blog-FLOETE

Der Blog zu flutepage.de

Durchsuche Beiträge mit Schlagwörtern Antiquariat

Das Musikhaus Tonger in Köln wird im Herbst (spätestens Anfang November) umziehen. Zwar nicht weit, aber das Material will erst mal verpackt werden. Daher sind derzeit alle CDs und DVDs sowie alle Bücher und Noten aus dem Antiquariat nochmals um 20% reduziert. Letzte Woche war schon relativ viel ausgekauft, aber es gibt immer noch interessantes und auch ein paar echte Klassiker bei den Noten.

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Heute habe ich mir etwas gegönnt. Einen Besuch im Musikhaus Tonger und zwar ausschließlich in der Abteilung Antiquariat. Ab und an, wenn ich Zeit (und Geld) habe, gönne ich mir das. Antiquariate, Wühltische und Flohmärkte sind eine stete Versuchung, da ich mich wohl mittlerweise zu den Sammlern zählen muss.

Sammler von Noten und Büchern zum Thema Musik (und leider zusätzlich auch noch von sonstigen Büchern, aber das gehört nicht hierher).

Warum nun also Antiquariate, Wühltische und sonstige alt, billig und Secondhand-Quellen?

Dafür gibt es neben dem Preis, der natürlich auch eine wesentliche Rolle spielt, noch viel mehr Ursachen. Zum einen erlaubt der günstigere Preis auch eher den Griff nach Unbekanntem, weil das „Risiko“ nicht so groß ist. Auf diese Art habe ich schon völlig neue „Schätze“ aufgetan. Zum zweiten bietet sich häufig die Chance, Ausgaben zu ergattern, die auf dem Markt so gar nicht mehr erhältlich sind. Und, im Falle von Noten aus Nachlässen und ähnlichen Quellen, findet man manchmal auch noch Eintragungen und lernt daraus oder erhält einen ganz neuen Blick auf die Dinge. Zudem sind ältere Ausgaben häufig sehr schön gestaltet. Die günstigen Preise erlauben es, ein etwas umfänglicheres Repertoire für das von mir so geliebte Blattspielen anzusammeln.

Der einzige Nachteil ist, dass häufig nur exotisches und viel modernes in den Wühltischen landet. Derzeit gilt das allerdings in Köln nicht. Beim Musikhaus Tonger finden sich auch reihenweise Standards wie die Beethoven-Serenade im Antiquariats-Stapel.

Mir ist es inzwischen eine liebe Gewohnheit geworden, wenn sich die Gelegenheit bietet, auf Dienstreisen, im Urlaub und auf Tagungen, einen Abstecher in Musikhäuser und/oder Buchläden zu machen und dort die Wühltische heimzusuchen. Das Willkürliche der Auswahl macht für mich diese Visiten gerade mal noch reizvoller…. die Frage bleibt nur: wann soll ich das alles lesen?

Hier noch ein paar Internet-Adressen für Freunde des gebrauchten oder antiquarischen Buchs/Notenhefts:

Hier entfällt natürlich überall das wunderbare Wühlen in Notenstapeln. Ich praktiziere das auch immer besonders gern in Freiburg bei Tschäppät’s.

http://www.zvab.com/index.do

Switch to our mobile site

%d Bloggern gefällt das: