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Am Samstag, dem 19. Mai gibt es die Besetzung Flöte (Tatjana Ruhland), Viola (Agatha Jozefowicz-Fiolek) und Harfe (Veronika Ponzer), zusammen das ensemble triolog. Los geht es um 16 Uhr im Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeinde  in Königsfeld.

Ebenfalls Samstag um 20 Uhr präsentiert die Landesstiftung Villa Musica im Hüttenhaus Herdorf Musik für Bläserquintett mit und ohne Klavier. Der Eintritt kostet 10 Euro. Gespielt werden unter anderem Mozart, Milhaud, Poulenc und Francaix.

Sonntag früh, 20. Mai um 11 Uhr, gibt es die schöne Besetzung Flöte, Klavier und Gesang in Wien in der Galerie die Ausstellung. Gespielt werden Werke von Franck, Dutilleux, Milhaud und anderen. Der Eintritt kostet 12 Euro bzw. 17 Euro, für Studenten 7 Euro.

Am Sonntag, dem 20. Mai um 17 Uhr spielen im katholischen Pfarreizentrum St. Agatha in Dietikon Anina Thür (Flöte) und Simon Nádasi (Klavier/Bass). Der Eintritt ist frei und geboten wird ein buntes Programm von Bach bis Dutilleux.

Ich bin ein Blattspieler. Irgendwie schon immer gewesen, vermutlich auch, weil ich als Kind fast nie geübt habe. Blattspiel ist meiner Meinung nach hauptsächlich eine Konzentrationsfrage, eine intellektuelle und weniger eine musikalische Leistung. Assoziatives Denken ist von Vorteil, eine schneller Erfassung des Notentextes von Nöten.  Die Tatsache, dass ich ganz gut vom Blatt spielen kann, bringt mir viele der wenigen Muggen, die ich so habe. Für einen Kirchenmusiker ist es sehr praktisch, wenn man sich einfach hinstellen und etwas spielen kann, nachdem es nur einmal oder gar nicht zuvor zusammen gespielt wurde. Minimaler Aufwand also. Das ist gerade bei reduzierten Kirchenmusiketats natürlich ein schlagendes Argument.

So schön ich es finde, auf diesem Weg zu Muggen zu kommen, so schade finde ich es, dabei dann immer nur an der Oberfläche der Musik zu kratzen. Auf der anderen Seite probe ich mit so vielen Kammermusik-Ensembles, mit denen wir aber keine Auftritte haben. Damit fehlen Ziele und auch hier wird zwar ein bisschen ausgearbeitet aber nicht bis ins letzte Detail, weil eben ein echtes Ziel fehlt.

Im Endergebnis bin ich aktuell immer ein bisschen unzufrieden, weil ich das Gefühl habe, eine echte Herausforderung fehlt. Ein Stück, das wirklich Arbeit verlangt, ein relativ technisch einfaches Stück, das musikalisch ausgereizt wird. Irgendwas, auf das man im Endergebnis richtig stolz sein kann.

Vielleicht wäre es ja besser, nicht vom Blatt spielen zu können? Andererseits gäbe es dann vielleicht keine Muggen mehr. Eine ausgewogene Mischung, das wäre sehr schön. Ich spiel ja auch gern vom Blatt, aber in der Probe täte es das auch…..

Als Klaviersextett (Holzbläserquintett + Klavier) ist am Donnerstag, dem 3. Mai ab 19.30 Uhr das Artetonal Ensemble aus München in St. Blasien im Festsaal des dortigen Kollegs zu hören. Mit Werken von Spohr, Mozart und Poulenc (sehr, sehr schön) ist das sicher sehr hörenswert. Karten gibt es zum mir nicht bekannten Preis hier.

Ein Quintettkonzert mit Werken von Reicha, Fucik, Lachner, Farkas und Klughardt gibt es am 5. Mai um 18 Uhr in der Friedenskirche Grünau in Berlin. Es spielen: Armin Bassarak (Flöte), Henry Handtke (Oboe), Alexandra Hentschel (Klarinette), Andrzej Jacher (Horn), Sabine Mende (Fagott). Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der bundesweiten Konzertreihe „Kirche klingt 2012 – 366 + 1“ der Evangelischen Kirche spielt am 9. Mai um 19.30 Uhr das Duo Christiane Schweer (Orgel) und Birgit Müller (Querflöte) in der Petruskirche in Steinhude. Es gibt auch Gedichte und Lesungen. Der Eintritt ist frei.

Das Harmonie-Musik-Festival in der Orangerie des Schloss Rheda präsentiert vom 10.-13. Mai das Ma’alot Quintett mit einem breiten Programm von Rossini über d’Indy, Gounod und Barber bis Mozart (kurz: quer durchs Gemüse). Die Konzerte werden über den Sommer im Deutschlandfunk ausgestrahlt.

Unter anderem die wunderbare Beethoven-Serenade für Flöte, Violine und Bratsche wird am 11. Mai um 20 Uhr in der Rellinger Barockkirche zu hören sein. Johannes Hinterholzer (Horn), Sergio Zampetti (Flöte), Mari Kato (Klavier) und die Salzburger Solisten spielen außerdem Mozart, Schubert, Haydn und Brahms, wie man das bei einem Konzert mit dem Titel “Wien, die Metropole im 18. und 19. Jahrhundert” auch erwarten darf. Karten gibt es zu Preisen zwischen15 und 39 Euro. Am 12. Mai geht es schon um 19 Uhr an gleicher Stelle (und zu gleichen Preisen) in ähnlicher Besetzung weiter mit Werken von Bach, Albinoni und Romanino (Titel: “Italienisches um Bach”). Abgeschlossen wird der Zyklus am 13. Mai um 17 Uhr mit dem großen Finale, bei dem für Flötisten besonders das Mozart-Flötenquartett KV 285 von Interesse sein dürfte.

Das wunderbare Reinecke-Konzert erklingt am 13. Mai um 11 Uhr im SWR-Studio Kaiserslautern (Emmerich-Somla-Saal). Spielen wird Britta Jacobs begleitet von der Deutschen Radio Philharmonie.

“Französische Miniaturen” für Flöte und Gitarre spielen Andreas Evers (Flöte) und Stephan Schäfer (Gitarre) im Augustinum in Schweinfurt am 31. Mai um 19.30 Uhr. Zu hören sind Werke von Poulenc, Ravel, Ibert, Bozza und anderen.

Mal was ganz anderes: Prosa und Lyrik, unterlegt mit Videokunst und natürlich Musik. Unter dem Titel “Phonolyrics – Am Ende einer Beinlänge” gibt es am 15.06.2012 um 20 Uhr in Hannover, Theater an der Glocksee, ein Programm, bei dem die souligen und jazzigen Töne von YORK (Flöte, Rhodes, Sampler) und dem Bassisten Martin Gontarski stammen. Eintrittspreise sind mir leider nicht bekannt.

Ebenfalls am 15. Juni ab 19.30 Uhr kann man in der Felicianuskirche in Kirchweihe die schöne Besetzung Flöte (Sigrun Busch) und Harfe (Eva Pressl) hören.

Im zweiten Konzert der Schlosskonzerte Jever spielen Angela Dohmen (Flöte) und Axel Scholz (Klavier) am 11. Juli Werke von Telemann, Bach, Rutter, Fukushima, Ravel und Borne. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt frei, Normalos zahlen 18 Euro, Ermässigte 13 Euro.

Zur Feier des 250-jährigen Bestehens der Propstei Schloss Bürgel findet am 13. Juli um 19 Uhr ein Konzert für Flöte (Christine Braun) und Klavier (Sabine Hub) statt. Gegeben werden unter anderem Werke von Bach und Mozart. Der Eintritt kostet 20 Euro und Reservierungen sind erwünscht.

Wer weit in die Zukunft plant, sollte sich diesen Termin merken:

Am 16.01.2013 spielt Emmanuel Pahud mit dem Gitarristen Christian Rivet im Kultur-Casino Bern Werke von Bach, Piazzolla, de Falla und anderen. Los geht es um 19.30 Uhr, Karten gibt es zwischen 19 und 85 Schweizer Franken und da es ein Abo-Konzert ist, wohl besser früh welche besorgen.

Stellenausschreibungen gibt es auch:

Die Musikschule Aesch-Pfeffingen im Baslerland sucht einen Flötenlehrer für 9,5-12,5 Lektionen pro Woche. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai, alle Infos gibt es in der Stellenausschreibung.

Das Landespolizeiorchester NRW hat eine volle Stelle für Querflöte/Piccolo zu besetzen. Die komplette Ausschreibung nebst Randbedingungen findet sich auf Vioworld.

Ein Kessel Buntes

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Es nimmt kein Ende, Konzerte…. alles was das Herz begehrt:

Außerdem gibt es tatsächlich ein paar freie Stellen für Flötisten:

 

 

Als kleines Osterpräsent gibt’s mal wieder neue Termine:

  • 20. + 21. April jeweils um 20 Uhr in der Kirche St. Laurenzen in St Gallen spielen Sir James und Lady Jeanne Galway
  • 22. April 17 Uhr: Flöte und Orgel in der römisch katholischen Kirche in Neustrelitz. Sowohl Werke für Flöte solo, Orgel Solo als auch für beide zusammen zu jeweils gleichen Teilen. Es spielen Klaudia-Friederike Holdefleiß (Orgel) und Zoltan Jeney (Flöte)
  • 28. April 19.30 Uhr in der in der St. Johannes Nepomuk Kapelle in Wien: Frühlingsfest mit Flöte und Orgel (10 Euro Eintritt)
  • 6. Mai 19.30 Uhr, Apostelkirche Miesbach: Flöte, Sopran und Orgel
  • 4. August, Uhrzeit unbekannt, in der Fallmeisterei in Kirchschönbach: 25-jähriges Jubiläum des Turmmuseums mit der Schauspielerin Nicole Heesters und dem Duo Leccornia (Siggi Schwab (Gitarre) und Willy Freivogel (Flöte))

Gegenwartskunst

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Wie kommt man bei einem Konzert über das Lampenfieber weg? Wie schafft man, dass Musik überzeugend klingt? Wie kann Musik, das Üben oder eine Probe zur Entspannung beitragen? Ich glaube, die Lösung für alle diese Fragen liegt darin, ganz in der Gegenwart zu sein. Wenn man es schafft, sich ganz auf den Klang zu konzentrieren, ganz im Moment, in der Musik zu sein, dann ist man nicht nervös, dann kann man abschalten und dann klingt es auch am besten. Das gilt natürlich für Konzerte, aber besonders auch für Proben. Wenn man in der Probe nicht zu hundert Prozent bei der Sache ist, wenn man die Zeit nur “ableistet” oder nur das nötige tut, dann kann man die Probe auch einfach lassen. Um richtig zu proben, muss man ja auch tatsächlich das proben, was man später im Konzert spielen möchte. Das heißt, man muss alles hineinlegen, absolut überzeugen wollen und den Ausdruck “leben”. So macht es dann auch am meisten Spaß und man entwickelt sich weiter.

Ich habe das früher nicht getan, bin von Probe zu Probe gerannt und habe nur vor mich hin gedudelt. Das ist Beschäftigungstherapie, mehr nicht. Musik ist ja eine Gegenwartskunst, das heißt, sie findet absolut im jetzt und hier statt. Selbst wenn man was aufnimmt, kann man ja nur aufnehmen, was auch gespielt wurde.  Eine Korrektur ist nicht möglich, das macht die absolute Konzentration so wichtig. Wenn ich nun beim Spielen abschweife, an eine schwere Stelle oder den nächsten Satz denke, oder womöglich an das Bier danach, dann kann es fast nur schief gehen. Schwierig ist das insbesondere bei einfachen Stücken, für die man diese Konzentration nicht zwingend benötigt. Aber gerade da kann man mit voller Konzentration besonders viel rausholen.

Auch hier merkt man wieder, das hat was von Autogenem Training oder Meditation.

Daten, Daten, Daten

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Allmählich gehen mir Titel aus für die vielen Konzertangebote. Hier also Futter für den Kalender:

  • 23.03.2012, 16 Uhr, Wandelhalle im Badepark Bad Harzburg, 12 Euro
    Barbara Toppel (Flöte), Richard Croocock (Cello) und Nico Benadie (Klavier): Werke von Haydn, Martinu, Doppler und Weber
  • 31.03.2012, 19 Uhr, Konzertsaal Schloss Hallenburg in Schlitz, 20 Euro/5 Euro
    Duo Farbenspiel (Flöte: Franziska Dallmann /Klavier: Magdalena Ernst),
  • 10.06.2012, 11.15 Uhr, Kulturforum Kempen (bei schönem Wetter Klosterhof), 10 Euro
    Flautotal: 12 Flötistinnen von Piccolo bis Bassflöte
  • 26.06.2012, 20 Uhr, Klosterkirche Trinitatis Neuruppin, Eintritt frei
    Elisabeth Möst (Flöte) und Matthias Noack (Orgel) spielen Werke von Mozart, Blavet, Piazzolla..

    .

 

Werbung in eigener Sache, aber nicht für flutepage sondern für Musik zum Hören und Gucken. Die zweite Staffel von Jekyll und Hyde läuft an. Gespielt vom Jugendchor San Francesco in Elsdorf bei Bergheim.  Aufführungen finden statt am 28. und 29. April sowie am 4. und 5. Mai. Der Eintritt kostet (stolze) 25 Euro bzw. für Schüler 19 Euro. Dafür gibt es 100% selbstgemachtes: eigene Choreographie und Regie, eigene Kostüme und Kulissen, hauseigene Solisten, Chorsänger und Tänzer und eine Band in der Besetzung E-Piano, Gitarre, Bass, Schlagzeug und ein Synthesizer (als Orchester), dazu Querflöte bzw. Altflöte bzw. Saxophon (das bin dann ich in Personalunion).  Karten gibt es in der Region ab morgen z. B. hier:

Schreibservice Balas
Köln-Aachener-Str. 149, 50189 Elsdorf
02274-7058280

Hirschapotheke, Inh. Anne Hamacher
Giesendorfer Str. 20. 50189 Elsdorf-Berrendorf
Tel.: 02274-3711

Ticket-Zentrum-Bergheim (am Bahnhof)
Kölnerstr. 12-14, 50126 Bergheim
Tel.: 02271-496635

Schreibwaren Wassenberg
Am Rathaus 28, 50181 Bedburg
Tel.: 02272-45 46

Schuhservice Gatzen
Graf-Salm-Str. 29, 50181 Bedburg
Tel.: 02272-69 54

oder unter www.sanfrancesco.de. Wer mit diesem Angebot nicht klar- oder auskommt, der möge sich bei mir melden, dann kümmer ich mich.

Der Saal soll zum Gucken deutlich besser sein als das Schloss in Bedburg (ich kenne die Örtlichkeit leider nicht, kann mich nur auf HörenSagen verlassen). Ich freu mich drauf und natürlich wäre es auch witzig, vielleicht angesprochen zu werden mit den Worten: ich hab das auf Deiner Seite gelesen und dachte, ich komm mal vorbei ;)

Melde mich aus meinem verwerflich langen Schweigen und biete….. Überraschung, mehr Termine :) Mehr Kreativität bringe ich leider momentan nicht zusammen…… also, zum Kalender:

11. März, 10.30 Uhr, Congress Park Hanau, Eintritt 35 Euro: 

“Eviva Espana” in der Reihe Klassik-Brunch mit Malte Goldglück (Bariton), Olga Schafflinskaja (Flöte), Denis Pichterow (Gitarre) und Alexej Pudinow (Flügel)

11. März, 17.00 Uhr, ev. Kirche Sommerfeld, Eintritt 6 Euro:

“Musikalische Raritäten”: Ensemble A tre (Brigitta Winkler – Flöte, Gisbert Näther –  Horn, Andreas Zacher – Orgel)

17. März, 17 Uhr, Lutherkirche Konstanz, (Brandenburg), Eintrittspreis nicht bekannt: 

“Das kleine Konzert”: Katharina Mitsch – Querflöte und Jenny Ruppik – Harfe

18. März, 11 Uhr, Spitalhofsaal Reutlingen, Eintrittspreise sind mir nicht bekannt:

“Von Lyrisch bis Furios”: Gefion Landgraf-Mauz (Querflöte), Angela-Charlott Bieber (Klavier) und Renate Hausmann (Rezitation).

28. März, 17.00 Uhr, Residenz Wilhelmshöhe, Eutin, Eintritt 10 Euro:

Fluchten ins Innere – Tagebücher in Tönen 1948-1956 von Hanns Wagner

Martin Karl-Wagner (Flöte) und Hans-Peter Nauk (Flügel)

25. Juli, 19.30 Uhr, Trostberg, Atrium am Stadtmuseum, Eintritt 16 Euro (VVK), 17 Euro (AK), 10 Euro (ermässigt):

“Musiksommer zwischen Inn und Salzach”: Silke Aichhorn (Harfe) und Dejan Gavric (Flöte)

15. September, 19.30 Uhr, ev. Kirche Laudenbach:

“Spiel der Impressionen”, Trio Subeja (Flöte, Oboe, Klavier) spielt Barockes und Modernes

Ach so, da wäre auch noch ein Jobangebot:

Die Wiener Philharmoniker suchen eine zweite Flöte. Bewerbungsschluss ist Ende März, Vorspieltermin im Mai. Alle Infos gibt es bei Vioworld

Musik gefällig?

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Morgen (26.02.2012) gibt es im Botanischen Garten in Berlin Flöte und Gitarre mit dem Duo Marcato. Los geht’s um 18 Uhr, zu den Eintrittspreisen kann ich leider nichts sagen.

Andras Adorjan befindet sich mit dem Kuss-Quartett auf Tour, folgende Termine können noch im Februar besucht werden:

Das Eröffnungskonzert der Reihe Passauer Saiten” 2012 findet am 2. März um 19.30 Uhr im Gotischen Langhaus des Kloster Niederburg unter Beteiligung von Barbara Blumenstingl an der Querflöte statt. Der Eintritt kostet regulär 18 Euro, ermässigt 13. Das Programm reicht von Corelli bis Klezmer.

Flöte und Harfe, eine bezaubernde Kombination. Zu hören am 4. März um 15.30 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in Bodenmais. An der Flöte: Dorothee Kleinschroth, Harfe: Veronika Miller-Wabra.

Eine Mischung aus Literatur, Kunst und natürlich Musik wird am 8. März zu Ehren von Gauguin geboten. Um 20 Uhr spielt das Duo Leccornia (Willy Freivogel an der Flöte, Siegfried Schwab an der Gitarre)  als Umrahmung zu einem Vortrag über den Maler Paul Gauguin, vorgetragen von der Schauspielerin Susanne von Borsody. Die Veranstaltung findet im Kulturwerk in Wissen statt und kostet Eintritt (Preise unbekannt).

Bei den Klosterkonzerten St. Blasien steht in diesem Jahr gleich zweimal Musik mit Flöte auf dem Programm. Am 3. Mai spielt das Ensemble Artetonal München in der Besetzung Bläserquintett plus Klavier und am 15. November ist das Subeja Trio in der Besetzung Flöte, Oboe und Klavier zu hören. Los geht es jeweils um 19.30 Uhr für alle, die bereit sind 14 Euro (bzw. 5 Euro für Schüler, Studenten und Azubis) zu berappen. Die Konzerte finden im Festsaal im Kloster statt.

Die Horber Musiktage werden am 5. Mai durch das Festival Orchester eröffnet. Gegeben wird neben Philipp Glass auch das Flöte-Harfe-Konzert von Mozart.  Uhrzeit und Preise kenne ich nicht, wohl aber den Veranstaltungsort: Schloss Weitenburg.

Am 21. Juli gibt sich Jethro Tull die Ehre und spielt beim Calwer Klostersommer in Hirsau das komplette Album “Thick as a Brick” live.

Unter dem Titel “Musik der Stille” kann man am 15.08. der exotischen Konstellation Flöte und Gong lauschen. Um 19.30 Uhr in der St. Marienkirche in Wittstock.

Und los geht es gleich morgen. Irish Folk mit Holz-Querflöte. Das gibt es um 20.30 Uhr im Kaffeehaus Ommersheim. Die Band heißt Itchy Fingers. Eintrittspreise sind mir leider nicht bekannt.

Im Orchesterhaus in Salzburg spielt Samstag, den 11.2. ab 19.30 Uhr die Musik: Flöte, Viola und Harfe unter anderem mit Werken von Ibert und Saint-Saens.

Am Samstag wird um 20 Uhr das Kulturfestival des Bodenseekreises eröffnet. Die Gala startet in der Waldorfschule in Rengoldshausen. Einer der Solisten ist der Flötist Jos Rinck.

Direkt nach dem Wochenende, Montag den 13. Februar kann man in Wien die wunderbare Kombination Flöte und Orgel hören. Um 19.30 Uhr spielen gegen Spenden Iva Kovac (Flöte) und Katarina Javora (Orgel) in der Lutherischen Stadtkirche.

Für alle, die lieber ein bisschen vorausplanen hier eine Empfehlung für Sonntag den 4. März. Um 19.30 Uhr spielen die Bläser des SWR in Stuttgart Sextett (Bläserquintett+Bassklarinette) im Kursaal in Bad Säckingen. Auch hier habe ich keine Informationen, ob und was das Vergnügen kosten wird.

Und jetzt noch ein Meisterkurs für den Sommer: Vom 1.-5. August findet in Liebenberg ein Meisterkurs mit Michael Martin Kofler statt. Kurs inklusive Vollpension gibt es für 550 €. Anmeldeschluss ist am 30. Juni. Alle Informationen gibt es beim Veranstalter, der DKB  Stiftung.

Und dann möchte ich noch ein wenig fachfremde Werbung machen. In meiner Heimatstadt Vaihingen/Enz finden dieses Jahr zum ersten Mal Gitarrentage statt. Möge es eine Tradition werden! Viel Erfolg wünsche ich.

Zwei Konzerte mehr

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Kommenden Mittwoch gibt das Universitätsorchester Bayreuth ein Jubiläumskonzert zum 20-jährigen Bestehen. Für Flötisten gibt es als Bonbon das Andante in C-Dur von Mozart. Los geht es um 20 Uhr im Europasaal des ZENTRUM, der Eintritt kostet 8 Euro, ermässigt 5 Euro.

Am 11. Februar werden die Havelländischen Musikfestspiele eröffnet. Am 21. Oktober findet ein Konzert des Festivals im Schloss Reckahn statt. Dort spielt Claudio Ferrarini mit Frank Wasser Sonaten von Quantz und seinem Schüler.

Freizeitplanung

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Keine große Überraschung, es gibt weitere Konzert- und Kurstermine:

Am 7. und 8. Februar findet in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler ein Meisterkurs auf historischen Instrumenten mit Konrad Hünteler statt. Der Kurs beginnt an beiden Tagen um 10 Uhr und endet um 18 Uhr, Mittagspause ist von 13 bis 15 Uhr. Für Zuhörer ist der Kurs frei besuchbar. Das ganze findet statt im Galakutschen-Saal II. Zu einer möglichen Teilnahme ist mir leider nichts bekannt.

Das erste von sechs Konzerten zu Ehren Friedrich des Großen findet am 12. Februar im Schloss Nennhausen statt. Zu hören sind Texte von Theodor Fontane und Musik vom alten Fritz für Flöte und Spinett. Alle Informationen zur gesamten Konzertreihe finden sich bei den Havelländischen Festspielen.

Ebenfalls am 12. Februar gibt es um 18 Uhr in Frankfurt im Foyer des hr-Sendesaals Sextette in verschiedenen Besetzungen von Dvorak, Francaix, Bumcke und Büsing. Karten kosten 16 Euro, für Studenten und Schüler nur die Hälfte.

Am Sonntag den 18. März gibt es um 17 Uhr Musik für Bläserquintett, gespielt von den Bläsern der Gothaer Philharmonie im Treppenhaus im Schloss Friedrichsthal. Zugunsten des “Deutschen Versicherungsmuseums Ernst Wilhelm Arnoldi” erklingen Werke von Farkas, Ibert, Bach und Klughardt. Der Eintritt kostet 5 Euro und Karten sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

In der Reihe “Konzerte in der kleinen Residenz Wadern” ist dieses Jahr gleich zweimal Flöte zu hören. Am 15. September gibt es ab 20 Uhr Musik aus Ligurien von “I Liguriani” in der Besetzung Gesang, Violine, Gitarre, Dudelsack, Mandoline, Akkordeon und Holzflöte. Veranstaltungsort ist der katholische Pfarrsaal in Wadern. Der Eintritt kostet regulär 12 Euro, für Schüler ist er frei. Fast genau einen Monat später, am 12. Oktober ebenfalls um 20 Uhr spielt die Formation Baroque and Blue im Hochwaldgymnasium in Wadern Jazz von Bolling und Weinberg bis zu Versionen von Werken Händels. Die Besetzung ist Flöte, Klavier, Bass und Schlagzeug. Der Eintritt kostet auch hier 12 Euro und ist für Schüler frei.

Gestern war der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen. Und gestern war Pahud in der Kölner Philharmonie und zwar zusammen mit der Kammerakademie Potsdam und Trevor Pinnock. Das ist exakt die Besetzung, die auf der aktuell so heftig beworbenen neuen CD Flötenkönig zu hören ist.

Das Programm des Abends war denn auch eine Hommage an den musikalischen Hof Friedrichs, zu hören waren Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Benda und Johann Joachim Quantz. Eingerahmt wurde dieses Sanssouci-Programm durch zwei Werke von Haydn.

Die Stückauswahl hatte uns ein bisschen verwundert, hätte es doch nahe gelegen, an seinem Ehrentag auch ein Werk des Königs erklingen zu lassen. Aber schließlich kam es auch so, denn die Zugabe Pahuds war der dritte Satz aus Friedrichs C-Dur-Konzert.

Die Philharmonie war, wie nicht anders zu erwarten, recht gut gefüllt. Das Publikum war eine interessante Mischung des üblichen dem Rentenalter nahen Konzertpublikums, einiger Schulklassen (vermute ich) und nach meiner Einschätzung einer nennenswerten Anzahl Flöte spielender Teenager, Frauen, Kinder, Männer.  Spürbar wurde die Mischung mit offensichtlich größeren Anteilen wenig Konzert erfahrener Besucher, als bei beinahe jedem Werk zwischen den Sätzen geklatscht wurde.

Nun kenne ich von anderen die Meinung, dass es doch egal sei, dass man klatschen soll, wenn einem etwas gefällt.  Ich bin da anderer Ansicht und zwar deswegen, weil man deutlich spüren kann, wie sehr das Klatschen zwischen den Sätzen die Musiker irritiert, es unterbricht den Fluss der Musik, den Spannungsbogen zwischen den Sätzen. Die Sätze sind schließlich durch einen inneren Zusammenhang verbunden. Es wäre also wirklich schön, wenn das Publikum dieses Konzentrationsbedürfnis, die Empfindung der Musiker, ein zusammengehörendes Werk aufzuführen, berücksichtigen würde. Mehr noch, als Hörer sollte man sich selbst darauf einlassen. Das kennt jeder, der öfter klassische Musik hört. Am Ende eines Satzes erwartet man bereits den Klang des Anfangs des nächsten. Ich möchte das mal mit einem guten Essen vergleichen. Ein gutes Gericht ergibt sich aus der Mischung der einzelnen Geschmacksrichtungen. Ein leckeres Stück Fleisch, etwas Gemüse, eine Soße. Man schiebt alles nacheinander in den Mund und genießt den Geschmack jedes einzelnen, woraus sich ein wunderbares Ganzes entwickelt. So ist es auch bei mehrsätzigen Werken, bei denen beispielsweise ein fröhlicher erster Satz in schnellem Tempo auf einen melancholischen langsamen folgt und dann vielleicht von einem furiosen Finale gefolgt wird. So stellt sich ein Gleichgewicht ein, die verschiedensten Bedürfnisse werden befriedigt, verschiedene Gefühle angesprochen. Der Applaus dazwischen kann den Genuss nur reduzieren. Was er im übrigen auch gestern tat, leider.

Zurück zum gestrigen Abend. Das Orchester spielte im Stehen. Ein zunächst sehr ungewohnter Anblick. Der Abend zeigte aber, wie viel Dynamik sich aus dem stehend Spielen ergab. Wenn ich recht gezählt habe, standen da 10 Geiger, drei Bratschen, zwei Kontrabassisten und je nach Werk zwei Flötistinnen, zwei Oboisten,  zwei Fagottisten, zwei Trompeter und zwei Hornisten. Und je nach Charaktertyp  und Musik standen sie eben nicht, sondern tanzten beinahe. Insbesondere der junge Konzertmeister lebte diese Musik, er animierte seine Mitmusiker, sprang sie teilweise geradezu an.

Ein frappierendes Beispiel waren die Synkopen der ersten Geige gleich zu Beginn des ersten Satzes der Sinfonia von Carl Philipp Emanuel Bach. Die Synkopen waren eine Provokation an den Rest des Orchesters. Und der Konzertmeister trat auf die anderen zu wie ein Grundschulkind, das immer wieder einen Schritt nach vorne tut, um den anderen ein “Ätschbätsch” zu zu werfen. Foppen nennt man so etwas. Es war eine wahre Freude ihm zuzusehen und zuzuhören. Das Zusammenspiel profitierte ungemein von diesem stehend Spielen, das ein ganz eigenes Schwingen erzeugte.

Bemerkenswert war auch der Einsatz von Naturhörnern und -trompeten. Ein sehr feiner Klang. Ich habe nicht ganz verstanden, warum das Blech auf solchen “alten” Instrumenten spielte, das Holz aber auf modernen.

Vor dem Orchester stand Trevor Pinnock am Cembalo. Im Programm wurde er als Dirigent bezeichnet. Dirigiert hat er aber ausgesprochen wenig. Er hat musiziert und wenn das Cembalo nichts zu tun hatte, legte er seine Hände links und rechts auf dem Cembalo ab. Er war mehr wie ein weiterer Kristallisationspunkt für die anderen, neben dem des Konzertmeisters (der in der Tat manchmal mehr Einfluss zu haben schien als Pinnock).

Nun zum erwarteten Hauptakteur des Abends, Emmanuel Pahud. Auftritt im Smoking (Jacke und Hose) mit schwarzem T-Shirt. Der gewohnt federnde Schritt auf die Bühne, Spiel von Noten und auch hier, das mir von ihm schon wohl bekannte Tänzeln. Weniger bekannt war mir aus anderen Konzerten das “Taktschlagen” mit dem Fuss, das vielleicht gar keines war. Es ergab sich teils aus den “Tanzschritten”, teils wirkte es wie ein ungeduldiges Anmahnen, schneller zu spielen.  Jede lange Phrase war frühzeitig am Atemholen mit weit geöffnetem Mund zu erkennen. Insgesamt zeichnet sich Pahuds Spiel immer wieder durch eine ausgeprägte Körperlichkeit, ein Spiel mit dem ganzen Körper, unter vollem Einsatz und mit einer sichtbaren elastischen Körperspannung, der eines Balletttänzers vergleichbar, aus.

Gleich der Beginn des ersten Flötenkonzertes, Quantz G-Dur, offenbarte den unglaublichen Ton in der Tiefe. Ein eindrucksvoller Einstieg des Solisten. Dieses Konzert war eines der ersten, die ich auf Schallplatte hatte (die LP hieß: Flötenkonzert auf Sanssouci) und zu dem ich mir auch die Noten besorgte und versuchte, mit der Aufnahme mitzuspielen. Im gestrigen Konzert wurde mir erst bewusst, wie tief sich diese Musik in mein Gedächtnis eingegraben hatte. Jede zusätzliche Verzierung Pahuds liess mich aufschrecken. Gleichzeitig erschien mir aus dem Gedächtnis die Musik gestern viel leichtfüssiger, tänzerischer und eleganter.

Pinnock schien den ganzen Abend über die Intention und Agogik des Solisten geradezu zu wittern. Pahud flirtete mit dem Orchester, man beflügelte sich wechselseitig, kurz: es war ein Genuss.

“Empfindsamer Stil”. Das war zu sehen und zu hören. Lebendige Musik, vielleicht beschreibt das den Abend am besten. Ein Genuss, der nur durch meine hartnäckige Erkältung und die Notwendigkeit unablässig Hustenbonbons zu lutschen und das wie oft in Köln nach der Uhr aufbrechende Publikum, das bereits zehn Minuten nach zehn mitten im Konzert in Scharen den Saal zu verlassen begann, getrübt wurde. Anschließend dann mit wund gelutschter Zunge nach Hause.

Die 46. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt finden vom 14. bis 18.7. statt. Dozentin für Flöte ist Eva Furrer. Anmeldung ist bis Ende April möglich. Alle Informationen gibt es beim Internationalen Musikinstitut in Darmstadt.

Vom 29.07.-04.08. gibt es einen Kurs auf der Marienburg an der Mosel. Die Dozentin ist Natalia Gerakis, Klavierbegleitung  Alexander Puliaev. Teilnehmen kann vom Laien bis zum Studierenden jeder. Gearbeitet wird an Solo-Literatur (mit oder ohne Klavier), es gibt Einzel- und Gruppenunterricht, eventuell auch Ensemble (Flöten unter sich oder mit Teilnehmern der parallel verlaufenden Kurse für Gitarre, Blockflöte und Cembalo). Der Kurs kostet ohne Unterkunft 300 Euro (für Studenten 240 Euro), bzw. für Gasthörer 80 Euro. Alle Infos gibt es bei Kammermusikkurse im Kloster.

Die gleiche Zielgruppe, ein ähnliches Kursprogramm, allerdings mit Schwerpunkt auf Werken von Debussy und  Minas Borboudakis, die gleiche Dozentin, diesmal aber mitten in Athen. Das ganze findet statt vom 14.-21. September.  Teilnahmekosten: 250 Euro (Gast wiederum 80 Euro). Anmeldung und weitere Infos bei www.camerata.eu.

Hier noch ein paar Konzerte:

  • 26. Januar, 19.30 Uhr, Kaisersaal der Comburg in Schwäbisch Hall: Jazz mit Klavier, Kontrabass, Drums und Jochen Volle, der Saxophon, Klarinette und Flöte abwechselnd bedient
  • 29. Januar, 11 Uhr, Florentinersaal der Spielbank Baden-Baden: Regula Konrad (Sopran) und Solisten der Philharmonie Baden-Baden (Flöte, Klarinette, Cello, Harfe und Percussion) präsentieren Werke von Dowland, Ginastera, Goossens, Crumb und Berio
  • 29. Januar, 16 Uhr, Gemeindehaus Wittenberge: Flöte und Orgel (Sonaten von Friedrich dem Großen), gespielt von Kai Nerger (Flöte) und Johannes Wauer (Orgel)

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