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Der Blog zu flutepage.de

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Jahrelang wurde Mobilität von Arbeitnehmern gefordert und der Ruf, die Rahmenbedingungen für eben diese Mobilität zu schaffen, war laut. Ob Pendlerpauschale, Absetzen von Umzugskosten, Steuererleichterung oder sonstiges…. Das hat immer geklungen als sei Globalisierung, Mobilität und eine gewisse Ortsunabhängigkeit in einem Lebenslauf etwas neues.

Ich bin momentan dabei, meine zahlreichen Bücher zum Thema Musik zu lesen und brauchbares in diese Website einzubauen. Und wenn man die zahlreichen Biographien der ganz großen und etwas weniger großen der Musikgeschichte liest, da wundert man sich nicht schlecht, wo die so alles gelebt und gewirkt haben. Welche Strecken da für Konzertreisen oder zum Antritt einer neuen Stelle zurückgelegt wurden und welche kurze Phasen teilweise mit langen Reisen begannen und endeten.

Und das in Zeiten der Kutsche und des  Pferdes, bei schlechten Straßen, schlechten Hotels, ohne Verkehrsfunk, Navigationssystem, ADAC oder Handy. Zu einer Zeit, als das heutige Deutschland oder Italien noch aus dutzenden von Fürstentümern bestanden und unzählige Grenzen zu überqueren waren. Was für ein Aufwand und mit welcher Selbstverständlichkeit. Paris und London waren sozusagen Pflichtstation, wenn man als Musikus was werden wollte. Wien selbstverständlich auch. Für Musikunterricht von Bonn nach Wien, wie Beethoven oder für eine Anstellung nach St. Petersburg wie beispielsweise Cimarosa oder Köhler.

Kein Wunder, dass Mozart, Mendelssohn und andere so früh gestorben sind. Das war sicher deutlich stressiger und ungesünder als Jetlag, Bundesbahnfrust und Stau heutzutage.  Schade, was uns da an toller Musik verloren gegangen sein mag……

Hochtrabender Titel…. aber was ist das schöne am Kammermusikspiel? Für mich ist es eine Art Sucht, wenn ich merke, dass ich mit anderen ohne Worte und Absprachen und ohne den großen Wedler (auch Dirigent genannt) vor der Nase zum gleichen Empfinden eines Stücks Musik komme. Das kann sich in Tempo-Wechseln  oder -Schwankungen ausdrücken, im „Hochschaukeln“ der Dynamik (einer wird leiser, alle werden leiser….), in Verzögerungen oder im Ausgleichen eines falschen Einsatzes. Alles das, was gar nicht in den Noten steht und trotzdem blind funktioniert.  Und wie funktioniert das? Man muss sich zuhören… beim Spielen und auch beim Reden. Man muss sich einlassen auf den anderen…. man sollte nicht immer nur Recht haben wollen, man sollte Spass daran haben… man muss sich vielleicht selbst ein bisschen aufgeben, das ganze sehen und hören und nicht nur das große Solo spielen wollen.

Und nach meiner Erfahrung geht das (wenigstens unter Amateuren) eigentlich fast nur, wenn man sich auch mag. Und so kommt es, dass das Zusammenspiel manchmal durch gemeinsame Kneipenbesuche, Gespräche oder andere Aktivitäten genauso viel besser wird (fast) wie durch gemeinsame Proben.

Musik ist klingendes Menschsein….. (das schreibe ich und höre gleichzeitig den Blues, den man für Köhler spielt, auch ein sehr menschlicher, wie ich finde….)

Sentimental? Stimmt….

Im August findet in der Nähe von Trier ein Kurs statt, an dem Flötisten und Pianisten jeweils alleine oder auch im Duo mit Klavier teilnehmen können. Dozenten sind Cordula Hacke (Klavier) und Natalia Geraki (Flöte). Die Kurskosten von 300 Euro sind für eine Woche wirklich moderat, dazu kommt allerdings noch die Unterbringung. Auf dem Programm stehen unter anderem h-moll Sonate von Bach, Faure’s Fantasie und (wow!) das Ibert-Konzert…. mehr Infos gibt es hier.

Heiße Sache…

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damit meine ich unseren Erstauftritt heute morgen. Und „unser“ heißt Willi, Eva, Regine und ich. Wir haben ein Stündchen musiziert und das war spannend, wie immer. Ich finde es jedesmal wieder spannend zu sehen, wie neue Mitmusiker auf den Auftritts-Stress reagieren. Und es war einfach wunderbar. Gepatzt habe nur ich…. wie peinlich. Und es war einfach entsetzlich heiss…. aber es gibt nichts schöneres, als während eines Konzertes irgendwann das Gefühl zu haben, nur Musik zu machen und die Nervosität nicht mehr zu spüren. Ein schöner Tag, der eben durch das zweite Tor unserer Nationalelf noch weiter verschönert wurde. Prost!

Trillergriffe

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Im Bereich Spieltechnik findet Ihr jetzt eine Übersicht von gebräuchlichen Trillergriffen. Diesmal kann man das auch ausdrucken.

wo ich schon mal dabei bin, hier alles mögliche auf den Kopf zu stellen, habe ich mir auch mal einen richtig eigenen blog zugelegt….. hier kann auch kommentiert werden. Das Design ist noch deutlich überarbeitungswürdig….. aber das kommt mit der Zeit. Ich hoffe auf rege Kommunikation….

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