Vor einiger Zeit habe ich relativ ausführlich über verschiedene Onlineshops für Noten berichtet. Unter anderem auch, dass ich bei Zerluth viel zu viel für eine Ausgabe bezahlt habe.  Heute möchte ich als gerechten Ausgleich mal von meiner letzten Notensuche berichten.

Man suche Noten für eine Besetzung mit Altquerflöte und verzweifle. Es gibt Trios, Duos, Quartette, Quintette, in denen auch mal einer auf Alt wechseln muss (oder auch mal ne Oboe auf Englischhorn). So was kann man aber in keinem Notenshop finden, weil da dann nur steht 3 Flöten oder Bläser-Quintett. Keine Details, keine Hinweise auf Instrumentenwechsel. Zerluth ist da die positive Ausnahme. Unter Flötentrios ist jedes, in dem auch Alt besetzt ist ausgewiesen. Das nenne ich mal wirklich sinnvoll und durchdacht. Ich habe übrigens auch eine ausländische Ausgabe gefunden, die 50 Cent billiger war als bei der Konkurrenz. Und außerdem eine Handvoll, die gab es bei der Konkurrenz gar nicht. Man sieht mal wieder: der Preis ist nicht alles. Außerdem lohnt es sich immer zu vergleichen (gilt auch für vergriffene Buchausgaben, die man antiquarisch kaufen möchte)

Freizeitplanung

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Keine große Überraschung, es gibt weitere Konzert- und Kurstermine:

Am 7. und 8. Februar findet in Berlin an der Hochschule für Musik Hanns-Eisler ein Meisterkurs auf historischen Instrumenten mit Konrad Hünteler statt. Der Kurs beginnt an beiden Tagen um 10 Uhr und endet um 18 Uhr, Mittagspause ist von 13 bis 15 Uhr. Für Zuhörer ist der Kurs frei besuchbar. Das ganze findet statt im Galakutschen-Saal II. Zu einer möglichen Teilnahme ist mir leider nichts bekannt.

Das erste von sechs Konzerten zu Ehren Friedrich des Großen findet am 12. Februar im Schloss Nennhausen statt. Zu hören sind Texte von Theodor Fontane und Musik vom alten Fritz für Flöte und Spinett. Alle Informationen zur gesamten Konzertreihe finden sich bei den Havelländischen Festspielen.

Ebenfalls am 12. Februar gibt es um 18 Uhr in Frankfurt im Foyer des hr-Sendesaals Sextette in verschiedenen Besetzungen von Dvorak, Francaix, Bumcke und Büsing. Karten kosten 16 Euro, für Studenten und Schüler nur die Hälfte.

Am Sonntag den 18. März gibt es um 17 Uhr Musik für Bläserquintett, gespielt von den Bläsern der Gothaer Philharmonie im Treppenhaus im Schloss Friedrichsthal. Zugunsten des “Deutschen Versicherungsmuseums Ernst Wilhelm Arnoldi” erklingen Werke von Farkas, Ibert, Bach und Klughardt. Der Eintritt kostet 5 Euro und Karten sind ausschließlich im Vorverkauf erhältlich.

In der Reihe “Konzerte in der kleinen Residenz Wadern” ist dieses Jahr gleich zweimal Flöte zu hören. Am 15. September gibt es ab 20 Uhr Musik aus Ligurien von “I Liguriani” in der Besetzung Gesang, Violine, Gitarre, Dudelsack, Mandoline, Akkordeon und Holzflöte. Veranstaltungsort ist der katholische Pfarrsaal in Wadern. Der Eintritt kostet regulär 12 Euro, für Schüler ist er frei. Fast genau einen Monat später, am 12. Oktober ebenfalls um 20 Uhr spielt die Formation Baroque and Blue im Hochwaldgymnasium in Wadern Jazz von Bolling und Weinberg bis zu Versionen von Werken Händels. Die Besetzung ist Flöte, Klavier, Bass und Schlagzeug. Der Eintritt kostet auch hier 12 Euro und ist für Schüler frei.

Gestern war der 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen. Und gestern war Pahud in der Kölner Philharmonie und zwar zusammen mit der Kammerakademie Potsdam und Trevor Pinnock. Das ist exakt die Besetzung, die auf der aktuell so heftig beworbenen neuen CD Flötenkönig zu hören ist.

Das Programm des Abends war denn auch eine Hommage an den musikalischen Hof Friedrichs, zu hören waren Werke von Carl Philipp Emanuel Bach, Franz Benda und Johann Joachim Quantz. Eingerahmt wurde dieses Sanssouci-Programm durch zwei Werke von Haydn.

Die Stückauswahl hatte uns ein bisschen verwundert, hätte es doch nahe gelegen, an seinem Ehrentag auch ein Werk des Königs erklingen zu lassen. Aber schließlich kam es auch so, denn die Zugabe Pahuds war der dritte Satz aus Friedrichs C-Dur-Konzert.

Die Philharmonie war, wie nicht anders zu erwarten, recht gut gefüllt. Das Publikum war eine interessante Mischung des üblichen dem Rentenalter nahen Konzertpublikums, einiger Schulklassen (vermute ich) und nach meiner Einschätzung einer nennenswerten Anzahl Flöte spielender Teenager, Frauen, Kinder, Männer.  Spürbar wurde die Mischung mit offensichtlich größeren Anteilen wenig Konzert erfahrener Besucher, als bei beinahe jedem Werk zwischen den Sätzen geklatscht wurde.

