blog-FLOETE

Der Blog zu flutepage.de

Durchsuche Beiträge, die in der Kategorie März, 2011 erstellt wurden

Für mehr hat es heute leider nicht gereicht, da ich kurzfristig bei einem Benefiz-Konzert in Köln einspringen muss. War auch ganz ok, um sich mal einen Eindruck zu bilden.

Blick auf die Ausstellung

Also, eine kurze Zusammenfassung, was es da zu tun oder zu sehen gab. Im Obergeschoss waren Ausstellungstische aufgebaut (siehe auch Foto). Es gab Flöten und Köpfe zu sehen und zu probieren: Kingma, Mancke, Haynes, Sankyo, Yamaha, Altus, Azumi…. mehr fallen mir nicht ein, aber es gab noch einige mehr. Dazu noch CDs der Dozenten (z. B. Bennett, Levine, Hinze..), die Ihre Kurse in den vielen Glaskästen am Rand des Obergeschosses abhielten. Zwei Stände mit Noten, einer direkt vom Verleger und der andere von einer Notenhandlung in Tilburg (gut sortiert, sehr freundlich und sehr kompetent). Erfreulicherweise gab es Rabatt (10% auf Noten, Sonderpreise für spezielle Ausgaben und 50% auf Bücher). Auch Adams selbst bot am Fuß der Treppe Flötenzubehör an, beispielsweise den bekannten Altieri-Rucksack mit 20% Rabatt.

Die am Sonntag morgen noch relativ wenigen Besucher außerhalb der Kursräume probierten auch fleissig aus, was mich permanent mit der Frage “das kenn ich, was der da spielt. Was ist das nochmal?” terrorisierte. Ich kann mich in solchen Momenten auf nichts mehr konzentrieren.

Fazit: Viel Geld da gelassen, aber es hat sich gelohnt. Jetzt weiß ich, wie es da so zu geht und nächstes Jahr, wenn der Termin passt, werden dann auch Kurse gebucht und das Abschlusskonzert besucht. Vielleicht findet es dann auch nicht gerade am Sommerzeit-Umstellungs-Wochenende statt…. ich bin ja soooooo müde.

Heute hat Theodor Blumer seinen 130. Geburtstag und ich habe per Google nirgendwo was dazu gefunden. Darum hole ich das nun noch schnell nach, bevor der Geburtstag vorüber ist.

Blumer ist einer meiner Favoriten. Romantik, sehr unterhaltsam zu spielen und auch zu hören.

Gelebt hat er zu mindestens zeitweise in Dresden und dort ist er auch begraben. Wer dem Grab mal einen Besuch abstatten möchte muss sich auf den alten katholischen Friedhof in Dresden begeben, dort liegt übrigens auch Carl Maria von Weber. Früher mal lag da auch Anton Bernhard Fürstenau, dessen Grab ist aber aufgelöst inzwischen.

Einen herzlichen Geburtsgruß also von hier!

Am 5. Mai 2011, einem Donnerstag, spielt Emmanuel Pahud in Münster im H1 der Universität ein Kammerkonzert. Mit dabei sind Paul Meyer (Klarinette), Eric le Sage (Klavier), Guy Braunstein (Violine) und Zvi Plesser (Cello).

Gegeben werden Werke von Haydn, Zemlinsky, Schönberg und Korngold sowie die Trocknen Blumen von Schubert.

Los geht es um 20 Uhr und Karten gibt es zu Preisen zwischen 25 und 50 Euro.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Veranstalters.

Kürzlich habe ich bei www.notenfundus.de second hand ein Werk von Doppler für Flöte, Horn und Klavier erworben und musste dann beim Auspacken der Sendung feststellen, dass leider die Hornstimme fehlt. Rückfrage beim Versender zeigte, dass dort die Stimme leider auch nicht mehr vorlag. Also habe ich einfach mal beim Verlag, dem Zimmermann-Verlag in Frankfurt angefragt, ob ich die Stimme wohl einzeln erwerben könnte. Und schon am nächsten Tag erreichte mich die freundliche Antwort. Man will mir die Stimme sogar kostenlos zustellen. Ich finde das einen wirklich tollen Service, hatte nicht damit gerechnet und werde nun auch bei anderen Verlagen mal anfragen, wenn mal wieder irgendwo eine einzelne Stimme entschwunden ist. Selbst für 2 Euro ist das Nachkaufen immer noch besser, als das ganze Arrangement nicht mehr spielen zu können oder die Stimme von Hand aus der Partitur wieder herzustellen.

Toll ist das. Vielen Dank auch von hier aus nochmal! Ein Argument mehr, nicht illegal zu kopieren!

Am 18. März 2011 um 20 Uhr findet im Belgischen Haus in Köln ein Konzert aus der Reihe “Schlüsselwerke der Neuen Musik” des Veranstalters ON – Neue Musik Köln statt.

Mitwirkende sind:

Camilla Hoitenga – Flöte

Xenia Narati – Harfe und

Vincent Royer - Bratsche

Gespielt werden erprobtes wie Debussy’s Syrinx oder Density von Varese aber auch drei Uraufführungen von Miguel G. Lorca, Miyuki Ito und Gordon Sherwood, sowie eine Deutsche Uraufführung von Peter Köszeghy.

Diese Frage beschäftigt die Menschen ja immer wieder und auf allen Gebieten des Lebens. So natürlich auch in der Musik. Ganz besonders scharf und öffentlich war die Diskussion wohl zu Lebzeiten Brahms’. Zwischen den Anhängerschaften Brahms’ und Wagners entbrandt ein regelrechter Glaubenskrieg darüber, wer der beiden ungleichen Komponisten nun der wahre Meister sei.

Interessanterweise tendierte Brahms persönlich dazu, allzu scharfe Worte über Wagner zu korrigieren und dessen Leistungen zu betonen, wohingegen Wagner nichts lieber tat, als selber übelsten Spott über Brahms auszugießen.

Ich muss gestehen, ich war kein Wagner-Fan und habe auch nur Parzival bisher ganz gern gesehen. Ich fürchte nur, nachdem ich nun einige seiner Veröffentlichungen und derer seiner damaligen “Jünger” gelesen habe, wird es nicht mehr viel mehr werden. Natürlich spielt hier auch seine Weltanschauung eine wesentliche Rolle. Der überzeugte Antisemit kann für mich samt seines Werkes nur abstoßend sein. Mit seinen eigenen Texten und einigen Berichten von Zeitgenossen hat sich aber nun ein viel breiteres Bild des Herrn für mich gezeigt, das ich insgesamt als ausgesprochen unsympathisch bezeichnen muss.

Ist die Persönlichkeit des Komponisten wesentlich, wenn man sich mit dessen Musik befasst? Für mich persönlich schon. Warum soll ich mich mit den Ergebnissen eines Kopfes befassen, dessen nicht-musikalische Gedanken ich in Bausch und Bogen ablehne? Es gibt so viel Musik auf dieser Welt…..

Switch to our mobile site

%d Bloggern gefällt das: