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Speziell für Frühausteher: Lyrik, Croissants und Musik am 3. Juni im Garten der Eisenacher Reuter-Villa. Um 5.10 Uhr geht’s los. Für vier Euro gibt es Lyrik gelesen von Alexandra Husemeyer und Florian Gutschke und Musik aus der Flöte von Sabine Chmura (Hut ab, zu der Zeit würde ich keinen Ton herausbekommen).

Im Rahmen des Hohenloher Kultursommers spielt Loic Schneider mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn am 7. Juni um 18 Uhr im Schloss Neuenstein das Haydn zugeschriebene Flötenkonzert und das Flötenkonzert e-moll von Mercadante. Eintrittspreise kann ich leider nicht sagen, weil die Website des Veranstalters nicht so recht will…. schade auch.

Sonntag, den 17. Juni um 18 Uhr spielt in der Klosterkirche Haselünne  das Ensemble Bento (Paul Rivinius, Klavier, Sabine Kittel, Flöte, und Anke Heyn, Violoncello). Der Eintritt kostet 15 Euro, für Schüler und andere ermässigte 9 Euro. Dafür gibt es Musik von Martinu, Gaubert und Mendelssohn.

In der Druisheimer Kirche St. Vitus tritt am 23. Juni um 19.30 Uhr das Weimarer Bläserquintett zusammen mit einem Pianisten auf. Zu hören sind unter anderem das Sextett von Poulenc und Quintette von Ibert und Danzi.

Unter dem Titel „Alla Casanova“ findet am 7. Juli um 19.30 Uhr eine Lesung im Theater zum Himmel in Wien statt. Die Lesung von Michael Dangl wird musikalisch begleitet von Maria Fedotova auf der Flöte (Werke von Quantz, Bach, Hotteterre..)

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Vielleicht eine der berühmtesten Arien überhaupt. Wir haben diese wunderbare Melodie aus dem Don Giovanni schon in der Grundschule in Musik behandelt (was sich mir bis heute eingeprägt hat). Die Variationen aus Beethovens Feder über diese Arie gibt es in zahlreichen Besetzungen unter Flötenbeteiligung (drei Flöten, Flöte – Klarinette – Fagott, Flöte – Violine – Bratsche und sicher noch in manch anderer Bearbeitung). Und nun habe ich einen Roman gelesen, in dem auch gerade diese Arie eine zentrale Rolle spielt.

Mal wieder ein Buch von dem von mir so gerne gelesenen Hanns-Josef Ortheil: Die Nacht des Don Juan. Es dreht sich, wie man aus dem Titel schon erahnen kann, um die Entstehung der Oper Don Giovanni. Die Geschichte handelt in Prag (logisch, da wurde Don Giovanni uraufgeführt). Neben den zu erwartenden Figuren Mozarts und seiner Frau sowie des Librettisten da Ponte, stehen Casanova und der Haushalt seines Gastgebers, des Grafen Pachta, im Zentrum der Geschichte.

Meines Wissens vermutet man, dass Casanova sich tatsächlich in Prag aufhielt zur Premiere von Don Giovanni, die Geschichte, die ihm eine Mitwirkung am Zustandekommen der Premiere unterstellt, stimmt vermutlich so aber nicht. Das tut dem Lesegenuss aber keinen Abbruch.

Das Buch beschreibt ein sehr sympathisches Paar Wolfgang Amadeus – Constanze, es handelt von Musik, Liebe und Genuss (wie oft und gerne bei Ortheil) und wählt eine Sprache, die einem das Prag des 18. Jahrhunderts und die Figuren sehr nahe kommen lässt. Es ist unverkennbar, dass Ortheil Mozart liebt. Er schafft es, in Worten die Musik so zu beschreiben, dass man den Wunsch hat, eine Don Giovanni-Aufführung zu besuchen (am liebsten sofort).

Kurz, es ist ein Buch, das mir warm ums Herz gemacht hat. Ein Buch für Musikliebhaber und auch für diejenigen, die gerne historische Romane lesen.

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