Nun kenne ich von anderen die Meinung, dass es doch egal sei, dass man klatschen soll, wenn einem etwas gefällt.  Ich bin da anderer Ansicht und zwar deswegen, weil man deutlich spüren kann, wie sehr das Klatschen zwischen den Sätzen die Musiker irritiert, es unterbricht den Fluss der Musik, den Spannungsbogen zwischen den Sätzen. Die Sätze sind schließlich durch einen inneren Zusammenhang verbunden. Es wäre also wirklich schön, wenn das Publikum dieses Konzentrationsbedürfnis, die Empfindung der Musiker, ein zusammengehörendes Werk aufzuführen, berücksichtigen würde. Mehr noch, als Hörer sollte man sich selbst darauf einlassen. Das kennt jeder, der öfter klassische Musik hört. Am Ende eines Satzes erwartet man bereits den Klang des Anfangs des nächsten. Ich möchte das mal mit einem guten Essen vergleichen. Ein gutes Gericht ergibt sich aus der Mischung der einzelnen Geschmacksrichtungen. Ein leckeres Stück Fleisch, etwas Gemüse, eine Soße. Man schiebt alles nacheinander in den Mund und genießt den Geschmack jedes einzelnen, woraus sich ein wunderbares Ganzes entwickelt. So ist es auch bei mehrsätzigen Werken, bei denen beispielsweise ein fröhlicher erster Satz in schnellem Tempo auf einen melancholischen langsamen folgt und dann vielleicht von einem furiosen Finale gefolgt wird. So stellt sich ein Gleichgewicht ein, die verschiedensten Bedürfnisse werden befriedigt, verschiedene Gefühle angesprochen. Der Applaus dazwischen kann den Genuss nur reduzieren. Was er im übrigen auch gestern tat, leider.

Zurück zum gestrigen Abend. Das Orchester spielte im Stehen. Ein zunächst sehr ungewohnter Anblick. Der Abend zeigte aber, wie viel Dynamik sich aus dem stehend Spielen ergab. Wenn ich recht gezählt habe, standen da 10 Geiger, drei Bratschen, zwei Kontrabassisten und je nach Werk zwei Flötistinnen, zwei Oboisten,  zwei Fagottisten, zwei Trompeter und zwei Hornisten. Und je nach Charaktertyp  und Musik standen sie eben nicht, sondern tanzten beinahe. Insbesondere der junge Konzertmeister lebte diese Musik, er animierte seine Mitmusiker, sprang sie teilweise geradezu an.

Ein frappierendes Beispiel waren die Synkopen der ersten Geige gleich zu Beginn des ersten Satzes der Sinfonia von Carl Philipp Emanuel Bach. Die Synkopen waren eine Provokation an den Rest des Orchesters. Und der Konzertmeister trat auf die anderen zu wie ein Grundschulkind, das immer wieder einen Schritt nach vorne tut, um den anderen ein “Ätschbätsch” zu zu werfen. Foppen nennt man so etwas. Es war eine wahre Freude ihm zuzusehen und zuzuhören. Das Zusammenspiel profitierte ungemein von diesem stehend Spielen, das ein ganz eigenes Schwingen erzeugte.

Bemerkenswert war auch der Einsatz von Naturhörnern und -trompeten. Ein sehr feiner Klang. Ich habe nicht ganz verstanden, warum das Blech auf solchen “alten” Instrumenten spielte, das Holz aber auf modernen.

Vor dem Orchester stand Trevor Pinnock am Cembalo. Im Programm wurde er als Dirigent bezeichnet. Dirigiert hat er aber ausgesprochen wenig. Er hat musiziert und wenn das Cembalo nichts zu tun hatte, legte er seine Hände links und rechts auf dem Cembalo ab. Er war mehr wie ein weiterer Kristallisationspunkt für die anderen, neben dem des Konzertmeisters (der in der Tat manchmal mehr Einfluss zu haben schien als Pinnock).

Nun zum erwarteten Hauptakteur des Abends, Emmanuel Pahud. Auftritt im Smoking (Jacke und Hose) mit schwarzem T-Shirt. Der gewohnt federnde Schritt auf die Bühne, Spiel von Noten und auch hier, das mir von ihm schon wohl bekannte Tänzeln. Weniger bekannt war mir aus anderen Konzerten das “Taktschlagen” mit dem Fuss, das vielleicht gar keines war. Es ergab sich teils aus den “Tanzschritten”, teils wirkte es wie ein ungeduldiges Anmahnen, schneller zu spielen.  Jede lange Phrase war frühzeitig am Atemholen mit weit geöffnetem Mund zu erkennen. Insgesamt zeichnet sich Pahuds Spiel immer wieder durch eine ausgeprägte Körperlichkeit, ein Spiel mit dem ganzen Körper, unter vollem Einsatz und mit einer sichtbaren elastischen Körperspannung, der eines Balletttänzers vergleichbar, aus.

Gleich der Beginn des ersten Flötenkonzertes, Quantz G-Dur, offenbarte den unglaublichen Ton in der Tiefe. Ein eindrucksvoller Einstieg des Solisten. Dieses Konzert war eines der ersten, die ich auf Schallplatte hatte (die LP hieß: Flötenkonzert auf Sanssouci) und zu dem ich mir auch die Noten besorgte und versuchte, mit der Aufnahme mitzuspielen. Im gestrigen Konzert wurde mir erst bewusst, wie tief sich diese Musik in mein Gedächtnis eingegraben hatte. Jede zusätzliche Verzierung Pahuds liess mich aufschrecken. Gleichzeitig erschien mir aus dem Gedächtnis die Musik gestern viel leichtfüssiger, tänzerischer und eleganter.

Pinnock schien den ganzen Abend über die Intention und Agogik des Solisten geradezu zu wittern. Pahud flirtete mit dem Orchester, man beflügelte sich wechselseitig, kurz: es war ein Genuss.

“Empfindsamer Stil”. Das war zu sehen und zu hören. Lebendige Musik, vielleicht beschreibt das den Abend am besten. Ein Genuss, der nur durch meine hartnäckige Erkältung und die Notwendigkeit unablässig Hustenbonbons zu lutschen und das wie oft in Köln nach der Uhr aufbrechende Publikum, das bereits zehn Minuten nach zehn mitten im Konzert in Scharen den Saal zu verlassen begann, getrübt wurde. Anschließend dann mit wund gelutschter Zunge nach Hause.

Die 46. Internationalen Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt finden vom 14. bis 18.7. statt. Dozentin für Flöte ist Eva Furrer. Anmeldung ist bis Ende April möglich. Alle Informationen gibt es beim Internationalen Musikinstitut in Darmstadt.

Vom 29.07.-04.08. gibt es einen Kurs auf der Marienburg an der Mosel. Die Dozentin ist Natalia Gerakis, Klavierbegleitung  Alexander Puliaev. Teilnehmen kann vom Laien bis zum Studierenden jeder. Gearbeitet wird an Solo-Literatur (mit oder ohne Klavier), es gibt Einzel- und Gruppenunterricht, eventuell auch Ensemble (Flöten unter sich oder mit Teilnehmern der parallel verlaufenden Kurse für Gitarre, Blockflöte und Cembalo). Der Kurs kostet ohne Unterkunft 300 Euro (für Studenten 240 Euro), bzw. für Gasthörer 80 Euro. Alle Infos gibt es bei Kammermusikkurse im Kloster.

Die gleiche Zielgruppe, ein ähnliches Kursprogramm, allerdings mit Schwerpunkt auf Werken von Debussy und  Minas Borboudakis, die gleiche Dozentin, diesmal aber mitten in Athen. Das ganze findet statt vom 14.-21. September.  Teilnahmekosten: 250 Euro (Gast wiederum 80 Euro). Anmeldung und weitere Infos bei www.camerata.eu.

Hier noch ein paar Konzerte:

  • 26. Januar, 19.30 Uhr, Kaisersaal der Comburg in Schwäbisch Hall: Jazz mit Klavier, Kontrabass, Drums und Jochen Volle, der Saxophon, Klarinette und Flöte abwechselnd bedient
  • 29. Januar, 11 Uhr, Florentinersaal der Spielbank Baden-Baden: Regula Konrad (Sopran) und Solisten der Philharmonie Baden-Baden (Flöte, Klarinette, Cello, Harfe und Percussion) präsentieren Werke von Dowland, Ginastera, Goossens, Crumb und Berio
  • 29. Januar, 16 Uhr, Gemeindehaus Wittenberge: Flöte und Orgel (Sonaten von Friedrich dem Großen), gespielt von Kai Nerger (Flöte) und Johannes Wauer (Orgel)

Vielleicht eine der berühmtesten Arien überhaupt. Wir haben diese wunderbare Melodie aus dem Don Giovanni schon in der Grundschule in Musik behandelt (was sich mir bis heute eingeprägt hat). Die Variationen aus Beethovens Feder über diese Arie gibt es in zahlreichen Besetzungen unter Flötenbeteiligung (drei Flöten, Flöte – Klarinette – Fagott, Flöte – Violine – Bratsche und sicher noch in manch anderer Bearbeitung). Und nun habe ich einen Roman gelesen, in dem auch gerade diese Arie eine zentrale Rolle spielt.

Mal wieder ein Buch von dem von mir so gerne gelesenen Hanns-Josef Ortheil: Die Nacht des Don Juan. Es dreht sich, wie man aus dem Titel schon erahnen kann, um die Entstehung der Oper Don Giovanni. Die Geschichte handelt in Prag (logisch, da wurde Don Giovanni uraufgeführt). Neben den zu erwartenden Figuren Mozarts und seiner Frau sowie des Librettisten da Ponte, stehen Casanova und der Haushalt seines Gastgebers, des Grafen Pachta, im Zentrum der Geschichte.

Meines Wissens vermutet man, dass Casanova sich tatsächlich in Prag aufhielt zur Premiere von Don Giovanni, die Geschichte, die ihm eine Mitwirkung am Zustandekommen der Premiere unterstellt, stimmt vermutlich so aber nicht. Das tut dem Lesegenuss aber keinen Abbruch.

Das Buch beschreibt ein sehr sympathisches Paar Wolfgang Amadeus – Constanze, es handelt von Musik, Liebe und Genuss (wie oft und gerne bei Ortheil) und wählt eine Sprache, die einem das Prag des 18. Jahrhunderts und die Figuren sehr nahe kommen lässt. Es ist unverkennbar, dass Ortheil Mozart liebt. Er schafft es, in Worten die Musik so zu beschreiben, dass man den Wunsch hat, eine Don Giovanni-Aufführung zu besuchen (am liebsten sofort).

Kurz, es ist ein Buch, das mir warm ums Herz gemacht hat. Ein Buch für Musikliebhaber und auch für diejenigen, die gerne historische Romane lesen.

Dem kann abgeholfen werden. Mal wieder weitere Termine:

Das Konzert von Pahud in Sanssouci kommt am 22. Januar 2012 um 18.3o Uhr auf Arte! Wiederholungen für Frühausteher gibt es am 27.01. und 02.02. jeweils morgens um 6.00 Uhr. Alle Infos bei Arte

Gestern fand um 19 Uhr im großen Partika-Saal der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorfdas Klassenvorspiel von Prof.  Michael Faust statt. Ein wahres XXL-Ereignis, das letzte Werk war ungefähr um 23 Uhr verklungen, und das obwohl es zahlreiche Programmkürzungen gab, da ein Klavierbegleiter, der eigentlich für sechs auch teilweise längere Programmpunkte eingeplant war, kurzfristig schwer erkankte. An Herrn Faltermeier von hier aus unbekannterweise herzliche Genesungswünsche! Sicherlich hätte das Konzert ohne diese Kürzungen die Datumsgrenze zum Sonntag hin durchschlagen.

Für Herrn Faltermeier sprang in einigen Programmpunkten seine Kollegin Frau Wiemann ganz spontan und sehr souverän ein. Toll, wenn so etwas funktioniert.

Die Ankündigung lautete “Flötenmusik durch vier Jahrhunderte”, was beginnend bei Marais und endend bei Höller auch erfüllt wurde.  Aber eigentlich wurde das sogar noch übertroffen, da neben Flötentönen auch Kammermusikbesetzungen zu hören waren.

Aber jetzt erst mal der Reihe nach. Eröffnet wurde das Programm mit Mozart G-Dur-Konzert.  Aufgrund der Klavier-Situation jedoch nur der erste Satz, das Rondo entfiel, ebenso wie die Martin-Ballade (leicht verständlich, dass man das nicht eben mal vertretungsmässig übernimmt als Pianist). Für Flöte und Klavier erklangen außerdem La Merle Noir von Messiaen, einzelne Sätze aus der Undine-Sonate, der e-moll-Sonate von Bach sowie den Joueurs de Flûte von Roussel. Komplett dargeboten wurden die Franck-Sonate, Miniature I (wirklich eine Miniatur und mir vorher unbekannt) von Ferneyhough sowie die Sonatine von Dutilleux.

Unbeeinträchtigt von Krankheitsfällen standen die Werke für Flöte solo: (é)cri(t) von Holliger, die Carl Philipp Emanuel Bach Solo-Sonate, Scan von Höller (gleich zweifach) und und die Incantations von Jolivet, dargeboten von zwei verschiedenen Studenten (jeder spielte andere Sätze, so dass insgesamt einmal das Gesamtwerk erklang).

Die h-moll-Sonate von Bach erklang mit Cembalo, für die E-Dur Sonate wurde noch ein Cello dazu genommen, ebenso wie bei der dargebotenen Version de Folies d’Espagne von Marais.

Als größere kammermusikalische Besetzungen erklangen zwei Sätze aus dem Musikalischen Opfer in der Besetzung Flöte, Violine, Fagott und Cembalo sowie zwei Sätze aus dem wunderschönen Nielsen-Quintett.

Diese längliche Inhaltsangabe zeigt schon, dass es etwas Sitzfleisch brauchte, um das Ende in Form der Franck-Sonate zu erleben. Das führte dazu, dass in der Tat der Applaus im Verlauf der Veranstaltung mangels Publikum leiser wurde, was nichts mit der Leistung der Interpreten zu tun hatte. Zwei Pausen im Ablauf erlaubten das unauffällige Verschwinden, das aber auch durchaus zulässig war.

Die musizierenden Studenten aus der Klasse Faust, Maria Busch, Sayaka Ota, Miho Shirai, Jana Cuske, Vanessa Hepers, Claudia Tiller, Nathan Lange (der Quoten-Mann, sozusagen), Anna Hendriksen  und Svenja Kips sowie Antje Thiele (Privatschülerin)  boten Flötenspiel auf höchstem Niveau (was zu erwarten war).

Es gibt so viele Klischeebilder von Flötisten und Flötistinnen, ein solcher Abend zeigt, dass sie alle nicht wahr sind. Jede der Musikerinnen und natürlich erst recht der einzige Herr in der Runde, zeigten eine vollkommen eigene Persönlichkeit, in der Musik und auch in der Art und Weise der Darbietung. Spannend fand ich auch, zu sehen, ob und wie jeweils der Blick des Lehrers auf dem Weg aus dem Saal gesucht oder vermieden wurde. Als Nicht-studierter Musiker kann man bestenfalls ahnen, was so ein Klassenvorspiel jedem einzelnen bedeutet, schon gar, wenn es die letzte Feuerprobe vor dem Abschlusskonzert ist.

Insgesamt war die Atmosphäre aber eher angenehm entspannt, Moderation im freundschaftlichen Umgangston und Bühnenauf- und -abbau durch den Chef höchstpersönlich. Eigentlich ein Rahmen, der relativ wenig Stress aufkommen lassen sollte (auch durch die wenigen Zuschauer, die nicht zur Klasse gehörten), aber dennoch bleibt es natürlich ein Teil des Wegs zum (Traum-)beruf. Das lässt sich auch durch Kuschelatmosphäre nicht verhehlen.

Eine musikalische Bewertung möchte ich gar nicht vornehmen. Nur ein paar Auffälligkeiten, die mir persönlich besonders in Auge sprangen und die ich trotz der Menge der Eindrücke behalten habe. Die Klavierbegleiter fand ich alle ausgesprochen beeindruckend. Da hab ich in vergleichbarem Rahmen schon schlechteres gehört. Insbesonders beeindruckt hat mich der junge Dominic Chamot, der Antje Thiele sehr gefühlvoll und musikalisch begleitet hat. Auch die nur für die Franck-Sonate erschienene Frederike Möller bildete mit Jana Cuske eine eindrucksvolle Einheit (wobei ich  auch feststellte, dass das auch optisch sehr ausdrucksvolle Spiel der Pianistin mich etwas von der relativ wenig agierenden Flötistin ablenkte). Die letzte (nur in dieser Aufzählung) der Pianistinnen, Frau Wiemann, war ebenfalls die perfekte Begleiterin sowohl für die geplanten als auch für die aushilfsweise übernommenen Stücke. Toll.

Das Trio Flöte, hier Jana Cuske, Cembalo und Cello wirkte leider im Zusammenspiel ein wenig unsicher und wackelig, vielleicht eine Folge von zu wenig Probengelegenheiten? So was nimmt dann auch ein Stück weit Gestaltungsmöglichkeiten und bindet viel Konzentration.

Im Quartett Flöte (Claudia Tiller), Violine, Fagott und Cembalo entwickelte sich eine sehr musikalische Eigendynamik, vor allem zwischen Geige und Flöte. Der Fagottist (vielleicht gerade, weil er ein Mann war?), blieb dabei irgendwie ein wenig außen vor, was sich auch an (fehlenden) Blickkontakten und seinem etwas weiter abseits Stehen zeigte.

Das Quintett schließlich erschien mir als die musikalisch geschlossenste Gruppe. Hier konnte man jeweils die wechselnden Blickkontakte zwischen parallel laufenden Stimmen beobachten. Die Körpersprache harmonierte perfekt mit diesem gar nicht flötenlastigen Stück und es ergab sich ein homogener Gesamtklang, in dem aber jeder auch dann die Führung übernahm (und bekam), der gerade das Sagen hatte. Sehr gelungen. Rein optisch könnte man vielleicht sagen, hielt sich der Hornist noch am ehesten aus der visuellen Kommunikation heraus.

Bei den Solostücken konnte man die Eigenständigkeit und Verschiedenheit der Ausführenden (Maria Busch – Holliger, Sayaka Ota – CPE Bach, Claudia Tiller – Höller, Nathan Lange – Jolivet, Svenja Borgstädt – Höller und Jana Cuske – Jolivet) vielleicht am deutlichsten erkennen. Gerade auch im Falle des zweifach gespielten Scan oder der sich ergänzenden Darbietungen der Incantations. Einen “Faust”-Klang jedenfalls konnte ich nicht identifizieren. Ich könnte mir vorstellen, dass man bei einer so großen Zahl von Studierenden ohne Anwendung eines “Schemas” und “Einheitsziels” ganz schön Arbeit hat als Lehrer.

Was ist mir geblieben? Ich habe gelernt, dass für mich beim Hören auch der optische Eindruck eine Rolle spielt, die größer ist, als ich erwartet hatte. Das heißt, dass es mich irritiert, wenn Flötisten sehr “statisch” spielen. Ich selbst habe irgendwann angefangen, mich relativ viel zu bewegen beim Spiel, irgendwie ist das eine Art Reflex geworden, als Teil des musikalischen Empfindens und/oder Ausdrucks und auch für eine flexible Ein- und Ausatmung. Natürlich ist der Schluss, wer sich nicht bewegt, gibt nicht alles oder empfindet die Musik nicht, nicht richtig. Dennoch habe ich festgestellt, dass mir die “bewegten” Interpretationen einfach näher stehen und mich auch vollständiger erfassen (ich kann das nicht gut erklären). Manchmal glaubte ich auch tatsächlich, das eher “statische” Spielen auch im Musizieren wiedererkannt zu haben. Wie gesagt, ich bin aber kein Fachmann.

Ich fand, die spät auftretenden hatten einen wirklich schweren Job. Sich so spät noch zu konzentrieren, die Spannung so lange zu halten, das ist wahrlich nicht einfach. Chapeau!

Aus der Anzahl der jeweils gespielten Werke würde ich mal schließen, dass Maria Busch, Claudia Tiller und Jana Cuske in Kürze ihren Abschluss machen. Sollte das so stimmen, wünsche ich viel Erfolg dafür und natürlich für den mindestens ebenso schwierigen Teil der Berufsfindung, der dann folgt. Danke für einen langen aber sehr schönen Abend!

Es gibt noch mehr Termine vorzumerken:

  • 15. Januar 2012, 17 Uhr in der Fachakademie für Sozialpädagogik in Krumbach
    Konzert für Flöte und Gitarre
    Der Eintritt kostet was, wieviel weiß ich nicht
    Zu hören sind Werke von Giuliani, Villa-Lobos, Debussy und anderen
  • 15. Januar 2012, 19 Uhr im Kirchencafe Falkenberg in Norderstedt
    Kleinkunstabend mit demDuo per Tutti(Flöte und Klavier)
    Der Eintritt beträgt 9 Euro
    Zu hören sind Werke von Vivaldi, Tomasi, Köhler und anderen
  • 29. Januar 2012, 11 Uhr in der Allerheiligen Hofkirche in München
    Benefizkonzert mit Andras Adorjan für einen nach einem Sportunfall querschnittsgelähmten jungen Mann
    Eintrittspreise zwischen 23 und 39 Euro, davon gehen 100% an den Kranken
    Gespielt werden Werke von Mozart, Dvorak und Schulhoff
  • 24. Februar 2012, Uhrzeit nicht bekannt, im Kommandantenhaus auf dem Dilsberg
    nochmal Flöte und Gitarre, mit dem Duo Bozza
    Eintrittspreise sind mir nicht bekannt
  • 11. März 2012, 18 Uhr im Stubenhaus Staufen
    Konzert Flöte und Harfe
    Eintrittspreise von 7,50 Euro (ermässigt) und 15 Euro
    Auf dem Programm stehen Werke von Saint-Saens, Fauré, Debussy und anderen
  • 18. März 2012, 18 Uhr in der Gaststätte Hauser in Schaephuysen
    “Jazz geht’s los”
    mit dem “JazzExpress” aus Bottrop
    Eintrittspreise, ob und wieviel, sind mir leider nicht bekannt
  • 25. März 2012, Uhrzeit nicht bekannt, in der Lindheimer Kirche
    „Principe und Principessa“
    mit dem Duo Mignarda (Flöte und Laute am Berliner und Bayreuther Hof)
    Der Eintritt kostet regulär 10 Euro, für Mitglieder der Altenstädter Gesellschaft 8 Euro
  • 19. Mai 2012, 20.30 Uhr im Schloss Wolfsburg
    Uraufführung “Der Trommler”
    für Schlagwerk, Klavier, Klarinette, Flöte, Cello und Harfe von Birke Bertelsmeier  im Rahmen des Festivals movimentos
    Der Eintritt kostet 20 Euro
  • 25. Mai 2012, 17 Uhr im Gewehrsaal des alten Schlosses Ettersburg
    Eröffnungskonzerts des Festivals mit Wally Hase und Thomas Wellen
    Der Eintritt kostet 16 Euro
    Gespielt wird wieder Schulhoff, diesmal zusammen mit Bach
  • 28. Oktober 2012, Uhrzeit nicht bekannt, im Schloss Herten
    Musik für Flöte und Gitarre mit dem Duo SyrinxX
    Eintrittspreise sind mir nicht bekannt 
  • 10. November 2012, Uhrzeit nicht bekannt, Stiftskirche Sunnisheim in Sinsheim
    Bläserquintett Caterva
    in der Konzertreihe der Kulturstiftung Rhein-Neckar-Kreis 

Lexikon der Flöte

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Aktuell habe ich mich bis zum Buchstaben L durchgearbeitet. Da das beinahe die Hälfte ist, denke ich, kann ich schon mal ein paar meiner Eindrücke hier von mir geben.

Das Lexikon erweckt den Eindruck, einen Spagat zwischen Nachschlagewerk und “interessanter Lektüre” versuchen zu wollen. Leider gelingt das nicht so gut, finde ich. Die Artikel sind in Stil und Länge sehr unterschiedlich. Gerade bei den Biographien, von denen ich am meisten gelesen habe, wird häufig sehr viel Information außen herum mit in die Artikel hineingepackt. Leider sind auch viele biographische Daten nicht korrekt (verglichen mit diversen Quellen im Internet). Viele Texte gleiten in eine sehr subjektiv erscheinende Darstellung ab. Auch die Auswahl der aufgenommenen Personen ist für mich in vielen Einzelfällen nicht ganz nachvollziehbar.

Toll ist die große Ansammlung von Informationen zum Repertoire der Flöte. Da gibt es vieles rund um die Werke und auch einfache Listen von Werken mit Flöte am Ende von biographischen Artikeln. Der Versuch, flötistische Inhalte (soll heißen Anleitungen zu Spieltechnik) in ein Lexikon zu packen, war mutig, konnte aber eigentlich nicht wirklich klappen, denke ich. Vieles ist hier ja auch sehr subjektiv und ich erwarte von einem Lexikon eine mehr sachliche, objektive Darstellung. Kurz, man würde sich häufig eher trocknere, sachliche oder gar wissenschaftliche Definitionen wünschen und findet stattdessen eher persönliche Ansichten oder auf andere Art nicht sehr sachlich wirkende Prosa (kann ich schwer in Worte fassen).

Bei den Artikeln zu Personen würde ich mir unterhalb des Namens neben den Lebensdaten noch jeweils ein Stichwort zur Einordnung wünschen (Flötist, Blockflötist, Komponist oder ähnliches). Das ist vermutlich für jemand, der gezielt nach jemandem sucht nicht so wichtig, aber durch die teils sehr ausführlichen Artikel und den Schreibstil ist das Lexikon sowieso nur bedingt als Nachschlagewerk anzusehen.

Kurz, für weitere Auflagen ist auf umfangreichen Feinschliff zu hoffen. Das ganze ist ja auch ein echtes Mammutwerk mit über 900 Seiten.

Im fränkischen Schwabach gibt es morgen, den 7. Januar,  Klezmer mit Flötenbeteiligung. Um 20 Uhr tritt im Cafe Jungegger die 5-köpfige Formation “Passage” mit jiddischen Liedern, Tango und Jazz auf. Der Eintritt ist nicht frei, aber die Preise kenne ich nicht.

Ebenfalls morgen findet im evangelischen Gemeindehaus in Neulussheim ein Benefizkonzert für Kinder in Ruanda statt. In der Besetzung Flöte, Gesang und Klavier wird Pop, Jazz und Musical-Musik dargeboten. Los geht es um 17 Uhr und in der Pause kann man landestypische Kost aus Ruanda probieren.

Beim Neujahrsempfang des Kreises Trier-Saarburg am 8. Januar ist neben vielen anderen Programmpunkten auch das Ubi-Trio in der Besetzung Flöte, Klarinette und Klavier zu hören. Los geht’s um 17 Uhr in der Stadthalle Saarburg und der Eintritt ist frei.

Am 9. Januar findet um 15 Uhr ein Vorspiel der Klasse Andrea Wild am Konservatorium in Wien, Anton-Dermota-Saal, statt.

Das Bremer Kaffeehausorchester, hier schon häufiger angekündigt, spielt am 14. Januar in Dötlingen, auf dem Gut Altona.  Karten sind noch erhältlich, Preise sind mir leider nicht bekannt.

Am 28. Januar gibt es Flöte mal nicht klassisch. In der Band  Syl’n'Dan tritt in Konzen Sylvia Noel als Sängerin und Flötistin auf. Es kommen Gäste aus Köln: Rolf Simons mit Band. Los geht es um 20 Uhr im Musik- und Kulturzentrum MuK, der Eintritt kostet 12 Euro. Tickets gibt’s beim Theaterverein Konzen.

Im Rahmen des Friedrich-Wahns veranstaltet der Kulturbund Dahmeland am 18. Februar ein Konzert für Flöte und Cembalo im Bürgerhaus “Hanns-Eisler”. Ausführende, Programm und Eintrittspreise sind mir nicht bekannt.

In der Reihe “Orgelmusik zur Marktzeit” in der Benediktinerkirche in Villingen ist am 14. Juli die schöne Kombination Flöte und Orgel zu hören.  Beginn ist um 11.30 Uhr.

Ein Termin, für den es sich auch lohnt, lange vorausszuplanen: Das Menuhin-Musikfestival in Gstaad lädt am 11. August zu einem Programm für Flöte (Frederic Sánchez) und Klavier (Andreu Gallén) ein. Auf dem Programm stehen die Undine-Sonate von Reinecke, die Prokofiew-Sonate und die Sonatine von Ravel. Das Konzert beginng um 10.30 Uhr in der Kapelle in Gstaad, der Vorverkauf beginnt am 1. Februar, Preise sind mir nicht bekannt.

Eine Buchempfehlung mal wieder. Es geht um einen Roman und dieser handelt nicht hauptsächlich von Musik. Aber Musik kommt vor und daher kann ich mir diese Empfehlung nicht verkneifen, auch und vor allem, weil es einfach zu den besten Büchern gehört, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Zuerst mal alle Infos:

Muttersohn von Martin Walser,
erschienen im Rowohlt Verlag
ISBN 3498073788

Aufmerksam wurde ich durch verschiedene Berichte in Fernsehen, Zeitung usw. Irgendwas an den Buchbesprechungen hat mich sehr neugierig gemacht und da habe ich mir das Buch zum Geburtstag gewünscht. Ich glaube, vorher habe ich noch nie Walser gelesen.

Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt und begeistert. Jetzt bin ich durch und möchte behaupten, dass ich vermutlich nur einen Bruchteil wirklich verstanden habe. Seltsamerweise hatte ich schon beim Lesen öfter den Gedanken, dass ich das nochmal lesen möchte, obwohl das normalerweise gar nicht meine Art ist.

Um was es in dem Buch geht ist gar nicht so einfach zu sagen. Es gibt eine Menge eigenartiger Figuren in diesem Buch. Die Geschichte spielt in Süddeutschland und größtenteils in einer Nervenheilanstalt. Hauptfigur ist Percy, der Muttersohn, wobei er den Namen trägt, weil er laut seiner Mutter ohne Beteiligung eines Mannes entstanden ist. Damit wird auch schon das erste Thema eingeführt, hier geht es auch um Glauben. Vor allem geht es aber um Menschen und ich fand, dass das Buch auf viele Aspekte des Zusammenlebens eine neue Sicht anbietet.

Wo kommt die Musik ins Spiel? Percy selbst spielt Orgel, genau wie einer seiner besten Freunde. Zwei der beschriebenen Personen beschäftigen sich sehr intensiv mit Musik. Diese beiden Charaktere sind eigentlich auch diejenigen, die ausschließlich positiv geschildert werden. Irgendwie fand ich das bemerkenswert, diese Verknüpfung von Musik und netten Menschen.

Im Mittelteil des Buches werden die Proben zu einer großen Oratiorums-Aufführung ausführlich beschrieben. In diesem Teil merkt man, dass Herr Walser wohl selbst Musik machen muss. Anders kann man sich eine so einfühlsame, treffende Beschreibung nicht vorstellen.

Am Ende des Buches wird eine musikalische Bildungsstätte ins Leben gerufen, auch hier fand ich mich wieder. Diese Akademie ist all denen gewidmet, die schon immer hauptsächlich Musik machen wollten, aber bisher nicht die Möglichkeit hatten.

Für mich war dieses Buch so was wie ein modernes Märchen. Es ist toll geschrieben und hat mir ein sehr leichtes Gefühl vermittelt. Viele Anregungen, viel Menschlichkeit und eben auch ein bisschen Musik. Und irgendwie auch ein bisschen verrückt. Da waren viele zitiertaugliche kluge Sätze, die ich mir leider alle nicht merken konnte. Eine Fundgrube und für mich sehr faszinierend. Jetzt vielleicht öfter mal Walser….

Wettbewerbe 2012

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Neben dem Amateur-Wettbewerb der DGfF gibt es für Flötisten auch noch folgende Competitions in 2012:

  • 9. Competition Woodwind vom 19.-22. April in Pozarevac (Serbien) an der Music school “Stevan Mokranjac” (Mail: office@mokranjac.rs)
  • 60. Hochschulwettbewerb der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen (Flöte) vom 1.-4. Juni an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf
  • Kein richtiger Wettbewerb: Ausschreibung von Stipendien durch die Stiftung Yamaha Music Foundation of Europe (Mail an Herrn Hauschild)

Leider gibt’s den Film auf Arte nicht mehr als Video…. also heute Nacht oder nächste Woche im TV.

Zu sehen auf Arte (oder Arte HD) am Dienstag, 3. Januar 2012 um 03.05 Uhr oder am 09. Januar 2012 um 10:55 Uhr. Dauert fast 2 Stunden.

An alle Flötenlehrer richtet sich der Kurs von Robert Pot “Neue Unterrichtsmethoden im Flötenunterricht” vom 20.-22. Januar. Veranstaltungsort ist die Musikakademie des Bundes Deutscher Blasmusikverbände in Staufen. Anmelden kann man sich noch bis zum 6. Januar (da sind schnelle Entscheidungen gefragt). Die Kosten betragen 199 Euro inkl. Unterbringung. Alle Informationen direkt bei der Akademie.

Das Freie Musikzentrum in München bietet am 11. und 12. Februar einen Intensivkurs unter Leitung von Herrn Klaus Holsten an.  Für 137 Euro wird von neuen Spieltechniken über “wie übe ich richtig” bis zu Improvisation und Interpretation fortgeschrittenen Flötisten da ein breites Spektrum angeboten. Veranstaltungsort: Kursraum 1 in der Ismaningerstr. 29.

Renate Greiss und Mathias Allin leiten einen Interpretationskurs in Thomashof (bei Karlsruhe). Alle Informationen zu dieser Veranstaltung vom 22. bis 28. Februar sind per Mail erhältlich: interpretationskurs@gmx.de

Fast eine Woche Internationaler Meisterkurs mit Gaby Pas-Van Riet wird im März (19.-25.) in Koblenz angeboten. Für weitere Informationen (inklusive Preise) bitte Mail an info@imk-koblenz.de.

Forum Artium bietet in diesem Jahr für Flötisten folgende Kurse mit Veranstaltungsort Georgsmarienhütte an:

Die nächste Gelegenheit für einen Kurs bei Wally Hase ist  “Flöte im Schloss” vom 27. April bis zum 2. Mai im Schloss Weikersheim (wirklich toller Rahmen für so eine Veranstaltung).  Veranstalter ist die Jeunesse Musicale Deutschland, bei der man sich auch weiterführend informieren kann. Der Kurs richtet sich an Studierende und solche, die ein Studium anstreben.

Vom 16.-20. Mai 2012 findet im Kloster Armstorf ein Kurf für Traversflöte (Marion Treupel-Franck), Lautenistrumente (Axel Wolf) und Viola da Gamba (Jörg Meder) statt. Alle weiteren Informationen gibt es online.

Für die vierten Flötentage in Staufen vom 17. bis 20. Mai wurden dieses Jahr als Dozenten Renggli und Pas van Riet verpflichtet. Alles weitere auf der Website der Flötentage.

Pas van Riet, die dritte, im Sommerloch in Trossingen: 07. Juni bis 10. Juni, veranstaltet vom Tonkünstlerverband Baden-Württemberg.

Und dann noch mal Pas van Riet im August in Oberstdorf: 01.-12. August, www.oberstdorfer-musiksommer.de

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