Martina Mazanik (Flöte) und Thomas Hlawatsch (Klavier).

Zum Abschluss des Klassikprogramms des Kulturkreises Mertingen spielt heute Abend Tatjana Ruhland (Flöte) mit Veronika Ponzer (Harfe) und  Agata Jozefowicz-Fiolek (Viola) um 20 Uhr in der Aula der Antonius-von-Steichele-Schule in Mertingen. Auf dem Programm steht ein breitgefächertes Repertoire von Vivaldi über Camille Saint-Saens bis Debussy.

Morgen, den 20. November spielt das „Neue Bachische Collegium Musicum“ um 19.30 Uhr ein Konzert im Deutschordensschloss Bad Mergentheim. Dem Namen getreu gibt es die h-moll Suite von Bach, das Flötenkonzert D-Dur des Bach-Sohns Carl Philipp Emanuel und eine Serenade von Biber. Leider kenne ich weder den Namen des Flötisten noch den Eintrittspreis.

Für spontane Freunde des Jazz gibt es morgen bei freiem Eintritt (Spenden erbeten) ein Duo aus  Flöte/Saxophon und Schlagzeug. Das ganze ist eine Mischung aus Independent und Jazz mit punkigen Einflüssen. Es geht los um 20.30 Uhr im Jazzcafe „das Rind“, Mainstr. 11 in Rüsselsheim. Die Musikerinnen sind Edith Steyer (Flöte, Saxophon, Klarinette, Elektronik) und Lissy Scharnofske (Schlagzeug).

Ebenfalls am Sonntag gibt es schon um 18 Uhr etwas besinnlicher Töne unter dem Titel „Komm Trost der Nacht“. Texte und Lieder der Romantik werden umrahmt vom Pandora Ensemble, in der Besetzung Flöte, Oboe und Klavier. Veranstaltungsort ist die St. Josefkirche in der Kapellenstraße in Flörsheim.

Ebenfalls am Sonntag, aber schon um 16 Uhr gestaltet das Ensemble Camerata in der reformierten Kirche in Fischenthal ein Familienkonzert mit Werken von Bach, Farkas und Vivaldi.

Am 4. Dezember gibt die Berufsfachschule Bad Königshofen ein vorweihnachtliches Konzert unter dem Motto „Machet die Tore weit“. Um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche Bad Königshofen ist unter anderem der Flötist Mathias von Brenndorff zu hören. Der Eintrittspreis und das Programm sind mir leider nicht bekannt.

Am 6. Dezember findet ein Klassenvorspiel der Studierenden von Christian Studler an der Hochschule der Künste in Bern statt. Das bunte und anspruchsvolle Programm von Dutilleux über Doppler bis Debussy startet um 18 Uhr im Großen Konzertsaal in der Papiermühlestr. 13d in Bern.

In der Reihe „Mommenta“ spielt am 8. Dezember das Trio Simone Seiler (Harfe), Anita Farkas (Flöte) und Zeynep Köylüoglu (Fagott) in der Stiftung Haus Hall in Gescher. Los geht’s um 19.30 Uhr und im Eintrittspreis von 14 Euro ist ein Pausensnack inklusive Sekt enthalten.

Am 10. und 11. Dezember gibt es jeweils nochmals Gelegenheit, das Theaterstück von Werner Fritsch „Die Sonne auf der Zunge“ zu sehen. Das Stück enthält Kompositionen von Norbert Rodenkirchen, der selbst auch die Flöte spielt. Die Aufführungen im Rahmen der Globalize:Cologne 2011 finden im ehemaligen UFA-Palast am Hohenzollernring in Köln statt und beginnen um 20.30 Uhr.

Frei nach der aktuellen Anti-Aids-Kampagne, habe ich mich gestern mal wieder am Improvisieren versucht. Als bekennender Noten-Abhängiger ist das für mich immer eine ganz spezielle Herausforderung. Noten sind ja irgendwie eine Deckung, ein Handbuch, was zu tun ist.  Jedenfalls taugen sie immer gut dazu, sich dahinter zu verstecken.

Gestern habe ich also mit einer lieben und ausgesprochen fähigen befreundeten Pianistin unserer dritten Frau im Trio ein Geburtstagsständchen auf ihrer Party gebracht. Auf dem Programm standen Caravan, Girl from Ipanema und Take five (zum Anhören siehe unten). Alle drei in recht schlichten Arrangements in Art eines Songbooks. Und alle drei dazu gedacht, variiert zu werden. Wir hatten das natürlich auch geübt, Abläufe abgesprochen usw. Insgesamt drei Proben und dann gestern „die Show“.

