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Durchsuche Beiträge, die am 28. Mai 2012 erstellt wurden

Zum Auftakt einer neuen Serie mit Instrumenten-Besprechungen, möchte ich heute eine Azumi Wave-Line Kinderflöte vorstellen. Das Testobjekt wurde mir freundlicherweise von Flutissimo zur Verfügung gestellt. Das ist sozusagen die Flöte mit dem “Blup”Statt eines gebogenen Kopfes befinden sich bei der Wave-Line die Klappen genau wie bei einer normalen großen Flöte in einer Linie mit dem Kopfstück. Damit Kinderhände trotzdem leicht alle Klappen erreichen können, hat die Flöte eine Art “Umleitung” eingebaut. Auf diese Art entsteht kein ungewöhnliches Drehmoment, wenn die Kurve der Flöte exakt nach unten ausgerichtet wird. Das ist besonders darum sehr sinnvoll, weil für Anfänger gerade die Balance eines der Hauptprobleme beim Erlernen darstellt. Daher ist es gut, wenn beim Umstieg auf die normale Flöte an dieser Stelle keine Umstellung mehr erforderlich wird.

Zur Reduzierung des Gewichts fehlen bei der AZUMI Wave-Line beide Trillerklappen, der b-Hebel rechts und die E-Mechanik.  Insgesamt wiegt die mir vorliegende Wave-Line rund 80 g weniger als meine eigene Flöte. Gefühlt ist der Unterschied noch größer, was wohl am verkürzten Hebel liegt. Die fehlende E-Mechanik fand ich mehr klanglich spürbar als in der Ansprache. Im Bild ist die Mechanik der rechten Hand zu sehen. Wie gesagt, keine Trillerklappen, dafür aber Griffplatten für kleine Hände.

Das Instrument liegt angenehm in der Hand, fässt sich nicht billig an und hat einen wirklich sehr schönen Klang.
Die Ansprache ist sehr gut und ich hatte tatsächlich nicht den Eindruck, ein Billiginstrument zu spielen. In der Tat ist die Azumi auch keines. Bei Thomann legt man, ebenso wie bei Flutissimo, fast 700 Euro für die Kinderflöte hin. Das ist eine ganze Menge Geld, insbesondere wenn man mehrere Kinder hat oder nicht sicher ist, ob der Nachwuchs auch dabei bleiben möchte. Eine spätere Aufrüstung zu einer normalen Flöte ohne Kurve ist nicht möglich und aufgrund der reduzierten Mechanik auch nicht sinnvoll.

Bei dieser Preisbildung und dem robusten Eindruck, den das Instrument im ganzen auf mich macht, würde ich es als ideale Anschaffung für Musikschulen oder Flötenlehrer ansehen, die häufig frühe Anfänger unterrichten und ein geeignetes Instrument zur Verfügung stellen wollen. Ich würde eine derartige Anschaffung auf jeden Fall für mich in Erwägung ziehen, wenn ich noch unterrichten würde.

Das Gesamtpaket wird mit einem leichten Flötenkasten abgerundet, der mit einem Reissverschluss versehen sicher schließt und sowohl einen Handgriff als auch einen Umhängegurt für den Transport mitbringt. Damit ist keine Tasche für das Instrument erforderlich. Im Kasten ist ein kleiner Holzständer für die Ablage des Instruments enthalten, da ein ebenes Ablegen auf dem Tisch durch die Kurve verhindert wird.

Die Wave-Line ist auch ohne C-Klappe erhältlich, was sie noch leichter und kürzer macht.

Ein wirklich durchdachtes Prinzip, wie ich finde. Toll, was es heute alles für Anfänger gibt.

Eine Dokumentation des Südwestfunks über die Strukturen eines Orchesters, was unterscheidet die Instrumente und was sind die spezifischen Aufgaben jeder Stimme. Sehr nett gemacht und sicher für jeden, der noch nie mit Sinfonieorchestern zu tun hatte, sehr aufschlussreich.  Gleichzeitig ein sympathisches Portrait des Sinfonieorchesters des SWR.

Das Schätzchen kam Anfang April im Fernsehen, fand sich auch meiner Festplatte, kann aber auch online beim SWR angefragt werden in der dortigen Mediathek. Leider habe ich keine künftigen Sendezeiten dafür gefunden, aber das wird sicher noch öfter wiederholt (gedreht 2009).

Kleiner Nachtrag, gefragt nach Musikerwitzen erzählt der Hornist des SWR folgenden: “Das Horn ist ein göttliches Instrument. Und wissen Sie warum? Jeder Hornist bläst wunderschön hinein, aber nur Gott weiß, was herauskommt.”

Wie war….

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