Durchsuche Beiträge, die am 8. Dezember 2011 erstellt wurden

Ein paar Tage war ich nicht zuhause und habe nicht so regelmässig Mails gecheckt. Und als ich dann auf der Heimfahrt mal geguckt habe, da war sie da….. die Nominierung für diesen Blogger Award. Der Blog hier ist das jüngste Kind meiner Website www.flutepage.de und umso stolzer bin ich, dass ich nun in der aller ersten Runde dieses Awards, der eben erst aus der Wiege gehoben wurde, nominiert bin. DANKE!

So, nun ist es an mir, gemäß den Regeln auch mindestens fünf andere Musik-Blogs zu nennen, die ich gut finde….. gar nicht so einfach (auf Deutsch müssen Sie auch noch sein). Ich bin erst relativ kurz auf Blogs unterwegs, darum fällt mir das ziemlich schwer. Ich muss aber sagen, das selbst Bloggen hat mich geradezu süchtig gemacht…. ich liebe es einfach!

  1. Vioworld-Blog: auf  Vioworld inseriere ich schon ewig, wenn ich Musiker suche. Seit kurzem in neuem Design und mit einem Video-Blog.
  2. Musikgourmet: ein Pianisten-blog. Irgendwie sind die Helden der Schwarz-weißen-Stäbchen ja immer besonders zahlreich vertreten. Mir gefielen Design und der persönliche Stil. Ein ganz junger Blog…..
    Musikgourmet hat den Award angenommen, hier die neuen nominierten
  3. Bad Blog of Musick: angesiedelt bei der etablierten nmz. Es geht um neue Musik und es ist wirklich gut geschrieben (neben Musik liebe ich einfach die deutsche Sprache).
  4. Henle-Blog: Der Henle-Verlag ist bekannt für seine Urtext-Ausgaben. Immer ordentlich und ein Garant für die Authentizität, ich finde, da kann man sich auch mal aktuelles von Experten zum Notentext ansehen. Zumal ich ja sowieso Noten liebe…..
  5. Blog.Codaex.de: hier gibt es aktuelle CD-Besprechungen und das in hoher Schlagzahl und mit zahlreichen Verlinkungen, was für mich das Neuralsystem des www ist….

Alle drei sind derzeit in aller Munde. Der alte Fritz wird am 24. Januar 300 Jahre alt.  Das ist zwar erst nächstes Jahr, die Medienlandschaft brummt aber schon seit Monaten. Die EMI hat zu diesem Anlass eine CD mit Werken von Friedrich herausgegeben, die kein geringerer als Pahud eingespielt hat. Die derzeit rollende Werbelawine sucht ihres gleichen in der Klassikwelt. Pahud tourt von Radio-Interview zu Harald Schmidt  und das Cover der CD (mit grau gestyltem Haar und nachgemachter preussischer Uniform) ziert Dutzende von Onlinemedien. Kurz, man kommt nicht vorbei an diesem Album. Aktuell verlost zudem jpc einen Kunstdruck basierend auf diesem Coverbild. Der Reclam-Verlag veröffentlicht auch ein Bändchen zu Ehren des alten Preußen.

Hier einige der Online-Artikel der letzten Wochen:

Was findet man da so alles? Eigentlich nichts neues, der musizierende Fritz wäre eigentlich lieber nicht König geworden, er hat  den Deutschen die Kartoffelgebracht (das gibt Pommes frites (gesprochen “fritz”) noch eine zweite Bedeutung, wie schon Heinz Erhardt erkannte (siehe unten)), sein Vater richtete vor seinen Augen seinen Geliebten hin, als er mit diesem abhauen wollte. Kurz, er hatte es wirklich schwer, trotz oder wegen des Königseins. Sein von ihm überaus geschätzter Flötenlehrer war übrigens Quantz und am Hof war auch lange Carl Philipp Emanuel Bach Musikus, dessen Werke der König aber wohl nicht unbedingt schätzte (war ihm zu modern).

Im Potsdamer Neuen Palais veranstaltet die Stiftung Preußische Schlösser von April bis Oktober eine Ausstellung unter dem Titel Friederisiko. Das Land Brandenburg organisiert ebenfalls eine ganze Reihe von Events zu seinen Ehren, z. B. ein Konzert mit 300 Flöten in Rheinsberg, wo sein eigenes Schloss stand, eine Tagung in Potsdam und eine weitere Ausstellung in Schloss Branitz.

Die katholische Akademie des Bistum Dresden-Meißen veranstaltet am 16.02.2012 einen Vortragsabend zur Musik in der Zeit Friedrichs. Vortragende sind die Dres Poppe und Schwinger (20.00 Uhr im Kathedralforum Dresden). Die ARD bringt am 16. Januar um 22.45 Uhr einen flammneuen Dokumentarfilm (kommt bei Arte schon am 7. um 20.15 Uhr), in dem die beiden Damen Thalbach den alten Fritz geben (siehe Westfälische Nachrichten oben).

Hier noch Heinz Erhardt zum Thema:

Vom Alten Fritz, dem Preußenkönig

weiß man zwar viel, doch viel zu wenig.

So ist zum Beispiel nicht bekannt,

dass er die Bratkartoffeln erfand!

Drum heißen sie auch – das ist kein Witz -

Pommes Fritz!

Übermorgen, Samstag den 10. Dezember erklingen im Kloster Wechterswinkel Flöte (Mathias von Brenndorff) und Harfe (Maria Stange). Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Programmgestaltung rankt sich um Klassik, Romantik und Impressionismus und bietet so klangvolle Namen wie Spohr, Ibert, Piazzolla oder Saint-Saens. Im Vorverkauf kostet das 12 Euro, an der Abendkasse wird es nochmal zwei Euro teurer.

Kommenden Sonntag, den 11. Dezember um 11 Uhr gibt es im Kloster Seeon ein weiteres Konzert mit Flöte (Bettine Clemen) und Harfe (Silke Aichhorn). Zu hören sind Bach, Händel, Debussy und andere. Tickets, deren Preis ich nicht kenne, gibt es im Klosterladen oder über Münchenticket.

Exakt zeitgleich beginnt in Stuttgart, Gedok-Galerie in der Hölderlinstr. 17 ein Konzert mit Werken von Komponistinnen (Obrovska, Samuel, Kruisbrink, Wüsthoff und andere). Ausführende sind die Mitglieder des Artemis-Ensemble in der Besetzung Sopran, Flöte, Cello und Gitarre. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 10 Euro, ermässigter Eintritt kostet 7 Euro.

Sechs Stunden später, um 17 Uhr am 11.12., gibt es ein adventliches Konzert in der St. Christophorus-Kirche in Ladbergen. Eva Maria Ottle (Flöte/Klavier) und Claudia Onnebrink (Orgel/Klavier) bieten ein weit gefächertes Programm von Vivaldi, Faure, Grieg, Debussy, Schubert und anderen…. das ganze gibt es für ohne Eintritt.

Am 14. Dezember um 20 Uhr spielt in Echternach im TRIFOLION das European Unique Baroque Orchestra, dessen Chef  Alexis Kossenko auch die Flöte spielt. Auf dem Programm steht unter anderem Bachs Badinerie. Insgesamt wird die musikalische Entwicklung im Barock mit besonderem Schwerpunkt auf der Flöte dargestellt. Der Eintritt kostet zwischen 15 und 25 Euro je nach Sitzplatzkategorie. Ermässigter Eintritt ist 40% günstiger, es gibt auch Gruppenrabatt.

Das Bläserquintett des Leipziger Gewandhausorchesters eröffnet am 15. Januar 2012 um 18 Uhr die Konzertreihe “kreuznach klassik”. Eintrittspreise und exakter Ort der Veranstaltung liegen mir leider nicht vor.

In Bremen gibt es am 3. Februar 2012 ein Konzert der Studierenden der Klasse Susanne Meier von der Hochschule für Künste in Bremen. Los geht es um 20 Uhr in der Dechantstr. 13-15, der Eintritt ist frei.

Und ganz weit im Voraus Planende mögen sich schon heute den 4. November 2012 vormerken. Wiederum um 18 Uhr gibt es in der gleichen Konzertreihe in Kreuznach ein Konzert mit Flöte und Harfe (Maria Fedotova und Anna Verkholantzeva).

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