blog-FLOETE

Der Blog zu flutepage.de

Durchsuche Beiträge in Ankündigung

Gleich drei Flöten auf einen Schlag gibt es am 10. August 2013 um 17 Uhr in der Dorfkirche Prädikow zu hören.  Das Trio nennt sich „Trio Giocoso“ und spielt unter anderem die bekannten Forellen-Variationen von Sefton Cottom. Konzertbesucher können schon ab 16 Uhr zu Kaffee und Kuchen kommen und im Anschluss gibt es leckeres vom Grill. Um Spenden wird gebeten.

Im Römisch-Germanischen Museum in Köln ist noch bis zum 2. November 2013 eine Ausstellung über die Musik der Römer im 1. bis 4. Jahrhundert nach Christus zu sehen. Das schließt Abbildung vom Musizieren ebenso ein wie den funktionierenden Nachbau einer wasserbetriebenen Orgel.

Die Internationale Sommerakademie für Musik auf Schloss Beuggen bei Rheinfelden dauert dieses Jahr erstmalig zwei Wochen. Für Flöte konnte als Dozentin Wally Hase gewonnen werden. Am 10. und 11. August geben die Dozenten ein Konzert im Schloss, an den Wochenenden 7./8. und 14./15. spielen die Kursteilnehmer Kammermusik, die erarbeitet wurde. Die Dozentenkonzerte Samstags sowie alle Kammermusikkonzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr, die Sonntagsveranstaltungen bereits um 17 Uhr.

Am 16. August 2013 um 19.30 Uhr gibt es in der Lutherkirche in Delmenhorst mit dem Sigandor Holzbläserquintett, bestehend aus diversen Orchestermusikern Süddeutschlands, einen echten musikalischen Leckerbissen zu genießen.  Für 15 Euro Eintrittspreis werden Werke von Reicha, Vivaldi, Mozart, Janacek und Fazil Say zu Gehör gebracht.

Nachtrag: hier gibt es weitere Konzerte in Brandenburg.

Als Klaviersextett (Holzbläserquintett + Klavier) ist am Donnerstag, dem 3. Mai ab 19.30 Uhr das Artetonal Ensemble aus München in St. Blasien im Festsaal des dortigen Kollegs zu hören. Mit Werken von Spohr, Mozart und Poulenc (sehr, sehr schön) ist das sicher sehr hörenswert. Karten gibt es zum mir nicht bekannten Preis hier.

Ein Quintettkonzert mit Werken von Reicha, Fucik, Lachner, Farkas und Klughardt gibt es am 5. Mai um 18 Uhr in der Friedenskirche Grünau in Berlin. Es spielen: Armin Bassarak (Flöte), Henry Handtke (Oboe), Alexandra Hentschel (Klarinette), Andrzej Jacher (Horn), Sabine Mende (Fagott). Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der bundesweiten Konzertreihe „Kirche klingt 2012 – 366 + 1“ der Evangelischen Kirche spielt am 9. Mai um 19.30 Uhr das Duo Christiane Schweer (Orgel) und Birgit Müller (Querflöte) in der Petruskirche in Steinhude. Es gibt auch Gedichte und Lesungen. Der Eintritt ist frei.

Das Harmonie-Musik-Festival in der Orangerie des Schloss Rheda präsentiert vom 10.-13. Mai das Ma’alot Quintett mit einem breiten Programm von Rossini über d’Indy, Gounod und Barber bis Mozart (kurz: quer durchs Gemüse). Die Konzerte werden über den Sommer im Deutschlandfunk ausgestrahlt.

Unter anderem die wunderbare Beethoven-Serenade für Flöte, Violine und Bratsche wird am 11. Mai um 20 Uhr in der Rellinger Barockkirche zu hören sein. Johannes Hinterholzer (Horn), Sergio Zampetti (Flöte), Mari Kato (Klavier) und die Salzburger Solisten spielen außerdem Mozart, Schubert, Haydn und Brahms, wie man das bei einem Konzert mit dem Titel „Wien, die Metropole im 18. und 19. Jahrhundert“ auch erwarten darf. Karten gibt es zu Preisen zwischen15 und 39 Euro. Am 12. Mai geht es schon um 19 Uhr an gleicher Stelle (und zu gleichen Preisen) in ähnlicher Besetzung weiter mit Werken von Bach, Albinoni und Romanino (Titel: „Italienisches um Bach“). Abgeschlossen wird der Zyklus am 13. Mai um 17 Uhr mit dem großen Finale, bei dem für Flötisten besonders das Mozart-Flötenquartett KV 285 von Interesse sein dürfte.

Das wunderbare Reinecke-Konzert erklingt am 13. Mai um 11 Uhr im SWR-Studio Kaiserslautern (Emmerich-Somla-Saal). Spielen wird Britta Jacobs begleitet von der Deutschen Radio Philharmonie.

„Französische Miniaturen“ für Flöte und Gitarre spielen Andreas Evers (Flöte) und Stephan Schäfer (Gitarre) im Augustinum in Schweinfurt am 31. Mai um 19.30 Uhr. Zu hören sind Werke von Poulenc, Ravel, Ibert, Bozza und anderen.

Mal was ganz anderes: Prosa und Lyrik, unterlegt mit Videokunst und natürlich Musik. Unter dem Titel „Phonolyrics – Am Ende einer Beinlänge“ gibt es am 15.06.2012 um 20 Uhr in Hannover, Theater an der Glocksee, ein Programm, bei dem die souligen und jazzigen Töne von YORK (Flöte, Rhodes, Sampler) und dem Bassisten Martin Gontarski stammen. Eintrittspreise sind mir leider nicht bekannt.

Ebenfalls am 15. Juni ab 19.30 Uhr kann man in der Felicianuskirche in Kirchweihe die schöne Besetzung Flöte (Sigrun Busch) und Harfe (Eva Pressl) hören.

Im zweiten Konzert der Schlosskonzerte Jever spielen Angela Dohmen (Flöte) und Axel Scholz (Klavier) am 11. Juli Werke von Telemann, Bach, Rutter, Fukushima, Ravel und Borne. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist der Eintritt frei, Normalos zahlen 18 Euro, Ermässigte 13 Euro.

Zur Feier des 250-jährigen Bestehens der Propstei Schloss Bürgel findet am 13. Juli um 19 Uhr ein Konzert für Flöte (Christine Braun) und Klavier (Sabine Hub) statt. Gegeben werden unter anderem Werke von Bach und Mozart. Der Eintritt kostet 20 Euro und Reservierungen sind erwünscht.

Wer weit in die Zukunft plant, sollte sich diesen Termin merken:

Am 16.01.2013 spielt Emmanuel Pahud mit dem Gitarristen Christian Rivet im Kultur-Casino Bern Werke von Bach, Piazzolla, de Falla und anderen. Los geht es um 19.30 Uhr, Karten gibt es zwischen 19 und 85 Schweizer Franken und da es ein Abo-Konzert ist, wohl besser früh welche besorgen.

Stellenausschreibungen gibt es auch:

Die Musikschule Aesch-Pfeffingen im Baslerland sucht einen Flötenlehrer für 9,5-12,5 Lektionen pro Woche. Bewerbungsschluss ist der 31. Mai, alle Infos gibt es in der Stellenausschreibung.

Das Landespolizeiorchester NRW hat eine volle Stelle für Querflöte/Piccolo zu besetzen. Die komplette Ausschreibung nebst Randbedingungen findet sich auf Vioworld.

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Alle drei sind derzeit in aller Munde. Der alte Fritz wird am 24. Januar 300 Jahre alt.  Das ist zwar erst nächstes Jahr, die Medienlandschaft brummt aber schon seit Monaten. Die EMI hat zu diesem Anlass eine CD mit Werken von Friedrich herausgegeben, die kein geringerer als Pahud eingespielt hat. Die derzeit rollende Werbelawine sucht ihres gleichen in der Klassikwelt. Pahud tourt von Radio-Interview zu Harald Schmidt  und das Cover der CD (mit grau gestyltem Haar und nachgemachter preussischer Uniform) ziert Dutzende von Onlinemedien. Kurz, man kommt nicht vorbei an diesem Album. Aktuell verlost zudem jpc einen Kunstdruck basierend auf diesem Coverbild. Der Reclam-Verlag veröffentlicht auch ein Bändchen zu Ehren des alten Preußen.

Hier einige der Online-Artikel der letzten Wochen:

Was findet man da so alles? Eigentlich nichts neues, der musizierende Fritz wäre eigentlich lieber nicht König geworden, er hat  den Deutschen die Kartoffelgebracht (das gibt Pommes frites (gesprochen „fritz“) noch eine zweite Bedeutung, wie schon Heinz Erhardt erkannte (siehe unten)), sein Vater richtete vor seinen Augen seinen Geliebten hin, als er mit diesem abhauen wollte. Kurz, er hatte es wirklich schwer, trotz oder wegen des Königseins. Sein von ihm überaus geschätzter Flötenlehrer war übrigens Quantz und am Hof war auch lange Carl Philipp Emanuel Bach Musikus, dessen Werke der König aber wohl nicht unbedingt schätzte (war ihm zu modern).

Im Potsdamer Neuen Palais veranstaltet die Stiftung Preußische Schlösser von April bis Oktober eine Ausstellung unter dem Titel Friederisiko. Das Land Brandenburg organisiert ebenfalls eine ganze Reihe von Events zu seinen Ehren, z. B. ein Konzert mit 300 Flöten in Rheinsberg, wo sein eigenes Schloss stand, eine Tagung in Potsdam und eine weitere Ausstellung in Schloss Branitz.

Die katholische Akademie des Bistum Dresden-Meißen veranstaltet am 16.02.2012 einen Vortragsabend zur Musik in der Zeit Friedrichs. Vortragende sind die Dres Poppe und Schwinger (20.00 Uhr im Kathedralforum Dresden). Die ARD bringt am 16. Januar um 22.45 Uhr einen flammneuen Dokumentarfilm (kommt bei Arte schon am 7. um 20.15 Uhr), in dem die beiden Damen Thalbach den alten Fritz geben (siehe Westfälische Nachrichten oben).

Hier noch Heinz Erhardt zum Thema:

Vom Alten Fritz, dem Preußenkönig

weiß man zwar viel, doch viel zu wenig.

So ist zum Beispiel nicht bekannt,

dass er die Bratkartoffeln erfand!

Drum heißen sie auch – das ist kein Witz –

Pommes Fritz!

Karte zentrieren
Verkehr
per Fahrrad
Transit

Switch to our mobile site

%d Bloggern gefällt das: