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Lexikon der Flöte

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Aktuell habe ich mich bis zum Buchstaben L durchgearbeitet. Da das beinahe die Hälfte ist, denke ich, kann ich schon mal ein paar meiner Eindrücke hier von mir geben.

Das Lexikon erweckt den Eindruck, einen Spagat zwischen Nachschlagewerk und “interessanter Lektüre” versuchen zu wollen. Leider gelingt das nicht so gut, finde ich. Die Artikel sind in Stil und Länge sehr unterschiedlich. Gerade bei den Biographien, von denen ich am meisten gelesen habe, wird häufig sehr viel Information außen herum mit in die Artikel hineingepackt. Leider sind auch viele biographische Daten nicht korrekt (verglichen mit diversen Quellen im Internet). Viele Texte gleiten in eine sehr subjektiv erscheinende Darstellung ab. Auch die Auswahl der aufgenommenen Personen ist für mich in vielen Einzelfällen nicht ganz nachvollziehbar.

Toll ist die große Ansammlung von Informationen zum Repertoire der Flöte. Da gibt es vieles rund um die Werke und auch einfache Listen von Werken mit Flöte am Ende von biographischen Artikeln. Der Versuch, flötistische Inhalte (soll heißen Anleitungen zu Spieltechnik) in ein Lexikon zu packen, war mutig, konnte aber eigentlich nicht wirklich klappen, denke ich. Vieles ist hier ja auch sehr subjektiv und ich erwarte von einem Lexikon eine mehr sachliche, objektive Darstellung. Kurz, man würde sich häufig eher trocknere, sachliche oder gar wissenschaftliche Definitionen wünschen und findet stattdessen eher persönliche Ansichten oder auf andere Art nicht sehr sachlich wirkende Prosa (kann ich schwer in Worte fassen).

Bei den Artikeln zu Personen würde ich mir unterhalb des Namens neben den Lebensdaten noch jeweils ein Stichwort zur Einordnung wünschen (Flötist, Blockflötist, Komponist oder ähnliches). Das ist vermutlich für jemand, der gezielt nach jemandem sucht nicht so wichtig, aber durch die teils sehr ausführlichen Artikel und den Schreibstil ist das Lexikon sowieso nur bedingt als Nachschlagewerk anzusehen.

Kurz, für weitere Auflagen ist auf umfangreichen Feinschliff zu hoffen. Das ganze ist ja auch ein echtes Mammutwerk mit über 900 Seiten.

Im fränkischen Schwabach gibt es morgen, den 7. Januar,  Klezmer mit Flötenbeteiligung. Um 20 Uhr tritt im Cafe Jungegger die 5-köpfige Formation “Passage” mit jiddischen Liedern, Tango und Jazz auf. Der Eintritt ist nicht frei, aber die Preise kenne ich nicht.

Ebenfalls morgen findet im evangelischen Gemeindehaus in Neulussheim ein Benefizkonzert für Kinder in Ruanda statt. In der Besetzung Flöte, Gesang und Klavier wird Pop, Jazz und Musical-Musik dargeboten. Los geht es um 17 Uhr und in der Pause kann man landestypische Kost aus Ruanda probieren.

Beim Neujahrsempfang des Kreises Trier-Saarburg am 8. Januar ist neben vielen anderen Programmpunkten auch das Ubi-Trio in der Besetzung Flöte, Klarinette und Klavier zu hören. Los geht’s um 17 Uhr in der Stadthalle Saarburg und der Eintritt ist frei.

Am 9. Januar findet um 15 Uhr ein Vorspiel der Klasse Andrea Wild am Konservatorium in Wien, Anton-Dermota-Saal, statt.

Das Bremer Kaffeehausorchester, hier schon häufiger angekündigt, spielt am 14. Januar in Dötlingen, auf dem Gut Altona.  Karten sind noch erhältlich, Preise sind mir leider nicht bekannt.

Am 28. Januar gibt es Flöte mal nicht klassisch. In der Band  Syl’n'Dan tritt in Konzen Sylvia Noel als Sängerin und Flötistin auf. Es kommen Gäste aus Köln: Rolf Simons mit Band. Los geht es um 20 Uhr im Musik- und Kulturzentrum MuK, der Eintritt kostet 12 Euro. Tickets gibt’s beim Theaterverein Konzen.

Im Rahmen des Friedrich-Wahns veranstaltet der Kulturbund Dahmeland am 18. Februar ein Konzert für Flöte und Cembalo im Bürgerhaus “Hanns-Eisler”. Ausführende, Programm und Eintrittspreise sind mir nicht bekannt.

In der Reihe “Orgelmusik zur Marktzeit” in der Benediktinerkirche in Villingen ist am 14. Juli die schöne Kombination Flöte und Orgel zu hören.  Beginn ist um 11.30 Uhr.

Ein Termin, für den es sich auch lohnt, lange vorausszuplanen: Das Menuhin-Musikfestival in Gstaad lädt am 11. August zu einem Programm für Flöte (Frederic Sánchez) und Klavier (Andreu Gallén) ein. Auf dem Programm stehen die Undine-Sonate von Reinecke, die Prokofiew-Sonate und die Sonatine von Ravel. Das Konzert beginng um 10.30 Uhr in der Kapelle in Gstaad, der Vorverkauf beginnt am 1. Februar, Preise sind mir nicht bekannt.

Am 1. Januar 2012  ist in Arnsberg in der Auferstehungskirche die interessante Besetzung Flöte (Leonie Brockmann), Trompete (Frieder Steinle) und Orgel (Ulrich Grosser) zu hören. Los geht es um 16.3o Uhr für alle, die bereit sind, 15 Euro zu berappen. Gegeben wird ein Programm im Zeichen der Barockmusik (Albinoni, Pachelbel, Vivaldi, Händel etc.).

Ein anderes Neujahrs-Konzert findet um 17 Uhr in der Kirche St. Nikolaus in Neuried statt. Hier kostet der Eintritt ebenfalls 15 Euro (ermässigt 12 Euro). Geboten wird Bläserquintett mit Orgel, es spielen das Cumulus-Quintett und Max Hanft. Gespielt werden Werke von Kvandal, Farkas, Bach und anderen.

Am 7. Januar 2012 spielen in Berlin in der Sophienkirche Rudolf Döbler (Flöte) und Daniel Clark (Orgel) Werke von Bach bis Ibert. Los geht es um 16 Uhr, ob es Eintritt kostet, weiß ich leider nicht.

…. weil ja jetzt so viele auch ein paar Tage frei haben. Darum also: noch mehr Termine  :-)

Morgen (23.12.) wird um 20 Uhr zum dritten und letzten Mal in Berlin in der Philharmonie von den Philharmonikern ein Programm gespielt, das unter anderem mit Syrinx von Debussy und der Sequenza von Berio, beides vorgetragen natürlich von Pahud, aufwartet. Die Karten kosten zwischen 23 und 70 Euro und im Internet gibt es eine kostenpflichtige Live-Übertragung (da gäbe es das dann für 9,90 Euro).

Ebenfalls am 23.12., aber schon um 19.30 Uhr und am anderen Ende der Republik, in Eltville-Erbach, wird ganz stilecht mittelalterliche Chormusik dargeboten. Sieben Herren in Mönchskutten, nur begleitet von einer Querflöte, das ist der Chor Gregorianika auf seiner Tour “Ora et labora”, zu hören in der Johanneskirche zu Eintrittspreisen ab 24 Euro.

Direkt am 1.1.2012 kann man im Alten Rathaus in Gerolzhofen ein Konzert mit Flöte und Klavier genießen. Es spielt das Duo op. 19, bestehend aus Corinna Döring und Tayuko Nakao. Auf dem Programm steht Musik aus Deutschland und Frankreich vom Spätbarock bis ins 20. Jahrhundert. Das Konzert findet zur Eröffnung der Gerolzhöfer Kulturtage 2012 statt und kostet Eintritt, der Betrag ist mir leider nicht bekannt.

Mal was ganz anderes wird am 7. Januar schon ab 15.30 Uhr geboten (Einlass ab 13.45 Uhr). Das Bremer Kaffeehaus-Orchester ist eine Quintett-Besetzung mit Kontrabass, Geige, Bratsche und Cello, sowie einem ambitionierten Bläser, der zwischen Piccolo, Flöte, Klarinette und Saxophon wechselt. Das Konzert findet im Landidyll -Hotel Backenköhler in Stenum statt und kostet regulär 15 Euro.

Im Kunstmuseum Liechtenstein spielen am 22. Januar 2012 Hieronymus Schädler (Flöte), Stephanie Beck (Harfe) und Eddy Hackett (Percussion) ab 11 Uhr zum ersten Mal als Trio zusammen. Gespielt wird neuere Musik von Cage, Scelsi , Beecroft und anderen. Das Konzert findet innerhalb der Ausstellung statt, wie das mit dem Eintrittspreis aussieht, ist mir nicht bekannt.

Wer etwas Gutes tun möchte, der sollte am 27. Januar um 20 Uhr das Benefizkonzert zugunsten einer neuen Orgel in der Dreifaltigkeitskirche in Speyer besuchen. Eine bunte Besetzung, natürlich mit Flöte, bietet venezianische Mehrchörigkeit unter der Führung von Professor Leo Krämer. Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro.

Schon weit im Frühjahr, am 22. April, ist um 19.30 Uhr in der Stadthalle Kirchheim das Bläserquintett PentAnemos zu hören. Gespielt werden die großen Standardwerke von Francaix, Milhaud, Ibert und Taffanel. Das Konzert ist Teil des Konzert-Abos des Kulturrings.

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