blog-FLOETE

Der Blog zu flutepage.de

Durchsuche Beiträge in Noten

Uelzen, Geburtsstadt von Kuhlau, ist Flötisten bereits durch den dort stattfindenden Kuhlau-Wettbewerb bekannt. Die Stadt beabsichtigt nun, ihr Position in der musikalischen (flötistischen) Welt durch ein zentrales Kuhlau-Archiv zu verbessern. Zu diesem Zweck fand sich in der aktuellen Ausgabe von „Flöte aktuell“ ein Aufruf zur Spende von Schriften, Notenausgaben und Aufnahmen sowohl der Flötenwerke Kuhlaus als auch derjenigen von Zeitgenossen (1790-1840) wie Beethoven, Hummel, Reicha, Ries, Spohr und viele mehr.  Wer hier einen Beitrag leistet, wird in einer so genannten Ehrenliste geführt. Weitere Informationen sind vom Verantwortlichen Archivar erhältlich:

Dr. phil Reiner Egge
Neues Rathaus
29525 Uelzen
Tel.: 0581/800 62290
Fax: 0581/800 76290
Mail: reiner.egge(at)stadt.uelzen.de

So, nach den Fakten nun meine ganz spontane Reaktion: wie kommt eine Stadt darauf, ein Archiv aus dem Boden zu stampfen und noch ganz offen dazu zu sagen, dass das Ziel lautet

„Somit wäre ein flötistischer Identifikationsplatz gefunden, der in der Welt seinesgleichen sucht, und der Stadt Uelzen zu dem einmaligen Ruf verhilft, endgültig das „Mekka der internationalen Flötistenzunft“ zu werden“

Für mich klingt das mit Verlaub nach einer Art Größenwahn. Unter einem derartigen Mekka könnte ich mir vielleicht Paris vorstellen, dank der zentralen Rolle des dortigen Konservatoriums, oder vielleicht München wegen der Böhm. Oder vielleicht sogar Boston wegen der Häufung bedeutender Flötenbauer oder, oder, oder…. aber Uelzen?

Und diese Idee scheint nicht auf dem Vorliegen einer umfangreichen Sammlung zu beruhen sondern alleine auf der Tatsache, dass Kuhlau dort zufällig geboren wurde (und recht bald nach Dänemark abgehauen ist). Die notwendige Sammlung will man sich nun sozusagen „zusammenschnorren“. Interessante Idee…. ich bin gespannt, welche Städte folgen werden und ob bei Gelingen des Anliegens nicht die Recherche-Gebühren auch zur Sanierung des Stadthaushaltes einen kleinen Beitrag werden leisten können….. böse formuliert. Stimmt…. wie gesagt, ganz spontan und nur auf Basis des Aufrufs, den ich doch ein wenig seltsam formuliert empfand.

Vor einigen Monaten habe ich hier eine Bearbeitung der Beethoven-Duette für Klarinette und Fagott vorgestellt und versprochen, mal zu berichten, wie das so klingt. Die Bearbeitung ist gesetzt für Flöte und Klarinette, wobei die Klarinette dann die Fagottstimme übernimmt. Heute haben wir alle drei Duette gespielt. Es hat jedenfalls sehr viel Freude gemacht. Ich denke, für die Klarinettisten ist es schon sehr gewöhnungsbedürftig, wenn sie das Stück aus der anderen Perspektive kennen. Aber es ist spielbar und es klingt auch. Natürlich aber ganz anders als im Original. Die Ausgabe ist leider sehr sparsam angelegt, Faulenzer und ultra-kurze Wiederholungsstücke, nur um Papier zu sparen. Das ist nicht so erfreulich….

Hallo zusammen,

es gibt Neuigkeiten…. nichts weltbewegendes, lediglich ein bisschen Umstrukturierung:

  • der Bereich Goodies heißt jetzt Extras…. ich denke, das kennt man aus vielen Anwendungen so und ist vielleicht verständlicher
  • ein neuer Bereich namens Spieltechnik enthält jetzt alle Hinweise zum Spielen selbst: wie hält man die Flöte richtig, wie greift man oder trillert etc…..
  • es gibt unter Instrument einen Bereich zur Pflege des Instruments

Daneben habe ich versucht, die elend langsamen Besetzungs-Listen der Notenübersicht ein wenig zu beschleunigen.

Naja, ich hoffe, die Änderungen gefallen und passen so…. und vielleicht bekomme ich ja auch ein bisschen Feedback, ob das denn alles verständlich und sinnvoll ist und ob es Euch jetzt besser gefällt als früher….. Gelegenheit dazu gibts entweder hier, indem Ihr einen Kommentar verfasst, oder per Mail oder im Forum, das leider bisher gar niemanden zu interessieren scheint…..

Ich würde mich wirklich sehr freuen (wie immer)…. und das ist ernst gemeint…

Frohes Schwitzen!

Claudia

Switch to our mobile site

%d Bloggern gefällt das: