Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie Dezember, 2011 erstellt wurden

Hier noch weitere Termine, die man sich vielleicht vormerken sollte:

Am 6. Januar ist im Kulturhaus Alter Schützenhof  (Kasch) in Achim das Bremer Kaffeehausorchester zu hören. Konzertbeginn ist um 20 Uhr, der Eintritt kostet regulär 16 Euro, ermässigt 10 Euro.

Die Volkshochschule Creußen bietet einen Kurs für Querflöte, Klarinette und Saxophon. Unterricht ist immer am Mittwoch um 18.00 Uhr und je Übungseinheit kostet das ganze 15 Euro. Der Lehrer ist Miroslav Liska. Unterrichtsraum: VHS-Raum im alten Rathaus in Creußen. Alle Infos gibt es direkt bei der VHS.

Die Kammerkonzertreihe “Klang der Welt” in der Deutschen Oper in Berlin bietet zu folgenden Terminen auch flötistische Beteiligung:

  • Schweizer Komponisten in Berlin: 23.01.2012
  • Schweiz über die Jahrhunderte: 27.02.2012 (unter anderem mit meinem geliebten Sextett von Huber)
  • Neue Werke: 02.05.2012

Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr und finden im Foyer der Deutschen Oper statt. Online-Karten sind für 15 Euro erhältlich. Mehr Infos bei der Deutschen Oper.

Die DGfF und das Studio für neue Musik der Hochschule für Musik in Würzburg veranstalten in Würzburg am 12. Februar einen Kurs unter dem Thema “Rund um die Sonatine – Boulez, Leibowitz, Messiaen”. Dozenten sind Ruth Wentorf, Cordula Hacke und Susanne Gärtner. Aktive Teilnehmer, die Mitglied der DGfF sind, zahlen 30 Euro, passive Teilnahme kostet für sie 10 Euro (Preise für Nicht-Mitglieder jeweils 10 Euro höher). Anmeldeschluss ist am 5. Februar, Anmeldung über die DGfF: floete@floete.net.

Am 10. und 11. März veranstaltet das Conservatorium Maastricht das 20. Internationale Flötenfestival. Geboten werden Konzerte, Workshops, Vorlesungen und auch eine Ausstellung.

Ebenfalls im März (23.-25.) startet die 2. Spanische Flute Convention der spanischen Flötengesellschaft “Asociación de Flautistas de Espana”. Man trifft sich in Barcelona, weitere Infos gibt es hier: www.afeflauta.com.

Quasi zeitgleich kann man in Frankfurt die Internationale Musikmesse besuchen: 21.-24. März (obwohl ich letztes Mal fand, dass das für Flötisten nicht mehr so furchtbar spannend ist, die Tendenz geht extrem zur Eventtechnik)

Die Amerikanische Convention der National Flute Association findet dieses Jahr in Las Vegas vom 9.-12. August statt.

Wer möchte kann direkt im Anschluss nach Manchester zur BFS Convention weiterreisen (17.-20. August): secretary@bfs.org.uk

Kurse und Wettbewerbe 2012

1 Kommentar

Die letzte “Flöte aktuell” für 2011 ist gekommen. Und natürlich gibt es schon viele interessante Termine für Flötisten anzukündigen:

  • Flötenwettbewerb für Amateure der DGfF: 5. und 6. Mai 2012, alle Infos dazu auf www.floete.net
  • Vorbereitungskurs für die Aufnahmeprüfung zum Musikstudium mit der Flöte, mit Carlo Jans, Hermann Klemeyer, Ruth Wentorf, Cordula Hacke und Ute Koch an der Hochschule für Musik in Würzburg am 30. März und 1. April. Die Kursgebühr beträgt 180 € und Anmeldeschluss ist am 15. März.
  • Mühelos sitzen, leichter atmen. Die Dynamik des Beckens entdecken – Feldenkrais für Flötisten (Annegret Lucke) am 28. Januar im Frankfurter Konservatorium
  • Freier Atem – freier Ton. Atem- und Körperarbeit für Instrumentalisten und Sänger (Gordana Crnkovic) am 11. Februar an der Hochschule für Musik in Freiburg
  • Piccolospielen für Anfänger und Fortgeschrittene (Jutta Pulcini) am 18. Februar am Konservatorium in Frankfurt
  • Zeitgenössische Musik von Anfang an (Workshop für Pädagogen und Studenten) (Kristina Hesse) am Konservatorium in Frankfurt (10. März)
  • Intonation und Stimmung (Doris Geller), am 12. Mai in Frankfurt am Main

Die sogenannten Samstagskurse der DGfF kosten für Mitglieder 50€, für Nichtmitglieder 70€. Anmeldeschluss immer 10 Tage vor dem Kurs. Anmeldungen an floete@floete.net oder per Telefon: 069/596 2443

Viel spannendes…. mehr folgt demnächst. Vielleicht sieht man sich da ja mal irgendwo :)

Am 1. Januar 2012  ist in Arnsberg in der Auferstehungskirche die interessante Besetzung Flöte (Leonie Brockmann), Trompete (Frieder Steinle) und Orgel (Ulrich Grosser) zu hören. Los geht es um 16.3o Uhr für alle, die bereit sind, 15 Euro zu berappen. Gegeben wird ein Programm im Zeichen der Barockmusik (Albinoni, Pachelbel, Vivaldi, Händel etc.).

Ein anderes Neujahrs-Konzert findet um 17 Uhr in der Kirche St. Nikolaus in Neuried statt. Hier kostet der Eintritt ebenfalls 15 Euro (ermässigt 12 Euro). Geboten wird Bläserquintett mit Orgel, es spielen das Cumulus-Quintett und Max Hanft. Gespielt werden Werke von Kvandal, Farkas, Bach und anderen.

Am 7. Januar 2012 spielen in Berlin in der Sophienkirche Rudolf Döbler (Flöte) und Daniel Clark (Orgel) Werke von Bach bis Ibert. Los geht es um 16 Uhr, ob es Eintritt kostet, weiß ich leider nicht.

Bei uns in der Familie bin ich zuständig, wenn ein Musik bezogenes Geschenk benötigt wird. Und da meine Nichten und mein Neffe alle musizieren, kommt das öfter mal vor. Dieses Jahr war der Wunsch ein Stimmgerät fürs Schlagzeug. Ein bisschen Recherche und mein eigenes Bauchgefühl führten dazu, dass wir ausnahmsweise nicht das Gewünschte besorgt haben (besser die Ohren benutzen). Musikalisch sollte es dennoch sein, also haben wir für meine Schlagzeug und Marimba spielende Nichte ein Cajon gesucht.

Zunächst eine Onlinerecherche, dann dachten wir, es kann nix schaden, sich ein paar dieser vielen verfügbaren Modelle mal in echt anzusehen. Wir also raus zum nagelneuen Riesenladen des Musicstore in Köln-Kalk. Neugierig war ich ja ohnehin. Leider brachte der Besuch wenig Erkenntnis, da der offensichtlich einzige Kundenbetreuer in der Percussion-Abteilung gerade auf dem Sprung zum Mittagessen war. Wir also so geguckt, keine neuen Erkenntnisse gewonnen und wieder heimgefahren.

Abends dann eine weitere Internetrecherche, die drei möglichen Bezugsquellen waren der Musicstore, der Rockshop und Thomann. Das ganze fand exakt eine Woche vor Weihnachten statt. Wichtig war also vor allem die unmittelbare Verfügbarkeit und der zeitnahe Versand (sollte ja nach Süddeutschland zu meiner Familie und darum wollte ich es professionell verpackt haben). Letztendlich habe ich mich Samstag abend (17.12.) für ein Cajon vom Musicstore entschieden, dass als “auf dem Lager” gekennzeichnet war. Laut Versandbedingungen sollte das bestellt unter diesen Voraussetzungen in ein bis zwei Tagen, also bis ca. Mitte der Woche, beim Empfänger sein.

Dienstag (zwei Wochentage nach Bestellung) erhielt ich eine Auftragsbestätigung, die besagte, dass hiermit ein Vertrag zustande gekommen sei. Dazu eine Bestellnummer und ein Ansprechpartner. Ich hab erst mal abgewartet und als ich nichts weiter hörte habe ich angerufen (Donnerstag, 4 Wochentage nach Bestellung) um zu erfragen, was denn die Auftragsbestätigung bezüglich des Versandstatus bedeute (meine erste Bestellung bei dem Verein).

Der freundliche Mensch am Telefon erklärte, das Ding sei nicht am Lager. Ich, schon leicht gereizt, weise darauf hin, dass diese aber im Netz als “am Lager” gekennzeichnet gewesen wäre. Er guckt nochmal und sagt, doch, ja, es sei da, aber im alten Lager in der Budengasse. Ich Ahnungslose frage, was das den für den Versand heißt, da meint er, von da würde nicht versendet (????). Wo ich den wohnen würde? Ich sag “in Köln”, da bietet er mir an, ich könnte es abholen. Ich erklär ihm, dass das nach Stuttgart muss. Da meint er, dass das wohl nicht mehr zu schaffen sei. Da bin ich echt stinkig geworden und habe ihm erklärt, dass es ja wohl eine Frechheit wäre, das als “am Lager” und “in 1 bis 2 Tagen beim Empfänger” zu markieren. Wann sie denn gedächten, das zu versenden. Das wusste er nicht.

Also habe ich mich ans Telefon gehängt, bei Thomann in der Percussion-Abteilung angerufen, telefonisch noch eine kompetente Beratung zur Wahl des richtigen Cajon erhalten, telefonisch bestellt, für UPS-Versand 25 Euro abgedrückt und wups….. am nächsten Morgen um kurz vor neun Uhr ist es angekommen. So geht es also auch.

Die Musicstore-Bestellung habe ich storniert. Ich habe mich auch per Kontaktformular beschwert, natürlich ohne Reaktion. Ich frage mich nur, wie es sein kann, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts der Rhein ein derartig unüberwindliches Hindernis für die Logistik darstellen kann? Wie kann man sich so dämlich anstellen? Es gibt in Köln sieben oder acht Brücken um auf die Schäl sick (Deutzer Seite, wo der neue Laden ist) zu kommen. Es gibt Autos, Züge, Versanddienste. Und es gibt die Möglichkeit, zu kennzeichnen, dass ein Artikel nicht unmittelbar verfügbar ist.

Was die da machen ist für mich eigentlich eine Art von Betrug. Man gaukelt etwas vor und erhält so eine Bestellung. Der Kunde spielt keine Rolle. Die Ignoranz, die mir bei meiner Anfrage entgegenschlug war atemberaubend. Mich haben die jedenfalls gesehen. Nie wieder, das ist mal sicher. Scheinbar führt eine gute Marktposition dazu, dass man meint, sich nicht mehr anstrengen zu müssen.

Übrigens liegen laut Google maps (siehe auch unten) knapp 6 km zwischen den beiden Standorten dieses Ladens. Ebenfalls laut Google benötigt man mit dem Auto dafür 10 Minuten. Rechnet man weihnachtliche Verkehrsprobleme en, das Be- und Entladen, dann kommt man vielleicht auf eine halbe Stunde. Nöööööö, so eine Weltreise kann man natürlich nicht planen, geht ja gar nicht.

Das ist wie in dem alten Lied von den zwei Königskindern: “Sie konnten zueinander nicht kommen”. Da war auch ein Gewässer im Weg. Vielleicht müssen die armen Store-Mitarbeiter ja mit der Ware rüberschwimmen oder nehmen das Paddelboot oder ein Floss? Wer weiß, wer weiß….

Thomann hat mich sehr positiv überrascht. Freundlich, hilfsbereit, kompetent und zuverlässig. Das hat mich ehrlich überzeugt. Hut ab und danke schön!

Frohe Weihnachten

Keine Kommentare

Allen, die hier ab und an vorbeisehen, wünsche ich von Herzen

Schöne Weihnachtstage

Ein bisschen Ruhe, viele liebe Menschen und dazu einen guten Schlag wunderbarer Musik!

Bleibt mir treu und danke für alle Kommentare, Mails und sonstige Beiträge in 2011.

Lampenfieber

5 Kommentare

Eigentlich bin ich meistens bei Konzerten verhältnismässig ruhig. Da ich schon so lange spiele und von Anfang an immer wieder auch öffentlich, kann mich da nicht mehr so richtig viel schocken. Ein bisschen Nervosität, klar, aber nicht so richtig schlimm. Dennoch gibt es oft spezielle Situationen, in denen ich sehr nervös werde. Das ist immer dann der Fall, wenn ich irgendwo spielen soll, wo ich nicht weiß, was für Mitmusiker mich erwarten und wenn mir ein gutes Ergebnis besonders wichtig ist.

So war es auch am Mittwoch. Einzige Probe für meine morgige Weihnachtsmugge und ich hatte keine Ahnung, ob da Profis angeheuert wurden, Gemeindemitglieder oder was sonst. Kurz, keine Ahnung, was da auf mich zukommt. Und ich wollte doch so gerne, dass man mich vielleicht irgendwann mal wieder fragt. Da stellte sich natürlich neben der Frage, ob ich positiv würde auffallen können, auch die Frage, warum eine “fremde” Flöte benötigt wurde. So was kann ja ein Einzelfall wegen Krankheit oder Verhindertsein der “Stammflöte” sein, oder aber jemand spielt da gar nicht mehr (wegen Umzug, Krankheit oder schlimmerem), oder, oder, oder….

Ich hatte also keine Ahnung, was mich erwartet. Nur die Noten hatte ich und die waren ganz einfach. Trotzdem, im Büro merkte ich, wie die Nervosität in mir hochstieg. Ich kam mir richtig albern vor. Nur eine Probe und noch dazu so simples Zeug. Aber, wie gesagt, ich mag nicht, wenn ich nicht weiß, was mich erwartet und ich wollte zwingend einen guten Eindruck hinterlassen.

Also war ich sehr pünktlich, soll heißen, 10 Minuten zu früh. Aber ich war nicht die erste, das fand ich schon mal eher ungewöhnlich. Cellistin und Kontrabassistin waren auch schon da und wirkten auf mich sehr sympathisch. Kurz danach ein bekanntes Gesicht. Eine Geigerin, mit der ich schon in einer anderen Gemeinde häufiger gespielt habe, das hat mich beruhigt. Mit einem bekannten Gesicht hat man schon mal eine Hausnummer und weiß, dass die Liga nicht eine ganz unbekannte ist.

Beim Auspacken muss ich dann feststellen, dass von einem Dutzend normalerweise in meiner Flötentasche herumfliegenden Bleistiften kein einziger da ist. Das ist wirklich ungewöhnlich. Mist, das kann ich nicht leiden. Anmerkungen sollten sofort eingetragen werden und Stift leihen sieht nicht gut aus. Vermutlich habe ich die ganzen Bleistifte bei diversen Proben und auf dem heimischen Notenständer liegen gelassen. Und ein paar hatte ich für das bereits erwähnte Musicalprojekt in meine andere Tasche umgepackt (die große, wo die Altflöte reingeht).

Ich also etwas peinlich berührt und ohne Bleistift. Dann gab es noch ein paar zusätzliche Stücke (neben dem, was ich schon seit zwei Wochen zuhause hatte und nur einmal angespielt hatte).

Während der Probe dann leichte Verständigungsprobleme. Dirigent und große Teile des Ensembles russisch-stämmig. Da ist die Wortwahl manchmal etwas anders und ich mit meinem nervösen Kopf habe zweimal Schwierigkeiten zu verstehen, was der da vorne schlägt (Viertel? Halbe?) und komme gar nicht erst rein. Alles wird eher total langsam gespielt, damit hatte ich nicht gerechnet.

Zweiter Teil der Probe dann in der (arschkalten) wunderschönen Kirche. Jetzt stößt der Chor dazu. Die sind auch nicht besser als andere Chöre, die ich bisher begleitet habe. Allmählich gewinne ich meine Ruhe zurück und schaffe es, den notwendigen Schalter umzulegen. Das ist der Schalter “Trau Dich”. Alles geben, sich richtig reinlegen und auch das Risiko, dass dann mal was schief geht, nicht scheuen. Einfach wirklich 100% spielen und nicht nur vorsichtig reinhauchen. Auf die Art steht die Musik plötzlich im Zentrum und all die doofen Gedanken und Ängste, die das Lampenfieber eigentlich verursachen, verschwinden. Das geht immer, egal ob Probe, Konzert oder sonstige Verwirrungen. Wenn man es schafft, den Schalter umzulegen und sich ganz auf “denen zeig ich es” oder “jetzt geb ich alles” konzentriert, dann geht das Lampenfieber auch weg und was bleibt ist nur die zum guten Spielen erforderliche Anspannung. Das ist dann ein richtig gutes Gefühl.

Ab diesem Moment geht es also auch in meiner Probe besser, trotz eiskalter Flöte, endlos Kondenswasser im Instrument und entsprechenden Intonationsproblemen. Jetzt kann auch der Gottesdienst morgen kommen….

Natürlich gibt es leider auch Tage und Gelegenheiten, an denen man den Schalter nicht findet. Das ist dann Pech. Aber ich glaube, zu wissen, dass es so einen Schalter überhaupt gibt, ich glaube, das kann schon eine Hilfe sein.

…. weil ja jetzt so viele auch ein paar Tage frei haben. Darum also: noch mehr Termine  :-)

Morgen (23.12.) wird um 20 Uhr zum dritten und letzten Mal in Berlin in der Philharmonie von den Philharmonikern ein Programm gespielt, das unter anderem mit Syrinx von Debussy und der Sequenza von Berio, beides vorgetragen natürlich von Pahud, aufwartet. Die Karten kosten zwischen 23 und 70 Euro und im Internet gibt es eine kostenpflichtige Live-Übertragung (da gäbe es das dann für 9,90 Euro).

Ebenfalls am 23.12., aber schon um 19.30 Uhr und am anderen Ende der Republik, in Eltville-Erbach, wird ganz stilecht mittelalterliche Chormusik dargeboten. Sieben Herren in Mönchskutten, nur begleitet von einer Querflöte, das ist der Chor Gregorianika auf seiner Tour “Ora et labora”, zu hören in der Johanneskirche zu Eintrittspreisen ab 24 Euro.

Direkt am 1.1.2012 kann man im Alten Rathaus in Gerolzhofen ein Konzert mit Flöte und Klavier genießen. Es spielt das Duo op. 19, bestehend aus Corinna Döring und Tayuko Nakao. Auf dem Programm steht Musik aus Deutschland und Frankreich vom Spätbarock bis ins 20. Jahrhundert. Das Konzert findet zur Eröffnung der Gerolzhöfer Kulturtage 2012 statt und kostet Eintritt, der Betrag ist mir leider nicht bekannt.

Mal was ganz anderes wird am 7. Januar schon ab 15.30 Uhr geboten (Einlass ab 13.45 Uhr). Das Bremer Kaffeehaus-Orchester ist eine Quintett-Besetzung mit Kontrabass, Geige, Bratsche und Cello, sowie einem ambitionierten Bläser, der zwischen Piccolo, Flöte, Klarinette und Saxophon wechselt. Das Konzert findet im Landidyll -Hotel Backenköhler in Stenum statt und kostet regulär 15 Euro.

Im Kunstmuseum Liechtenstein spielen am 22. Januar 2012 Hieronymus Schädler (Flöte), Stephanie Beck (Harfe) und Eddy Hackett (Percussion) ab 11 Uhr zum ersten Mal als Trio zusammen. Gespielt wird neuere Musik von Cage, Scelsi , Beecroft und anderen. Das Konzert findet innerhalb der Ausstellung statt, wie das mit dem Eintrittspreis aussieht, ist mir nicht bekannt.

Wer etwas Gutes tun möchte, der sollte am 27. Januar um 20 Uhr das Benefizkonzert zugunsten einer neuen Orgel in der Dreifaltigkeitskirche in Speyer besuchen. Eine bunte Besetzung, natürlich mit Flöte, bietet venezianische Mehrchörigkeit unter der Führung von Professor Leo Krämer. Der Eintrittspreis beträgt 20 Euro.

Schon weit im Frühjahr, am 22. April, ist um 19.30 Uhr in der Stadthalle Kirchheim das Bläserquintett PentAnemos zu hören. Gespielt werden die großen Standardwerke von Francaix, Milhaud, Ibert und Taffanel. Das Konzert ist Teil des Konzert-Abos des Kulturrings.

Blattspiel mit dem Ensemble

4 Kommentare

Das mag vielleicht erst mal komisch klingen, aber das tut man ja ständig, wenn man neue Noten auflegt. Mit manchen Gruppierungen spielt man das dann zum ersten Mal und übt es in der Folge konsequent und manchmal spielt man auch viele verschiedene Sachen durch, um die Literatur kennenzulernen, einfach aus Spaß oder um dann ein Werk zum richtig Üben auszuwählen.

Ein Grundproblem beim Spielen unbekannter Noten in der Gruppe ist die Wahl des Tempos. Nach meiner Erfahrung hat jeder so seine intuitiven Grundtempi für die verschiedenen Bezeichnungen. Dieses automatisch gespielte Tempo beim Alleinespielen muss in der Gruppe natürlich erst mit allen abgestimmt werden. Und das ist nicht immer einfach.  Ich musiziere mit einigen, bei denen die Vorstellung eines Allegro relativ genau mit der meinigen übereinstimmt. Andere Kollegen haben es für mein Gefühl immer ausgesprochen eilig. Jemand deutlich langsameres hatte ich noch nicht, vielleicht bin ich ja einfach schon an der unteren Grenze mit meinem Tempoempfinden.

Seltsamerweise hat das intuitiv angeschlagene Tempo nicht immer etwas damit zu tun, wie gut der Tempomacher dann auch die eigene Stimme in diesem Tempo im Griff hat. Ich für meinen Teil überfliege gern ein Stück zunächst, identifiziere die technisch anspruchsvollen Stellen und versuche dann, mir vorzustellen, wie schnell ich das wohl hinbekommen würde. Das geht am Ende nicht immer auf, weil manchmal die Tücke im Detail steckt, aber es kommt meist in etwa hin um durchzukommen.

Während des Spielens kommt es dann eigentlich immer zu Tempoverlusten. Weil man eben genauer gucken muss, die Läufe nicht gehen oder einfach, weil eigentlich ohne Lampenfieber fast jedes Stück bei uns ein wenig verschleppt. Ich selbst neige dazu, das Tempo zu bremsen zu versuchen, wenn ich merke, dass ein Mitmusiker an einer technisch schwierigen Stelle richtig Probleme bekommt. Ich finde, auch das ist Teil des Begleitens, dass man erkennt, wenn etwas nicht geht und nachgibt. Der “Solist”, der mit der interessanten und/oder wichtigen Stimme, hat das Sagen, daher darf man ihn oder sie nicht hetzen, finde ich. Das ist etwas anderes, wenn man ein Stück probt (unter Umständen). Beim Blattspiel finde ich wichtig, dass jeder das Recht hat, am Ende anzukommen.

Es gibt auch eine umgekehrte Ansicht. Ein Mitmusiker merkt, dass das Tempo nicht mehr stimmt und zieht an. Meist wenn er nicht sooooo viel zu tun hat (einfach, weil er dann überhaupt erst merkt, dass es zu langsam ist und weil er dann gut anziehen kann, unstressigerweise). Das sind die Fälle, in denen die Begleitstimme (mit Nachschlag oder ähnlichen, eigentlich unterstützenden Stimmen) dann den “Solisten” jagt. Ich sage ehrlich: das hasse ich. Ich finde es unkollegial und auch unmusikalisch. Man kann so etwas absprechen, wenn ein Stück immer im gleichen Teil zu langsam wird und der technisch am meisten geforderte es eigentlich auch schneller könnte. Wenn aber eine Stelle für einen Mitmusiker wirklich an die Grenze des Machbaren geht, dann ist sie eben etwas langsamer, dann muss man danach wieder anziehen (oder man darf eben so ein schweres Stück gar nicht auflegen). Ich finde immer, ein Ensemble muss wie ein Organismus sein. Wir sind dann aber keine Eidechsen, die bei Gefahr einfach den Schwanz abstoßen, nein, wir wollen gemeinsam und am Stück am Ende ankommen (ich jedenfalls).

Meist wenn man dann mit dem ersten Spielen eines Stückes durch ist kommen direkt die ersten Kommentare zum Werk: “Das ist aber schön!”, “Naja, ein bisschen langweilig.” oder “Das gehört viel schneller, dann wirkt es sicher auch besser.”

Gerade die letzte Phrase höre ich häufig und habe sich wohl auch manches mal selbst ausgesprochen. In letzter Zeit denke ich aber, dass die Stücke, die nur in waghalsigem Tempo anhörbar sind einfach auch schlechte Stücke sind (meistens).  Ich denke auch, dass man die Frage, ob ein Stück durch höheres Tempo gewinnt, leicht schon beim langsamen spielen sicher erkennen kann. Im Regelfall können dutzendfache Wiederholungen eines einfallslosen Themas nicht durch Tempo geheilt werden. Auch Stücke, die ständig alle Stimmen doppeln, gewinnen nicht durch Geschwindigkeit. Zerhackte Kompositionen ohne einen inneren Zusammenhang gehen schneller nur einfach schneller vorüber. Daher tendiere ich jüngstens dazu, das Anliegen, ein Stück “mal im Originaltempo” zu versuchen, wobei dann aber innerhalb kürzester Zeit vielleicht das Originaltempo, nicht aber die Originalbesetzung verfügbar ist, weil in jeder Kurve ein weiterer Mitmusiker die Rennbahn verlässt, eher abzulehnen. Meistens verschwimmt dann alles, der eine rennt in Balkenpanik los, der andere sieht Sechzehntel und spielt nur noch zwei Drittel so schnell wie zu Anfang, alle spielen viel zu laut und vor lauter Panik hört keiner mehr hin, was eigentlich gerade abgeht. Und in diesem Tohuwabohu kann man dann erkennen, dass das Stück schneller plötzlich ganz toll ist? pffffff…. ich glaube nicht.

Ein paar Tage war ich nicht zuhause und habe nicht so regelmässig Mails gecheckt. Und als ich dann auf der Heimfahrt mal geguckt habe, da war sie da….. die Nominierung für diesen Blogger Award. Der Blog hier ist das jüngste Kind meiner Website www.flutepage.de und umso stolzer bin ich, dass ich nun in der aller ersten Runde dieses Awards, der eben erst aus der Wiege gehoben wurde, nominiert bin. DANKE!

So, nun ist es an mir, gemäß den Regeln auch mindestens fünf andere Musik-Blogs zu nennen, die ich gut finde….. gar nicht so einfach (auf Deutsch müssen Sie auch noch sein). Ich bin erst relativ kurz auf Blogs unterwegs, darum fällt mir das ziemlich schwer. Ich muss aber sagen, das selbst Bloggen hat mich geradezu süchtig gemacht…. ich liebe es einfach!

  1. Vioworld-Blog: auf  Vioworld inseriere ich schon ewig, wenn ich Musiker suche. Seit kurzem in neuem Design und mit einem Video-Blog.
  2. Musikgourmet: ein Pianisten-blog. Irgendwie sind die Helden der Schwarz-weißen-Stäbchen ja immer besonders zahlreich vertreten. Mir gefielen Design und der persönliche Stil. Ein ganz junger Blog…..
    Musikgourmet hat den Award angenommen, hier die neuen nominierten
  3. Bad Blog of Musick: angesiedelt bei der etablierten nmz. Es geht um neue Musik und es ist wirklich gut geschrieben (neben Musik liebe ich einfach die deutsche Sprache).
  4. Henle-Blog: Der Henle-Verlag ist bekannt für seine Urtext-Ausgaben. Immer ordentlich und ein Garant für die Authentizität, ich finde, da kann man sich auch mal aktuelles von Experten zum Notentext ansehen. Zumal ich ja sowieso Noten liebe…..
  5. Blog.Codaex.de: hier gibt es aktuelle CD-Besprechungen und das in hoher Schlagzahl und mit zahlreichen Verlinkungen, was für mich das Neuralsystem des www ist….

Alle drei sind derzeit in aller Munde. Der alte Fritz wird am 24. Januar 300 Jahre alt.  Das ist zwar erst nächstes Jahr, die Medienlandschaft brummt aber schon seit Monaten. Die EMI hat zu diesem Anlass eine CD mit Werken von Friedrich herausgegeben, die kein geringerer als Pahud eingespielt hat. Die derzeit rollende Werbelawine sucht ihres gleichen in der Klassikwelt. Pahud tourt von Radio-Interview zu Harald Schmidt  und das Cover der CD (mit grau gestyltem Haar und nachgemachter preussischer Uniform) ziert Dutzende von Onlinemedien. Kurz, man kommt nicht vorbei an diesem Album. Aktuell verlost zudem jpc einen Kunstdruck basierend auf diesem Coverbild. Der Reclam-Verlag veröffentlicht auch ein Bändchen zu Ehren des alten Preußen.

Hier einige der Online-Artikel der letzten Wochen:

Was findet man da so alles? Eigentlich nichts neues, der musizierende Fritz wäre eigentlich lieber nicht König geworden, er hat  den Deutschen die Kartoffelgebracht (das gibt Pommes frites (gesprochen “fritz”) noch eine zweite Bedeutung, wie schon Heinz Erhardt erkannte (siehe unten)), sein Vater richtete vor seinen Augen seinen Geliebten hin, als er mit diesem abhauen wollte. Kurz, er hatte es wirklich schwer, trotz oder wegen des Königseins. Sein von ihm überaus geschätzter Flötenlehrer war übrigens Quantz und am Hof war auch lange Carl Philipp Emanuel Bach Musikus, dessen Werke der König aber wohl nicht unbedingt schätzte (war ihm zu modern).

Im Potsdamer Neuen Palais veranstaltet die Stiftung Preußische Schlösser von April bis Oktober eine Ausstellung unter dem Titel Friederisiko. Das Land Brandenburg organisiert ebenfalls eine ganze Reihe von Events zu seinen Ehren, z. B. ein Konzert mit 300 Flöten in Rheinsberg, wo sein eigenes Schloss stand, eine Tagung in Potsdam und eine weitere Ausstellung in Schloss Branitz.

Die katholische Akademie des Bistum Dresden-Meißen veranstaltet am 16.02.2012 einen Vortragsabend zur Musik in der Zeit Friedrichs. Vortragende sind die Dres Poppe und Schwinger (20.00 Uhr im Kathedralforum Dresden). Die ARD bringt am 16. Januar um 22.45 Uhr einen flammneuen Dokumentarfilm (kommt bei Arte schon am 7. um 20.15 Uhr), in dem die beiden Damen Thalbach den alten Fritz geben (siehe Westfälische Nachrichten oben).

Hier noch Heinz Erhardt zum Thema:

Vom Alten Fritz, dem Preußenkönig

weiß man zwar viel, doch viel zu wenig.

So ist zum Beispiel nicht bekannt,

dass er die Bratkartoffeln erfand!

Drum heißen sie auch – das ist kein Witz -

Pommes Fritz!

Die Carmen Fantasie von Borne ist ein wunderbares Stück Musik, besonders praktisch ist dabei die Tatsache, dass die brillianten Läufe in den Fantasien sehr sehr gut liegen und so ein sehr virtuoser Eindruck mit relativ wenig Übeaufwand erreicht werden kann. Von den wunderbaren Melodien Bizet’s muss man ja gar nicht erst sprechen.

Wie bei so vielen Standardwerken gibt es von der Fantasie eine ganze Reihe Ausgaben. Ich selbst habe schon seit über 20 Jahren eine von Southern Music, relativ klein (nicht ganz DIN A 4). Vom Druck ganz nett, zum Blättern vielleicht nicht optimal. Aber da ich das Notenbild gewohnt bin, habe ich mir nun, wo meine Ausgabe ziemlich Federn lässt, die gleiche einfach nochmal gekauft.

Eine Freundin hat sich kürzlich das Werk auch zugelegt, daher weiß ich nun, dass es neben Ausgaben von Billaudot, International Music Company und Schirmer, auch jeweils eine von Kunzelmann und von Amadeus gibt. Dies sind wohl die bevorzugt in Läden verfügbaren (jedenfalls bei Tonger in Köln).

Die Kunzelmann-Ausgabe war meiner Freundin von ihrem Lehrer bekannt. Sie notiert die Viertelpausen in diesem für uns befremdlichen französischen Stil, nämlich seitenverkehrt. Daher fiel die Wahl also auf die Amadeus-Ausgabe, da die anderen alle nicht verfügbar waren.

Beim Einrichten der neuen Noten und beim Üben stellte meine Freundin dann ein leichtes Unbehagen fest. Irgendwie schien der Notentext fremd und die Finger wollten nicht so recht. Beim Vergleich mit der Ausgabe von Kunzelmann zeigte sich dann auch, warum das so war. Die erste Variation zur Habanera, gewöhnlich in g-moll (also mit zwei vorgezeichneten B), stand bei Amadeus in G-Dur (ein vorgezeichnetes Kreuz). Die Melodie war korrekt dargestellt, was bedeutet, dass der Notentext alle erforderlichen Vorzeichen direkt vor den Noten eingetragen hatte. Das ist bei einem bekannten Stück durchaus eine Herausforderung, wenigstens für den optisch orientierten Menschen. Weitere Überraschungen bot dann der Blick in die Klavierstimme. Dort waren nämlich sowohl Solo- als auch Begleitstimme im gewohnten g-moll notiert. Die Darstellung im Flötenauszug war dadurch eindeutig als fehlerhaft identifziert. Die Konsequenz war der Umtausch.

Trotz Eintragungen und nach einigen Diskussionen war das auch möglich (wie gesagt bei Tonger, wo man aber zunächst auch unterstellte, dass das vielleicht so gemacht sei, weil Flötisten nicht gerne Bs spielen), allerdings nur nach Bezahlung der Differenz zur drei Euro teureren Kunzelmann-Ausgabe.

Was lernen wir daraus? Vielleicht doch besser öfter mal genau hingucken…. erstaunlich, dass in so etablierten Werken noch solche Fehler in den Ausgaben auf einen warten. Vielleicht doch besser nicht Amadeus in diesem Fall.

Am 21.12. um 19.30 Uhr ist Carin Levine in Frankfurt zu hören. Es handelt sich um das Abschlusskonzert eines Workshops für Flöte und Elektronik an der Frankfurter Hochschule (Eschersheimer Landstr. 29). Vermutlich spielen Studierende und Levine war nur Dozentin des Kurses. Eintritt kostet 6 Euro, bzw. 4 Euro ermässigt.

Übermorgen, Samstag den 10. Dezember erklingen im Kloster Wechterswinkel Flöte (Mathias von Brenndorff) und Harfe (Maria Stange). Konzertbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Programmgestaltung rankt sich um Klassik, Romantik und Impressionismus und bietet so klangvolle Namen wie Spohr, Ibert, Piazzolla oder Saint-Saens. Im Vorverkauf kostet das 12 Euro, an der Abendkasse wird es nochmal zwei Euro teurer.

Kommenden Sonntag, den 11. Dezember um 11 Uhr gibt es im Kloster Seeon ein weiteres Konzert mit Flöte (Bettine Clemen) und Harfe (Silke Aichhorn). Zu hören sind Bach, Händel, Debussy und andere. Tickets, deren Preis ich nicht kenne, gibt es im Klosterladen oder über Münchenticket.

Exakt zeitgleich beginnt in Stuttgart, Gedok-Galerie in der Hölderlinstr. 17 ein Konzert mit Werken von Komponistinnen (Obrovska, Samuel, Kruisbrink, Wüsthoff und andere). Ausführende sind die Mitglieder des Artemis-Ensemble in der Besetzung Sopran, Flöte, Cello und Gitarre. Der reguläre Eintrittspreis beträgt 10 Euro, ermässigter Eintritt kostet 7 Euro.

Sechs Stunden später, um 17 Uhr am 11.12., gibt es ein adventliches Konzert in der St. Christophorus-Kirche in Ladbergen. Eva Maria Ottle (Flöte/Klavier) und Claudia Onnebrink (Orgel/Klavier) bieten ein weit gefächertes Programm von Vivaldi, Faure, Grieg, Debussy, Schubert und anderen…. das ganze gibt es für ohne Eintritt.

Am 14. Dezember um 20 Uhr spielt in Echternach im TRIFOLION das European Unique Baroque Orchestra, dessen Chef  Alexis Kossenko auch die Flöte spielt. Auf dem Programm steht unter anderem Bachs Badinerie. Insgesamt wird die musikalische Entwicklung im Barock mit besonderem Schwerpunkt auf der Flöte dargestellt. Der Eintritt kostet zwischen 15 und 25 Euro je nach Sitzplatzkategorie. Ermässigter Eintritt ist 40% günstiger, es gibt auch Gruppenrabatt.

Das Bläserquintett des Leipziger Gewandhausorchesters eröffnet am 15. Januar 2012 um 18 Uhr die Konzertreihe “kreuznach klassik”. Eintrittspreise und exakter Ort der Veranstaltung liegen mir leider nicht vor.

In Bremen gibt es am 3. Februar 2012 ein Konzert der Studierenden der Klasse Susanne Meier von der Hochschule für Künste in Bremen. Los geht es um 20 Uhr in der Dechantstr. 13-15, der Eintritt ist frei.

Und ganz weit im Voraus Planende mögen sich schon heute den 4. November 2012 vormerken. Wiederum um 18 Uhr gibt es in der gleichen Konzertreihe in Kreuznach ein Konzert mit Flöte und Harfe (Maria Fedotova und Anna Verkholantzeva).

Kürzlich bin ich zufällig über das Musikhaus Schlaile in Karlsruhe gestolpert. Online natürlich. Ich kenne den Laden von gaaaaaanz früher, weil ich da ein paar meiner allerersten Notenausgaben und Flöten-LPs gekauft habe. In meiner Erinnerung war der Laden nix besonderes und schon kurze Zeit später fanden alle derartigen Fischzüge nur noch in Stuttgart statt.

Nun also Schlaile online. Und ich war überrascht, ein wirklich gutes Sortiment hatten die da anzubieten. Die Such- und Filteroptionen finde ich recht übersichtlich, es wird angezeigt, ob die Sachen noch am Lager sind und der Versand ist kostenlos, unabhängig von der Bestellsumme. Das ist alles schon mal ziemlich gut, finde ich.

Ich habe da also was bestellt. Kam dann auch zügig (wenigstens die Hälfte, waren aber auch eher exotische Titel). Leider war bei einer Ausgabe die Flötenstimme fehlerhaft geheftet. Die Heftzwecken sitzen gut 2 cm vom Rand mitten im Notenbild, die Doppelseiten sind dementsprechend schief und krumm und das ganze lässt sich quasi nicht blättern.

Da ich die Noten für eine Probe diese Woche bestellt hatte, habe ich direkt bei Schott angefragt, leider eine Woche keine Reaktion. Darum habe ich dann auch beim Händler das Problem geschildert und nach einer Lösung gefragt, die die Probe dennoch ermöglicht.

Kurz darauf kam dann doch noch eine Antwort von Schott. Sehr kulant und freundlich wurde mir zugesagt, dass sie eine neue Stimme schicken und ich solle die alte einfach wegschmeißen. Ohne irgendeinen Beweis oder so. Ich habe also beim Musikhaus Schlaile Entwarnung gegeben und von dort eine ebenso freundliche Antwort erhalten. Eine der noch fehlenden Ausgaben ist schon auf dem Weg und ich solle zurückschicken, wenn etwas nicht passt. Die 14 Tage Frist würden sie da auch nicht so eng sehen.

Das nenn ich mal eine positive Serviceerfahrung. Oder eigentlich gleich zwei und beide an einem Tag.  . Und Schott hat auch eine gute Figur gemacht (wenn die Noten jetzt auch gut hier ankommen)

Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen veranstaltet vom 19.-22. März 2012 ein Seminar für Flötenlehrer:

“Querflöte trifft Gruppe – kreative Herausforderung und Chance”.

Thema sind aktuelle Unterrichtsformen wie Bläserklassen, Partnerunterricht, Ensemblestunden oder Kleingruppen. Vermittelt wird das Handwerkszeug für jede Art von Gruppenunterricht all jenen, die in diesem Bereich tätig sind oder sein wollen, egal ob studiert oder ehrenamtlich.

Die Dozenten sind Prof. Dr. Andrea Welte, Julia Wetzel-Kagelmann und Christina Hollmann. Die Teilnahmegebühr beträgt 160 €, Vollpension im Zweibettzimmer kostet zusätzlich 100,50 €, der Einzelzimmerzuschlag beträgt 30 €. Anmeldeschluss ist am 10. Februar 2012.

Hier gibt’s den Informations-Flyer als pdf zum Download. Email-Anfragen bitte direkt an das Sekretariat der Akademie

Switch to our mobile site