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Was hilft da besser als gute Musik? Hier ist sie zu finden:

  • „Nach innen hören –  in die Weite sehen“
    Karina Erhard (Flöte), Leonhard Schilde (Klavier), Christian Mings (Komposition/Electronics)
    22. Juni, 19.30 Uhr, Städtische Galerie, Rosenheim
  • BellClassic-Trio (Maria Rumyantseva (Klavier),  Anna Wierer (Flöte), Natalia Costiuc (Violoncello))
    30. Juni, 20.30 Uhr im Charlottchen, Berlin
  • Flöte und Orgel (Guy Angelloz and Claire Lizon)
    01.08.2012, 21 Uhr, Eglise Saint Pierre, Argentière, Eintritt frei
  • Konzert für Flöte und Orgel
    19.08.2012 um 17 Uhr in der Bergkirche Tharandt

Vom 6.-8. Juli findet in der Landesmusikakademie Niedersachsen ein Meisterkurs für fortgeschrittene Flötisten, Musikstudenten und Pädagogen mit Tim Henning Lüttge aus Hamburg statt. Passive Teilnahme kostet 120 Euro (ohne Übernachtung), aktiv 250 Euro (mit Übernachtung). Es gibt Gruppenunterricht für Grundlagen und im Einzelunterricht Literatur.

Außerdem gibt es schon wieder einen Job zu vergeben:

Routenplanung starten

Zum Auftakt einer neuen Serie mit Instrumenten-Besprechungen, möchte ich heute eine Azumi Wave-Line Kinderflöte vorstellen. Das Testobjekt wurde mir freundlicherweise von Flutissimo zur Verfügung gestellt. Das ist sozusagen die Flöte mit dem „Blup“Statt eines gebogenen Kopfes befinden sich bei der Wave-Line die Klappen genau wie bei einer normalen großen Flöte in einer Linie mit dem Kopfstück. Damit Kinderhände trotzdem leicht alle Klappen erreichen können, hat die Flöte eine Art „Umleitung“ eingebaut. Auf diese Art entsteht kein ungewöhnliches Drehmoment, wenn die Kurve der Flöte exakt nach unten ausgerichtet wird. Das ist besonders darum sehr sinnvoll, weil für Anfänger gerade die Balance eines der Hauptprobleme beim Erlernen darstellt. Daher ist es gut, wenn beim Umstieg auf die normale Flöte an dieser Stelle keine Umstellung mehr erforderlich wird.

Zur Reduzierung des Gewichts fehlen bei der AZUMI Wave-Line beide Trillerklappen, der b-Hebel rechts und die E-Mechanik.  Insgesamt wiegt die mir vorliegende Wave-Line rund 80 g weniger als meine eigene Flöte. Gefühlt ist der Unterschied noch größer, was wohl am verkürzten Hebel liegt. Die fehlende E-Mechanik fand ich mehr klanglich spürbar als in der Ansprache. Im Bild ist die Mechanik der rechten Hand zu sehen. Wie gesagt, keine Trillerklappen, dafür aber Griffplatten für kleine Hände.

Das Instrument liegt angenehm in der Hand, fässt sich nicht billig an und hat einen wirklich sehr schönen Klang.
Die Ansprache ist sehr gut und ich hatte tatsächlich nicht den Eindruck, ein Billiginstrument zu spielen. In der Tat ist die Azumi auch keines. Bei Thomann legt man, ebenso wie bei Flutissimo, fast 700 Euro für die Kinderflöte hin. Das ist eine ganze Menge Geld, insbesondere wenn man mehrere Kinder hat oder nicht sicher ist, ob der Nachwuchs auch dabei bleiben möchte. Eine spätere Aufrüstung zu einer normalen Flöte ohne Kurve ist nicht möglich und aufgrund der reduzierten Mechanik auch nicht sinnvoll.

Bei dieser Preisbildung und dem robusten Eindruck, den das Instrument im ganzen auf mich macht, würde ich es als ideale Anschaffung für Musikschulen oder Flötenlehrer ansehen, die häufig frühe Anfänger unterrichten und ein geeignetes Instrument zur Verfügung stellen wollen. Ich würde eine derartige Anschaffung auf jeden Fall für mich in Erwägung ziehen, wenn ich noch unterrichten würde.

Das Gesamtpaket wird mit einem leichten Flötenkasten abgerundet, der mit einem Reissverschluss versehen sicher schließt und sowohl einen Handgriff als auch einen Umhängegurt für den Transport mitbringt. Damit ist keine Tasche für das Instrument erforderlich. Im Kasten ist ein kleiner Holzständer für die Ablage des Instruments enthalten, da ein ebenes Ablegen auf dem Tisch durch die Kurve verhindert wird.

Die Wave-Line ist auch ohne C-Klappe erhältlich, was sie noch leichter und kürzer macht.

Ein wirklich durchdachtes Prinzip, wie ich finde. Toll, was es heute alles für Anfänger gibt.

Eine Dokumentation des Südwestfunks über die Strukturen eines Orchesters, was unterscheidet die Instrumente und was sind die spezifischen Aufgaben jeder Stimme. Sehr nett gemacht und sicher für jeden, der noch nie mit Sinfonieorchestern zu tun hatte, sehr aufschlussreich.  Gleichzeitig ein sympathisches Portrait des Sinfonieorchesters des SWR.

Das Schätzchen kam Anfang April im Fernsehen, fand sich auch meiner Festplatte, kann aber auch online beim SWR angefragt werden in der dortigen Mediathek. Leider habe ich keine künftigen Sendezeiten dafür gefunden, aber das wird sicher noch öfter wiederholt (gedreht 2009).

Kleiner Nachtrag, gefragt nach Musikerwitzen erzählt der Hornist des SWR folgenden: „Das Horn ist ein göttliches Instrument. Und wissen Sie warum? Jeder Hornist bläst wunderschön hinein, aber nur Gott weiß, was herauskommt.“

Wie war….

Unter dem Titel „Königliche Barockmusik“ spielen am 26. Mai um 20 Uhr im Glaspavillon Velte in Eckelshausen die Frankfurter Barocksolisten (Sebastian Wittiber (Flöte), Michael Sieg (Oboe), Peter Wolf (Violoncello) und Susanne Rohn (Cembalo)) . Das Konzert ist Teil der 26. Eckelshauser Musiktage.

Die Schüler der Klasse Ursula Wüst der Musikhochschule Münster geben am 29. Mai um 19.30 Uhr ein Kammermusikkonzert im Konzertsaal der Hochschule.

Im Wiener Salvatorsaal spielen Ulrike Anton (Flöte) und Armin Egger (Gitarre) am 30.05.2012 um 19.30 Uhr  ein zeitgenössisches Programm. Der Eintritt ist frei.

Baustellen-Konzert in der Martinskirche in Bottrop: am 8. Juli um 17 Uhr ist die schöne Kombination Flöte und Harfe zu hören, der Eintritt ist frei.

Nicht mehr wirklich „Summer-Music“ aber bestimmt spannend: Finale des August-Everding-Musikwettbewerbs im Fach Flöte. Anhören kann man sich das am 19.12. um 20 Uhr in der Residenz der Allerheiligen-Hofkirche in München. Der Eintritt kostet 23,90 Euro.

Neben den Konzertterminen habe ich auch noch eine offene Stelle anzubieten:

Routenplanung starten
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Guckst Du….. der Anfang ist noch nicht so besonders….. aber dann….

 Mittwoch.  Ultimative Hektik. Arbeiten bis kurz nach 16 Uhr, nach Hause. Treffpunkt um 17.30 Uhr auf dem Parkplatz von Obi in Marsdorf. Sicherheitshalber als Fahrzeit von Ehrenfeld nach Marsdorf eine Stunde eingeplant, schließlich ist langes Wochenende und der Autobahnring eine einzige Baustelle.

Tatsächlich ziemlich genau auf die Minute kommen wir an. Es folgt das Umladen. Sieben Stoffbeutel mit Noten, sicherheitshalber ein Schlafsack, der Klamotten-Koffer, der Flötenrucksack….. Golf voll!

Bei grauem Himmel und Nieselregen geht’s weiter Richtung  Eifel. Und trotz angeregter Gespräche kommen wir tatsächlich am Ziel an: Schullandheim Müllenborn. Malerisch am Hang oberhalb des Ortes gelegen (siehe auch Foto). Wir haben zwar gut 20 Minuten länger gebraucht als das schlaue Gerät behauptet hatte, aber egal. Punktlandung zum Abendessen.

Wir beziehen ein nettes kleines Dachzimmer (ebenfalls siehe Bild: unser Blick aus dem Fenster). Nach dem Abendessen gibt es die ersten Proben. Die komplette Belegschaft (starke Übermacht an Streichern) wird so verteilt, dass jeder in zwei Besetzungen spielt. Eine wird vormittags und eine nachmittags geprobt. Ziel ist es, einen oder vielleicht auch zwei Sätze zu erarbeiten und am Sonntag im Abschlusskonzert vorzutragen.

Aus Mangel an Fagott und Horn landen wir (zwei Flöten) in der (leider) einmaligen Besetzung zwei Flöten, Klarinette, Oboe und als Ersatz für das fehlende Fagott eine Bassklarinette. Da gibt es nur eines: Elgar, und zwar dutzendfach. Leider sind die kleinen netten Stückchen nicht unbedingt das, womit ich mich mit Begeisterung vier Tage lang intensiv auseinandersetze. Naja, egal….. Wir einigen uns auf das Finale aus dem fünften Band (Shed 5). Klarinette und zweite Flöte müssen sich leider beinahe todlangweilen.

Abends dann im Tutti ein Brandenburgisches, ein bisschen Blatt spielen und anschließend gemütliches Zusammensein. Den nächsten Morgen zeigt das obige Foto. Eisige Kälte (Mitte Mai, alle Autos überfroren) und das Tal ist vom Nebel verschluckt. Nach Frühstück, nochmal Elgar und Mittagessen geht es dann in die zweite Besetzung. Das ist tatsächlich wunschgemäß (Wunsch aber nur deshalb, weil nicht mehr Bläser verfügbar sind) das Trio Geige, Bratsche und Flöte. Wir haben zur Auswahl Beethoven Serenade, zwei Reger Serenaden oder das Trio von Johann Nepomuk David. In letzterem, obwohl zunächst reichlich fremd, entdecken wir einen wunderbaren Presto-Satz, der Lust auf mehr macht. Leider liegt allerdings die Partitur nicht vor und so kommt das für die Arbeit mit „Tutor“ nicht in Frage. Letzten Endes wird es dann ein anderes Presto, das aus dem Reger op. 141a.

Mit diesen zwei extrem unterschiedlichen Werken und hoffentlich viel Blattspiel am Abend (und in der Nacht) geht es nun also weiter bis Sonntag. Und jetzt, wo ich hier auch im T-Shirt in der Sonne sitzen kann, statt in der Strickjacke noch zu frieren und schon einige kenne, weiß, wer was spielt und wie man taktisch klug an Mitmusiker zum Blattspielen kommt, jetzt dürfte das Wochenende auch ruhig noch 10 Tage länger gehen 🙂

Das Kammermusikvergnügen gibt es übrigens für etwas mehr als 200 Euro inklusive schlichter Unterbringung und gut und reichlich Essen, da kann man nicht meckern.

Routenplanung starten

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