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Duo für Flöte und Klavier, das steht am kommenden Donnerstag, Allerheiligen, auf dem Programm der Musikhochschule Mannheim. Ab 11 Uhr spielen im Kammermusiksaal Jean-Michel Tanguy (Flöte) und Rudolf Meister (Klavier). Der Eintritt ist frei.

Einige Stunden später, um 17 Uhr, kann man in der Evangelischen Kirche Rhaunen die irische Formation MusicCantica mit der Besetzung Flöte, Gitarre, Gambe, Violine, Dudelsack, Harfe und Piano hören.

Am 3. November 2012 lohnt sich ein Besuch beim Zentrum Musik und Tanz in Kreuzlingen. Dort findet von 9.00 Uhr bis 14.30 Uhr der Wettbewerb der Musikschulen Thurgau für Blasinstrumente statt. Der Eintritt ist frei.

Ebenfalls den 3. November sollten sich Freunde von Flötenmusik merken. Flûtes Fatales ist ein Flötenquartett (4 Flöten), dass sich an diesem Tag um 20 Uhr im Römersaal in Lampertheim dem Publikum präsentiert.

Acoustic Colours, das sind Elsa Ruiba (Querflöte) und Stephan Griefingholt (Gitarre), sind am 4. November ab 19 Uhr in der Kapelle Maria Magdalena in Südhemmern zu hören. Auch hier ist der Eintritt frei.

Einen Vortragsabend der Flötenklasse Karl-Heinz Schütz kann man am 7.12.2012 in Wien genießen. Der Eintritt ist frei, das Konzert findet am Konservatorium Wien um 18.30 Uhr statt.

Noch bis zum 15. März 2013 können Kinder und Jugendliche eigene Kompositionen beim Wettbewerb “Jugend komponiert” einreichen. Ausgeschrieben ist der Wettbewerb vom Landesmusikrat Brandenburg. Teilnehmen können Werke für Flöte, Cello und Klavier bzw. Duobesetzungen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Das Luzerner Sinfonieorchester bietet eine Praktikumsstelle für 2./3. Flöte mit Verpflichtung zum Piccolo an. Bewerber durften zum 1.9.2012 nicht älter als 26 Jahre gewesen sein, Vorspieltermin ist der 10.01.2013.

Hier drei Konzerte für Flötenfreunde am kommenden Sonntag, breites Angebot unterschiedlichster Werke und Besetzungen: 

  • 24. Juni 2012, 11.00 Uhr: Burg Wissem
    Das David Johnson-Ensemble (Geige, Flöte und Klavier)  spielt Werke von Piazzolla, de Falla, Villa-Lobos, Ibert und Neto
  • 24. Juni, 11.00 Uhr: Rauchalm
    Flötenquartett (Flöte, Violine, Viola, Cello) der Münchner Philharmoniker spielt Werke von Mozart, Schubert und Haydn
  • 24. Juni 2012, 19.30 Uhr: Hof der Musikschule Erfurt
    Erfurter Open Air Klassik Serenaden: Friedrich Gauer (Flöte) und das Streichquartett Majore spielen Werke von Bach, Quantz, Haydn und Boccherini

Außerdem gibt’s auch wieder ein Stellenangebot:

 

Vermutlich kennt das jeder, auch jemand der selbst keine Musik macht. Musik kann Erinnerungen wecken und sogar die Gefühle, die man mal in einer Situation hatte. Ich habe das in letzter Zeit ziemlich häufig in den verschiedensten Zusammenhängen wieder erlebt.

Als kürzlich Whitney Houston starb und schon morgens der Radiowecker ihre Lieder spielte, da bekam ich so ein eigenartiges Gefühl. Das ist die Musik meiner Teenager-Tage, sie wieder zu hören hat ein bisschen meines damaligen Selbstgefühls wieder hochgeholt. Das war eigenartig, aber auch schön.

Heute hatte ich ein ähnliches Gefühl, nur für die Zeit als ich in den zwanzigern war. Heute habe ich mir nämlich eine Aufnahme des Shea Stadion Konzertes von Billy Joel auf Video angesehen. Das ist meine Musik, wenn ich mich von irgendeinem Musiker als “Fan” bezeichnen würde, dann von ihm. Diesmal kam zu diesem Erinnerungsschwall noch dazu, dass er inzwischen ganz gut gealtert ist. Da sass also ein fast zwanzig Jahre älterer Mann und spielte die Musik von “damals”. Da konnte ich aber sehr deutlich merken, wie viel Zeit seit damals vergangen ist. Ich habe mir fest vorgenommen, die Platten wieder rauszuholen…. schön.

Noch etwas viel besondereres ist aber Musik, die man selbst gespielt hat. Wir haben heute Flute en vacances von Casterede gespielt. Ein wunderschönes Stück. Wir haben das an der Musikschule im Quartett gespielt. Da war ich so zwischen 15 und 17 Jahre alt, ich weiß es nicht mehr so genau. Dann, ca. 10 Jahre später habe ich das wieder in einem Quartett gespielt, in Sankt Augustin. Beim ersten Mal an der Musikschule habe ich die erste Stimme gespielt. Das war damals ganz schön schwierig für mich und ich habe ordentlich geübt, vor allem am vierten Satz. Welche Stimme ich 10 Jahre später gespielt habe, das weiß ich gar nicht mehr. Naja und nun spielen wir es wieder, diesmal im Trio (die vierte Stimme ist sowieso ad libitum). Wir haben uns erst mal alle Stimmen angesehen, um dann heute zu entscheiden, wer welche übernimmt. Was soll ich sagen, die erste lief einfach noch immer. Beinahe ohne Probleme. Alle anderen Stimmen waren mir sehr fremd, obwohl ich definitiv in den 90ern nicht die erste hatte. Aber ich habe keine andere wiedererkannt.  Daran habe ich gemerkt, dass ich damals an der Musikschule wohl wirklich gut geübt habe. Und das hat gehalten, bis heute. Beim Proben kam heute dann so vieles wieder hoch. Ich habe die Gesichter meiner Mitmusiker an der Musikschule wieder vor mir gesehen. Ich konnte mich an den Proberaum erinnern und sogar an meine Haltung den anderen gegenüber, wie die Atmosphäre war bei den Proben und all das. Einfach alles war wieder da…. was Musik so alles bewegt. Und außerdem: wie lohnend wahres Üben doch ist, das hält eine Ewigkeit. Ist das nicht eine wunderbare Motivation?

Und je länger man musiziert, desto mehr akustische Erinnerungen sammeln sich an. Ich habe so oft Besuch von meiner Vergangenheit, wenn ich Pretty Woman im Radio höre oder den Radetzky Marsch oder die Sportpalast-Polka oder Billy Jean von Michael Jackson oder den Dritten Mann aus Harry Lime oder Words oder Africa von Toto oder In the Mood oder Just a Gigolo, oder, oder, oder…. so ist das, wenn man Blasmusik gemacht hat und Tanzmusik und Big Band und Orchester und Kammermusik. Natürlich (und glücklicherweise) sind nicht alle Erinnerungen mit viel Emotion verbunden und manchmal weiß ich auch nur: “das hab ich schon mal gespielt, was ist das bloß?”

Altern mit Musik. Vielleicht nicht immer schön, aber auf jeden fall VIEEEEEEEEEEELLLLLL besser als ohne…..

Am Ende eines wirklichen langen Tages möchte ich kurz berichten, wie es war, beim Workshop für Musik-Kinesiologie der DGfF im Hochschen Konservatorium in Frankfurt.

Los ging es um 10 Uhr. Leider ohne mich…. eine Viertel Stunde zu spät und unausgeschlafen. Um sieben raus am Samstag, das war ziemlich heftig für meine Motivation. Glücklicherweise war ich trotz allem nicht die letzte.

Versammelt hatte sich ein bunt gemischtes Trüppchen von Schülern, Studierenden, Studierten und Hobbymusikern. Sogar eine Geigerin und Blockflötist gesellten sich dazu und gaben dem ganzen einen weniger “inzestuösen” Geschmack. Alles in allem eine gute Mischung lauter sympathischer Menschen, die auch dazu führte, dass während des Tages keine Hemmungen oder peinliche Momente auftraten. Glück gehabt!

Vielleicht das wichtigste für so einen Ein-Tages-Workshop: die Dozentin, Britta Roscher. Ebenfalls eine sehr sympathische Erscheinung, die für den Kurs eine gute Mischung von Theorie und Praxis, einen aufmunternden und frischen Ton und die richtige Ansprache für die durchaus bunte Truppe fand. Auch hier also ein Glücksfall.

Der Kurs begann nach der gegenseitigen Vorstellung der bereits anwesenden Teilnehmer mit einer kurzen Einführung in die Geschichte der Kinesiologie. Dann ging es gleich ziemlich in die vollen. Ein paar Übungen, ein bisschen Erklärung und immer wieder Diskussion, Fragen etc.

Inhaltlich will ich nicht zu vieles aus dem Nähkästchen plaudern, schließlich wäre das auch so was wie eine Copyright-Verletzung. Nur in Kürze mein persönliches Fazit: die vielen Übungen für die Muskeln, die Durchblutung oder um das Hirn dazu zu bringen, seine beiden Hälften zu benutzen, fand ich durchweg überzeugend und interessant und will ich auch auf jeden Fall versuchen in meine Gewohnheiten mit einzubauen.

Zum Thema Noten “bemalen” denke ich, bleibe ich für mich weiterhin bei meiner “Technik”, mir Stichworte einzutragen und Farben eher zum Hervorheben von Auszeichnungen (z. B. Dynamik) zu verwenden. Das liegt aber vor allem daran, dass ich sehr “wortorientiert” bin und mir ein Wort irgendwie mehr sagt als ein Bild (denke ich jedenfalls). Für Schüler glaube ich, ist diese Technik wirklich interessant. Was ich auch probieren will, ist Transparenzpapier über die Noten zu legen. Ich glaube, Farben erzeugen Stimmungen. Allerdings denke ich, nur dann, wenn ich sie sehe und nicht, wenn ich darauf sitze (aber das ist ein Insider).

Besonders interessant ist die Übetechnik mit dem Überkreuzgehen und auch das in die Hocke gehen beim Spielen, dass hörbar das Einatmen verändert. Beides sehr interessant. Für ersteres werde ich das Wohnzimmer entrümpeln müssen und letzteres habe ich auch schon mal in einem anderen Buch gelesen… aber das macht die Anwendung ja eher noch interessanter.

Der Tag wurde abgerundet durch ein nettes und leckeres gemeinsames Mittagessen beim Italiener, interessante Mitteilnehmer und nette Gespräche. All das für 50 Euro, nicht zu verachten.

Ich würde sagen, wenn Wiesbaden nicht so weit wäre, wäre Britta Roscher auch eine interessante Alternative sowohl für Flötenunterricht als auch für Kinesiologie-Stunden. Aber von Köln ist das leider ein wenig weit.

Wer näher dran ist, erfährt weit mehr auf der Homepage www.brittaroscher.de. Übrigens ist sie auch Mitglied des Flötenquartetts verquer. Eine Intensiveinheit, Flöte, Ensemble und Kinesiologie in Italien wäre eine weitere Möglichkeit: vom 11.- bis 16.6.2011 in Italien. Alle Infos dazu beim Veranstalter Cinqueterre Urlaub.

Ein rundum schöner Tag also, aber müde bin ich jetzt trotzdem.

Ja, das gibt es tatsächlich. Bin selbst ein wenig überrascht, aber seit meiner letzten Unterrichtsstunde sitze ich tagsüber in meinem Büro und denke mit Sehnsucht ans abendliche Flöte üben. Und wenn ich dann abends nach Hause komme, dann bin ich müde und knochenlahm und habe eigentlich gar keine Lust mehr. Die ersten fünf Minuten…. und dann stehe ich plötzlich doch am Notenpult und spiele. Und das ist…… wunderbar!

Woher das kommt? Wie gesagt, von meiner letzten Unterrichtsstunde. Gute Hausaufgaben. Tonübungen, bei denen ich den Erfolg spüren kann und deren korrekte Ausführung ich gut kontrollieren kann. Übungen, die mich tatsächlich weiterbringen. Und dazu noch zwei neue Stücke. Beide machbar und beide mit ein paar Ecken und Kanten zum daran herumbasteln.

Sprich, das Geheimnis meiner Übefreude ist…… ein guter Lehrer. Der richtige Lehrer? Danke von hier aus ;)

Naja, und die anderen Gründe sind nette Mitmusiker, Proben in wunderbaren Besetzungen. Immer wieder neue Leute, die genauso viel Spaß daran haben wie ich. Blasende und streichende Menschen der unterschiedlichsten Fähigkeiten, Begabungen und Altersstufen.

…. uh, jetzt werde ich sentimental. Die, die gemeint sind, die wissen das jetzt. Und ich höre wohl besser auf.

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