Festgestellt habe ich, während der Proben und erst Recht im gestrigen Ernstfall, dass ich eigentlich immer ein bis zwei Durchläufe oder ca. 20 Minuten brauche, um mich reinzufinden und vor allem auch, um frei zu werden und mich zu „trauen“. Das hat mir gestern natürlich gefehlt. Probeläufe gehen ja vor Publikum schlecht….

Außerdem bekam ich mal wieder bestätigt, dass nach einem guten Essen, zwei Kölsch und entspannter Unterhaltung der Sprung auf „die Bühne“ kaum mehr möglich ist. Ein bisschen zu müde, ein bisschen zu wenig konzentriert und ganz ohne die erforderliche Anspannung. Nicht so gut……

Auch eine frühere Erfahrung, dass es beim Improvisieren für mich sehr wesentlich ist, eine Klangvorstellung von dem zu haben, was meine Finger da greifen, schon bevor der Ton erklingt, wurde bestätigt. Gelernt habe ich das erstmalig als Teenager bei den ersten Improvisationsversuchen auf dem Alt-Saxophon. Da ich notorisch nie geübt habe und die Griffe denen der Flöte in weiten Bereichen gleichen, war ich immer aufs neue irritiert, wenn ich was gegriffen habe und der erklingende Ton dann regelmässig eine kleine Terz darüber lag (Alt-Saxophon ist in Es gestimmt, Flöte in C). Das ging so gar nicht. Auf der Flöte kam mir das bei meinen seltenen Versuchen schon einfacher vor, weil ich hier tatsächlich eine korrekte Erwartung des zu hörenden Klangs habe.

Gestern also hatten wir es mit einem angekündigt sehr tiefen Klavier zu tun. Und ich glaube in der Tat, das hat zu meiner Verwirrung noch beigetragen (so weit da noch was beizutragen war).

Da es ein Klavier war, das wie so häufig an der Wand stand, fehlten auch die bei der Probe dank Flügel häufig ausgetauschten Blicke, da ich nur in den Nacken meiner Begleitung starren konnte…. schade.

Trotz allem, es hat gut geklappt (nicht so gut wie in den Proben leider), was ich vor allem der Professionalität und guten Reaktionszeit meiner lieben Mitmusikerin zu verdanken habe, die über meine Aussetzer souverän hinweggespielt hat. Danke!

Wichtig ist, dass es beiden Geburtstags“kindern“ gut gefallen hat und anscheinend auch den Gästen. Wichtig ist auch, dass ich meinen inneren Schweinehund bezwungen habe (normalerweise trau ich mich ja gar nicht), wichtig ist, dass es uns beiden viel Spaß gemacht hat und das Vorfreude auf mehr macht.

Gelernt habe ich, was ich eigentlich auch schon wusste, dass man für gutes Improvisieren wirklich viel üben muss. Man muss das Harmonieschema gut kennen, man sollte sich irgendwelche Patterns und Linien überlegen, man muss die Harmonien sicher in den Fingern haben (wenigstens Skalen und Akkorde). Das ist richtig viel Arbeit, für die man sich auch noch selbst einen Plan, ein Vorgehen entwickeln muss. Der zunächst verlockende Eindruck, keine Noten, absolute Freiheit, keine Arbeit ist also grundlegend falsch.

Und das gleiche gilt natürlich auch für Improvisieren im Klassischen. Ich sollte da noch eigene Kadenzen für Carl Philipp Emanuels Solosonate kreieren. Das gleiche Problem. Es ist so schwer, die Deckung zu verlassen…..

Ich denke, dieses freie Spielen ist aber total wichtig. Und ich hoffe (und glaube), dass dies in modernem Instrumentalunterricht ein fester Bestandteil ist. Kindern fällt das sicher viel leichter und sie gewöhnen sich dann frühzeitig daran. Ich glaube einfach, dass es ein sehr wesentlicher Bestandteil von Musikalität und Gestaltung ist, auch mal ohne Noten auszukommen. Und ich für meinen Teil leider manchmal darunter, dass mir das so schwer fällt bzw. ich es eigentlich gar nicht kann.

Hier unsere Playlist zum Anhören:


Switch to our mobile site

%d Bloggern gefällt das: