Flöte mal gar nicht quer….

Auf meiner Suche nach einer Kleinigkeit zu Ostern für meine Nichten und Neffen, bin ich in einem Musikgeschäft gelandet, da alle drei selbst auch schon Musik machen. Und dort hat ein Verkäufer sofort eine Nasenflöte vorgeschlagen. Ich habe zunächst gar nicht reagiert, weil ich das eher unappetitlich fand. Auch die zweite Nennung des Stichworts stieß bei mir auf keine positive Reaktion. Und plötzlich pfoff es hinter meinem Rücken in glasklaren Tönen…. irgendein Volkslied oder so was. Mich hat es richtig gerissen… und da stand der junge Mann und überzeugte mich durch Taten statt durch Worte…. ein bisschen seltsam sah das ja aus, so ein buntes Plastikteil vor der Nase, ein bisschen Schweinchen Dick oder so was…. aber da kamen ganz klare korrekte Töne raus, das leicht schäbig aussehende Plastikteil machte tatsächlich Musik…..

Naja, da habe ich sieben mitgenommen und am Ostersonntag haben dann alle gemeinsam die komplette Nachbarschaft wahnsinnig gemacht. Das Lernen ging nach anfänglichen Hemmungen in Sachen durch die Nase schnauben schnell und bald klangen auch hier die ersten Kinderlieder und Beatles-Hits durch die Lande.

Der freundliche Musikalienhändler, Tonger in Köln, hatte eine schriftliche selbst verfasste Anleitung beigelegt.
In Kurzform: das Ende mit dem Loch ohne Kante geht vor die Nase, aus der Nase bläst man und die Luft wird dann gegen die Kante geblasen, die sich im Mund befindet. Die Tonhöhe kann man durch die Mundform ändern. Ganz einfach und sehr effektiv….. ich kann das nur heiß empfehlen. Ein Riesenspaß und für jeden zu schaffen…..

Lazy afternoon mit Nasenflöten auf YouTube

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